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Kinder

Darf man mit einem Kleinkind Gymnastikübungen machen?

Mandy F. ( 26 ), aus München: Ich habe  ein 5 Monate altes Baby.
Einen  Jungen. Er ist mein ganzer Stolz. Ich bemühe mich, alles zu tun,
was dem Kind guttut. Mein Mann aber nörgelt an mir herum. Wenn ich beim
Windeln-Wechseln die Beinchen des Kindes nehme,  die Knie beuge und
dann wieder strecke, dann hat er große Freude. Auch, wenn ich den
Jungen an den Händchen hochziehe. Oder wenn ich ihn auf eines meiner
Knie setze und "Hoppe Hoppe Reiter" mache, dann jubelt er. Mein Mann
aber meint, das alles ist sicher nicht gut für die Gesundheit des
Babys."

Da irrt sich Ihr Mann aber gewaltig. Es liegen internationale
Gutachten von Orthopäden und Kinderärzten vor, die bestätigen: Diese
uralten Gewohnheiten, die Mütter an ihren Kleinkindern praktizieren
sind sogar sehr gesund. Sie stellen eine Art Baby-Gymnastik dar. Beim
Beinchen strecken und Kniebeugen machen sowie beim Hochziehen an den
Händen werden nicht nur Muskel gestärkt, sondern auch jene Gehirnteile
gestärkt, die für die Koordination von Bewegungen zuständig sind. Und
das uralte "Hoppe Reiter"  fördert den Gleichgewichtssinn der Kinder.
Das Kind erlernt die Balance des Kopfes.