Fische grillen: So ist es gesund

Fische grillen - das ist gesund und das ist in. Die Grillzeit ist jetzt da, es wird gebrutzelt ohne Ende. Und immer häufiger liegt Fisch auf dem Grill, statt einem saftigen, aber leider auch sehr fetten Schweinenacken oder stark gewürzten Bratwürsten. Fisch ist leicht, er schmeckt vom Grill unglaublich gut - und er ist gesund. Aber Sie müssen Fisch anders grillen als Fleisch, und auch anders würzen. Ratschläge, damit der Sommerabend mit gegrilltem Fisch ein Erfolg wird.

Fisch vom Grill ist fettarm

Beim Grillen gilt der Grundsatz: "Je schonender, desto bessert." Das gilt vor allem, wenn Sie Fisch auf den Grill legen. Sehr empfehlenswert sind Fische, die ein festes Fleisch haben. Wie zum Beispiel Forelle, Lachs, Thunfisch unsere einheimische Renke oder eine schöne Makrele. Weiche Fische wie Kabeljau oder Heilbutt werden am besten in Alufolie gewickelt, damit sie nicht zerfallen. Egal welchen Fisch Sie nehmen - er muss frisch sein. Also: Er muss an dem Tag auf den Grill, an dem Sie ihn gekauft haben. Der größte Unterschied zum gegrillten Fleisch ist der Fettgehalt. Eine Bratwurst hat mindestens 25% Fett, ein Fisch viel weniger. Und selbst wenn Sie fette Fische grillen ist das Fett wesentlich gesünder als das Fett vom Fleisch. Denn Fischfett enthält die wertvollen Omega 3-Fettsäuren. Senkt also den Cholesterinspiegel und schützt vor Herzinfarkt.

Mit Kräutern würzen

Die festen Fische grillen Sie am besten in einem Fischkorb oder -gitter. Gut mit Olivenöl bestreichen, salzen und frische Kräuter dazu legen. Zum Würzen von Fischen eignend sich Basilikum, Thymian, Estragon, Rosmarin, Knoblauch und Tomaten. Haben Sie Schwertfisch oder Thunfisch auf dem Grill, dann können Sie diese Fische grillen wie ein Steak - nur wesentlich kürzer.

Die richtige Garzeit ist beim Grillen von Fisch das wichtigste. Sie ist auch von der Größe des Fischs abhängig. Fischfilets sind schon nach wenigen Minuten essfertig. Grießeln Sie den Fisch im Ganzen, dann brauchen Sie für innen ca. 400 Gramm schweren Fisch etwa 10 bis 20 Minuten. Den Grillrost nicht zu dicht über das Feuer hängen, sondern mehr Abstand halten als beim Fleisch.

Zu gegrilltem Fisch passt sehr gut ein leichter sommerlicher Salat oder ein knackiges Kräuter-Baguette. Ebenso gut sind gegrillte Tomaten oder in der Folie gegrillte Kartoffeln. Apropos Folie: In der Alufolie können Sie weiche Fische (Heilbutt, Kabeljau usw.) sehr gut grillen. Etwas Öl und dünne Zitronenscheiben mit in die Folie geben, salzen und Pfeffern und bei niedriger Hitze garen.

Hier das Rezept für gegrillte Kabeljau-Filets mit Orange

Die Zutaten für vier Personen:
Zwei Zweige Rosmarin. eine Bio-Orange, vier etwa gleich grosse Kabeljau-Filets zu je 200 g, grobes Salz, gemahlener schwarzer Pfeffer, ein EL Rapsöl.

Zubereitung auf dem Grill:
Orange gut waschen, trocknen und aus der Mitte acht dünne Scheiben schneiden. Den Rosmarin ebenfalls waschen, einen Zweig in vier Stücke zerschneiden, die restlichen Rosmarinnadeln entfernen und sehr klein hacken. Nun die Kabeljau-Filets abspülten und mit einem Küchentuch trocken tupfen. Mit Salz, Pfeffer und dem Rosmarin würzen. Jetzt eines der vier Rosmarinstücke und je zwei Orangenscheiben auf die Filets legen und mit Küchengarn befestigen. Eine Aluschale (oder Folie) mit Öl bestreichen, die Fischfilets darauflegen und vorsichtig von beiden Seiten etwa 4 bis sechs Minuten grillen.

Und nun die beste Nachricht: Eine solche Portion Kabeljau-Filet vom Grill hat nur 162 kcal. Dazu einen kalten trockenen Weißwein.