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Das schwächt unser Immunsystem

Infektionen sind jetzt der Hauptfeind unserer Gesundheit: Grippe, Husten, Erkältungen. Da ist es wichtig, seinen Feind zu kennen und zu wissen: Das schwächt unser Immunsystem. Denn das muss jetzt täglich kämpfen. Gegen das miese feuchtkalte Wetter, gegen Stress, gegen seelische und körperliche Überlastung. Wer gut und ohne Infektionen über den Winter kommen will, der braucht ein intaktes Immunsystem. Der muss wissen: Das schwächt unser Immunstem.

Zu wenig Schlaf schwächt das Immunsystem

Millionen Menschen arbeiten zum Zeiten, in denen Ihr Biorhythmus eigentlich auf Schlaf programmiert ist. Sie arbeiten im Schichtdienst, sind nachts in Krankenhäusern, bei der Polizei, bei Notdiensten wach und ohne Schlaf. Oder sie leiden unter unerwünschten Wachphasen. Das können Sie auf Dauer nicht durchhalten, denn zu wenig Schlaf und eine dauerhaft gestörte Nachtruhe schwächen das Immunsystem ganz gewaltig.

Auch bei schlechtem Wetter: Raus an die Luft

Jetzt ist ein geschlossener Raum unser bevorzugter Aufenthalt, denn draussen ist es kalt und ungemütlich. Wir leiden an Frischluftmangel - und der schwächt unser Immunstem ganz gewaltig. Wir brauchen Frischluft, viel Sauerstoff. Den kriegen wir aber nicht über laufende Klimaanlagen und Heizungen. Den müssen wir uns selber holen. Ohne genügend Sauerstoff kann das Immunstem Viren und Bakterien nicht bekämpfen, die Infektionen können zuschlagen. Also raus, egal wie mies und kalt das Wetter ist. Ein Spaziergang zwischen einer halben und einer ganzen Stunde sind das Minimum.

Hände, Füsse, Kopf und Hals warm halten

Um Infektionen wegen eines geschwächten Immunsystems zu vermeiden brauchen wir unbedingt Schutz vor Kälte und Nässe. Vor allem den Kopf, den Hals, den Bauch, Hände und Füsse müssen wir immer gut und warm einpacken. Wenn Ihre Füsse länger kalt sind, dann sinkt die Temperatur im Mund-, Nasen- und Rachenraum, die Schleimhäute trocknen aus und Viren und Bakterien können ungehindert zuschlagen. Also: Warmes und nässeresistentes Schuhwerk, Mütze oder Hut, Schal Handschuhe und warme Unterwäsche nicht vergessen. Tragen Sie zuhause warme Hausschuhe. Noch besser: Dick gestrickte Socken aus Schafwolle.

Starke Anstrengungen schwächen das Immunsystem

Sport und Bewegung sind eine prima Sache. Auch in der Winterzeit, Aber da müssen Sie sich höllisch  vor Übertreibungen hüten. Denn grosse Anstrengungen beim Sport - egal bei welchem - schwächen das Immunstem, es kann sich nicht mehr auf die Abwehr von Infekterregern konzentrieren.  Wenn Sie dann noch geschwitzt in Zugluft geraten - dann haben Viren und Bakterien ein leichtes Spiel. Vorsicht auch vor offenen Fenstern. Wenn Sie lüften wollen, dann nur per "Stosslüftung": Alle Fenster für zehn Minuten auf, dann wieder schliessen.

Das Immunsystem braucht gute Laune

Die falschen Lebensgewohnheiten schwächen das Immunsystem auch. Das fängt bei den Nahrungsmitteln an. Meiden Sie Weissmehl und Zucker, schlecht für die Darmflora. Vorsicht bei: Wurst, Fertiggerichten, fettigen Backwaren und Ketchup.
Es gibt Tage, an denen ist man einfach mies drauf. Nichts passt einem, man nörgelt sich so durch den Tag. Das mag das Immunstem gar nicht. Werden Sie aktiv und vor allem positiv.
Eigentlich sollten sie durch ihren Genuss das Leben schöner machen: Zigaretten und Alkohol. Das stimmt nur kurzfristig. Langfristig sind Alkohol  und Nikotin Hauptfeinde des Immunsystems und öffnen Infektionen Tür und Tor.
Bringen Sie Ihre Zähne auf Vordermann. Wenn Sie an Karies und Zahnfleischentzündungen leiden - dann sind die ein Dauerangriff auf Ihr Immunsystem. Sie beschäftigen es zu stark, es hat keine Kraft mehr Infektionen abzuwehren.

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