Diese krebserregenden Stoffe isst Du jeden Tag mit der Nahrung

Krebs hat viele Ursachen: Rauchen, Asbest, radioaktive Verstrahlung - da wissen wir, was Sache ist und passen auf. Krebserreger aber stehen auch jeden Tag auf unserem Frühstückstisch, wir bekommen sie in den Kantinen, im Schnellimbiss und sogar im Delikatessenladen oder im Feinschmeckerrestaurant. Viele wollen das gar nicht wahrhaben, aber diese krebserregenden Nahrungsmittel isst Du jeden Tag. Hier erfahren Sie, in welchen unserer Lebensmittel die Krebsgefahr lauert - und wie man sie vermeiden kann.

Hier nun unser ABC der krebserregenden Gifte in unseren Nahrungsmitteln

Acrylamid verändert unser Erbgut und schädigt die Leber. Es ist vermutlich krebserregend und wird in der Leber zum hochgefährlichen Glycidamid umgewandelt. Es kommt vor allem in Pommes frites, Chips und Spekulatius vor. Wenn schon Pommes, dann lieber hell und saftig als knusprig und dunkel. Besser sind Maischips als Kartoffelchips.

Arsen ist hochgefährlich, wenn wir es regelmäßig unserem Körper zuführen. Dann kann es nämlich Leber- und Hautkrebs auslösen. Das sind die krebserregenden Nahrungsmittel: Meeresfrüchte, Matjeshering, Muscheln. Einer der Hauptlieferanten aber ist Reis. Und da vor allem Vollkorn- und Parboiled-Reis. Sie müssen den Reis vor dem Kochen gründlich waschen oder einweichen, dann das Wasser wegschütten. Vorsicht vor allem bei Reis aus Asien. Geschälter Reis ist weniger belastet, Vollkornreis am meisten.

Azofarbstoffe gefährden Kinder, denn sie sind vor allem in Süßigkeiten und leuchtend farbigen Lebensmitteln enthalten. Sie sind krebserregend, weil sie teilweise Benzidin enthalten. Steigen Sie um auf Nahrungsmittel, bei denen natürliche Lebensmittelfarben verwendet werden.

Benzol finden wir in Erfrischungsgetränken und Lebensmitteln. Es ist krebserregend, wenn neben der Benzoesäure Ascorbinsäure oder Vitamin C im Getränk enthalten ist. Kaufen Sie nur Produkte, die keine Benzoesäure enthalten.

Bisphenol steht unter Krebsverdacht. Es ist in Plastikverpackungen von Lebensmitteln, Thermopapier, Küchengefäßen aus Plastik und Konservendosen enthalten. Beim Erhitzen löst sich der Giftstoff aus dem Plastik und geht auf die Lebensmittel über. Bewahren Sie Ihre Nahrungsmittel nicht in Plastikverpackungen auf.

Cadmium ist nicht nur krebserregend, sondern schädigt auch die Nerven und die Knochen. Wir finden es vor allem in diesen Lebensmitteln: Nüsse, Spinat, Sellerie und Bitterschokolade. Bio-Produkte haben einen geringeren Cadmium-Gehalt, Bitterschokolade aus Südamerika ist stärker belastet als Bitterschokolade aus afrikanischen Kakao.

Cumarin wird verwendet in Zimtgebäck und ist auch in Waldmeister enthalten. Es ist leberschädigend und krebserregende. Vermeiden Sie Produkte, in denen Cassia-Zimt verbacken wurde, steigen Sie um auf Ceylon-Zimt. Grenzwert für Kinder: Nicht mehr als vier Zimtsterne pro Tag.

Gehärtete Fette lagern sich in unserem Fettgewebe ein, werden nicht abgebaut und sind wahrscheinlich krebserregend. Wir finden Sie vor allem in Margarine, industriell produzierten Fertiggerichten und Süßigkeiten. Diese Produkte sollten Sie meiden und nicht regelmäßig verzehren. Steigen Sie um auf Bio-Margarine ohne gehärtete Fette, Olivenöl und Butter.

Glyphosat ist ein weltweit verbreitetes chemisches Unkrautvernichtungsmittel. Laut Weltgesundheitsorganisation ist es vermutlich krebserregend. Seine tägliche Aufnahme über Nahrungsmittel ist ein Gesundheitsrisiko. Essen Sie Bio-Lebensmittel, da Produkte aus konventioneller Landwirtschaft glyphosathaltige Pestizide enthalten können.

Methyleugenol ist in vielen Nahrungsmitteln und Kräutern wie z.B. Muskat, Basilikum, Anis, Fenchel, Estragon, Lorbeer, Piment oder Pinienkernen enthalten. Es gilt in höheren Dosen als krebserregend. Sie sollten also diese Lebensmittel nicht zu häufig konsumieren.

Natriumnitrit/Pökelsalz ist in vielen Nahrungsmitteln enthalten und stark krebserregend. Vor allem für Babies ist es gefährlich. Sie sollten Lebensmittel die Nitrit enthalten auf keinen Fall über 130 Grad erhitzen. Das sind : Wurst, Schinken, gepökelte Fleisch, Käse und warm gelagerter Spinat. Wenn Sie zum Beispiel eine Pizza mit Salami, Schinken und Gouda belegen und erhitzen, können bei der Verdauung krebserregende Nitrosamine entstehen. Steigen Sie um auf nicht konservierte Naturprodukte.

Nitrat kommt leider sehr häufig im Trinkwasser, in Gemüse wie Mangold, Spinat und im Winter in Kopfsalat und Rucola vor. Es kann im Magen in krebserregendes Nitrosamin umgewandelt werden. Es ist in Lebensmitteln natürlich vorhanden oder wird durch den Einsatz von Kunstdünger ins Gemüse gebracht. Die genannten Sorten nur in geringen Mengen verzehren oder auf andere Gemüsesorten umsteigen.

Polyzyklische Kohlenwasserstoffe entstehen, wenn Sie beim Grillen das Grillgut zu heiß anbraten. Vor allem geschwärzte Teile dürfen Sie auf keinen Fall mehr essen. Grillen Sie kein geräuchertes Fleisch oder Wurst. Verwenden Sie einen Gas- statt eines Kohlengrills.

Radioaktivität ist seit Tschernobyl immer noch in Waldpilzen, Waldbeeren und in einheimischem Wildfleisch angereichert. Nach der Atomkatastrophe Fukushima auch in Fischen aus dem Pazifik. Diese Lebensmittel sind dadurch teilweise leider krebserregend geworden und sollten gemieden oder nur selten gegessen werden.

Schimmelgift ist auf Nahrungsmitteln absolut hoch krebserregend und schädigt die Leber. Verschimmelte Lebensmittel müssen Sie unbedingt wegwerfen und nicht nur die angeschimmelten Stellen herausschneiden. Ausnahme: Bei Käse können Sie die angeschimmelten Stellen herausschneiden. Lebensmittel im Kühlschrank nicht in Plastik- oder Kunststoffverpackungen lagern.

Vanillin finden wir in Süßwaren, Fertigspeisen und in Tabakprodukten. Das künstliche Vanillearoma nur in kleinen Mengen verwenden, da es sonst eine krebserregend Wirkung hat. Verzichten Sie auf das Aroma oder verwenden Sie echte Vanille.

Zuckerkulör finden wir in Marmeladen, in Cola, Süßigkeiten, Limonaden und Whisky. Es enthält den krebserregenden Stoff 4-Methylimidazol. Es empfehlen sich Getränke ohne Farbstoff oder mit natürlichen Farbstoffen wie zum Beispiel Malzextrakt.

Viele der angeführten Stoffe finden sich in unseren täglich verzehrten Nahrungsmitteln. Auch hier gilt der alte Satz von Paracelsus: „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, dass ein Ding kein Gift sei.“ Deshalb ist es schon ein guter Schutz für Sie, wenn Sie die krebserregenden Nahrungsmittel reduzieren und sie nicht jeden Tag essen.