Arteriosklerose - ein Vorbote für den Herzinfarkt und vielleicht sogar den Tod. Der Grund: Adern und kleine Blutgefässe verstopfen durch Ablagerungen (Plaque) an den Gefässwänden, die nährstoff- und sauerstoffreichen roten Blutkörperchen kommen nicht mehr durch, verklumpen und verstopfen die Adern. Es kommt zu Durchblutungsstölrungen, Herz und Gehirn werden nicht ausreichend versorgt, die Katatstrophe ist da.
Jetzt haben Forschungen und Studien ergeben, dass es ein Naturmittel gibt, das der Arteriosklerose vorbeugen kann: „Rökan“, aus den Wirkstoffen des Gingko-Baumes gewonnen. In einer Studie an der Berliner Charite´wurde nachgewiesen, das selbst bei Patienten mit enorm hohem Arteriosklerose-Risiko (sie hatten alle bereits eine Bypass-Operation hinter sich) unter der Rökan-Therapie das Risiko, erneut Verkalkungen zu bilden, deutlich geringer war. Eventuell neu entstehende arteriosklerotische Plaques waren erheblich kleiner. Die in der Studie gemessenen Effekte waren in ihrer Stärke mit synthetischen Medikamenten (Statine) vergleichbar.
Durchblutungsstörungen sind eine der schwersten Volkskrankheiten überhaupt, denn sie sind der Beginn der Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Und die Patienten werden immer jünger.
Das Gefäss-System des Menschen besetht aus Gefässen für die Makro- und die Mikrozirkulation. Die Makrozirkulation sorgt für den Transport des Bluts vom Herzen in den ganzen Körper. Die Versorgung der Organe wird von der Mikrozirkulation (Kapillargefässe) besorgt. Durch sie gelangen Sauerstoff und Nährstoffe in Muskeln, Herz und Gehirn. Und diese Versorgung ist schwer gefährdet durch: Nikotin- und Alkoholmissbrauch, durch schädliches Cholesterin, durch schädliche Umwelteinflüsse, durch „freie Radikale“, durch Stress und durch genetische Vorbestimmung. So entsteht Arteriosklerose, die grossen Arterien verhärten und verdicken sich nach innen, der Blutfluss wird immer schwächer, es kommt zu einem gravierenden Sauerstoffmangel, Zellen oder sogar Organe sterben ab.
Schädigungen können nicht mehr rückgängig gemacht werden, um so wichtiger ist die Vorbeugung. Und da kann das Mittel aus dem Gingko-Baum gut eingesetzt werden.
Ginkgo
Dieser Baum existiert unverändert seit ca. 100 Millionen Jahren. Er stammt ursprünglich aus China und kam 1727 über Japan nach Europa. Der Baum kann sehr alt werden und ist unverwüstlich. Nach der Explosion einer Atombombe in Hiroshima (1945) waren es ein verkohlter Gingkobaum, der als einziger im nächsten Frühjahr neue Triebe hervorbrachte. Sowohl die chinesische wie auch die japanische Naturheilkunde nutzten seine Wirkstoffe zur Verbesserung der Durchblutung des Gehirns.
Interview mit Dr. Traugott Ullrich
Was ist wichtig?
Prävention durch Lebensführung, kombiniert mit vorbeugend wirksamen pflanzlichen Medikamenten.
Gibt es Nebenwirkungen bei einer Natur-Therapie?
Sind nicht bekannt.
Die wichtigste Ursache der Arteriosklerose?
Ungünstige Blutfette und freie Radikale verengen ständig die Gefässwände.
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