Blumen verschenken: Diese giftigen Blumen sollten Sie kennen

Blumen verschenken: Diese giftigen Blumen sollten Sie kennen

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Rosen haben das ganze Jahr Konjunktur: Sie sind schön, sie sind dekorativ, Sie sind eine Liebeserklärung. Leider in vielen Fällen eine giftige. Rund um den Valentinstag, und auch das ganze Jahr über, werden in Deutschland viele Millionen EUR für Rosen ausgegeben. Die meisten kommen aus Afrika oder Südamerika, denn im Winter blühen bei uns nun mal keine Rosen. 

Und diese Rosen sind sehr oft schwer belastet: Mit Umweltgiften und Pestiziden. „Ökotest“ hat 22 Sträusse aus Kenia getestet. Nur zwei von 22 getesteten Rosensträußen bekamen die Note „gut“, vier Sträuße waren mangelhaft, fünf Sträuße wurden mit „ungenügend“ klassifiziert. Kein einziger Strauss war vollkommen frei von Pestizidrückständen. In aus afrikanischen Ländern stammenden Rosen wurden bei einer in Österreich durchgeführten Untersuchung bis zu 31 Pestizide in hohen Konzentrationen gefunden. Besonders stark waren die Konzentrationen der Pilzbekämpfungsmittel Carbendazim und Chlorthalonil. Durch Pestizide können viele Krankheiten bis hin zu Krebs ausgelöste werden. Eine Reihe von Pestiziden sind verantwortlich für Fruchtbarkeitsstörungen, Hautkrankheiten, Immunstörungen und einem erhöhten Krebsrisiko. In den Anbauländern leiden viele der Arbeiter/innen auf den Plantagen an durch Pestizide hervorgerufene Krankheiten. Die Problematik „giftige Blumen“ betrifft jedoch nicht nur teilweise belastete Rosen aus Afrika oder Südamerika - giftige Blumen wachsen auch auf unseren Wiesen und oft auch in unseren Gärten. Hier eine Liste von einheimischen Blumen, die vor allem für Kinder gefährlich sind.

 

zu den giftigen Blumen