Clusterkopfschmerz: So können Sie sich selbst helfen

Clusterkopfschmerz: So können Sie sich selbst helfen

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Es sticht und bohrt und reisst in Ihrem Kopf, die Schmerzen sind kaum zu ertragen: Sie haben Clusterkopfschmerzen. Die wahnsinnigen Schmerzattacken finden meist in der Nacht statt und reissen Sie förmlich aus dem Schlaf. Der Schmerz ist sehr oft einseitig rund ums Auge, manchmal auch im Hinterkopf. Wenn Sie das Gesundheitsproblem Clusterkopfschmerzen haben, dann kann es passieren, dass Sie bis zu acht Attacken innerhalb von 24 Stunden erdulden müssen. Der Schmerz hält unterschiedlich lange an, um dann langsam abzuebben. 

Die Kopfschmerzen können jeden zweiten Tag auftreten. Diese Symptome begleiten den Clusterkopschmerz: Gerötete Augen, starker Tränenfluss, eine verstopfte Nase die meist auch rinnt, starkes Schwitzen am ganzen Kopf und ein sehr starker Bewegungsdrang. Das sind die Risikofaktoren die den Cklusterkopfschjmerz auslösen können: Der Aufenthalt in grosser Höhe, sehr starke körperliche Anstrengungen, Flimmer- oder Flackerlicht (Disco) und die Anwendung von Nitrospray gegen Angina pectoris.

Die besten Naturmittel bei Clusterkopfschmerz

Ein sehr gutes natürliches Mittel gegen Clusterkopschmerz ist Sauerstoff. Wenn sich der Schmerz ankündigt, sofort raus an die frische Luft und dort in Bewegung bleiben, so dass Sie schnell und tief  atmen. Es hilft auch, wenn Sie bei akuten Kopfschmerzen schnell einen halben Liter Wasser trinken. Nehmen Sie zehnprozentiges Pfefferminzöl, tupfen Sie es auf Stirn und Schläfen und verreiben Sie es sanft. So erzeugen Sie ein Gefühl von kühler Fische, der Schmerz wird gelindert, Das liegt auch an der Wirkung des im Pfefferminzöl enthaltenen Menthols. Bei Clusterkopfschnerz haben Sie einen starken Bewegungsdrang. Aber Sie können ja nicht ewig herumlaufen. Versuchen Sie, sich zu entspannen, verdunkeln Sie Ihr Zimmer, halten Sie Lärm und Hektik fern, verwenden Sie Ohrstöpsel.  Versuchen Sie, den Schmerz wegzudenken und kurz zu schlafen. Es genügt eine halbe Stunde Schlaf.
Ingwer ist nicht nur ein tolles Gewürz, Ingwer hat auch starke Heilkräfte. Auch gegen Clusterkopfschmerz. Im Ingwer sind Wirkstoffe, die den in einer Kopfschmerztablette verwendeten Wirkstoffen ähneln. Schälen Sie eine kleine Ingwerwurzel, schneiden Sie diese in dünne Scheiben und lassen sie etwa eine halbe Stunde in eineinhalb Liter Wasser köcheln. Dazu geben Sie den Saft von zwei Zitronen und einen EL Honig.

Kühlung tut gut, wenn der Kopfschmerz Sie peinigt. Nehmen Sie eine Schüssel kaltes Wasser, gehen Sie auf den Balkon oder ans offene Fenster und tauchen Ihre Arme für einige Minuten ins kalte Wasser. Danach an der frischen Luft trocknen lassen.
Mit Lavendel können Sie den bohrenden Clusterkopfschmerz ebenfalls lindern. Übergiessen Sie eine Handvoll getrockneter Lavendelblüten mit einem Liter kochendem Wasser und lassen Sie die Kräuter zehn bis zwölf Minuten ziehen. Dann geben Sie das Lavendelwasser in Ihre Badewanne und nehmen ein warmes, nicht zu heisses, Entspannungsbad. Lavendel hilft auch als Tee: Drei bis vier TL getrocknete Lavendelblüten mit einem Viertelliter Kochendem Wasser übergiessen, zehn Minuten ziehen lassen, dann trinken.
Vanille ist nicht nur gut im Pudding, er hilft auch bei Kopfschmerzen Das Innere der Vanilleschoten hat beruhigende und schmerzstillende Wirkstoffe. Nehmen Sie einen TL reines Vanillemark, rühren Sie es in 200 ml warmes Wasser ein und trinken Sie die Mischung. Können Sie mehrmals am Tag machen.
Bei den Naturmitteln gegen Clusterkopschmerz nimmt die Zitronenmelisse einen hervorragenden Platz ein. Ihr ätherischen Öle bauen Stress ab und lindern die Schmerzen. Geben Sie einfach drei TL getrocknete Zitronenmelisse in eine Tasse mit kochendem Wasser, eine Viertelstunde ziehen lassen, dann trinken.

Wenn Sie unter einem immer wiederkehrenden Clusterkopfschmerz leiden, dann müssen Sie unbedingt zum Arzt gehen. Der kann mit Ihnen die notwendige Medikamentation besprechen.