Macht eine Depression die Knochen schwach ?
Lilly D. ( 61 ), aus Zwickau: "Meine Schwester war immer eine kerngesunde und fröhlich Frau. Seit zwei Jahren leidet sie an Depressionen. Gleichzeitig beobachte ich, dass sie in letzter Zeit unentwegt stürzt oder sich irgendwo anschlägt und dann sofort einen Knochenbruch davonträgt. Leidet sie auch an starker Osteoporose ?
Zwischen den depressiven Zuständen und den Knochenbrüchen besteht ein unmittelbarer Zusammenhang. Forscher des Nationalen Gesundheits-Institutes in Bethesda, USA, haben festgestellt: Depressionen können mit der Zeit die Knochensubstanz eines Menschen schwächen. Eine der Ursachen dafür: Die Depressionen lösen Störungen im Stoffwechsel des Nebennierenrinden-Hormons Kortisol aus. Dadurch sind depressive Menschen besonders anfällig für Knochenbrüche.
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