In die Naturheilverfahren der Traditionellen Chinesischen Medizin, kurz TCM genannt, sind die Erfahrungen von über 3000 Jahren Natur- und Erfahrungsmedizin eingeflossen. Von der Migräne, über die Erkrankungen des Bewegungsapparates, Magen-Darmkrankheiten bis hin zu Asthma und Multipler Sklerose - in der TCM findet sich immer ein Naturheilverfahren das helfen kann. Dennoch ist dieses Naturheilverfahren nicht unumstritten.
Bei uns ist die TCM seit etwa zehn Jahren in grösserem Umfang bekannt geworden. Inzwischen gibt es sogar schon Kliniken, in denen diese Naturheilverfahren praktiziert werden. Hier die Gesundheitsprobleme, bei denen sich der Einsatz der TCM bewährt hat:
Wenn ein Arzt eine Diagnose nach den Regeln der TCM erstellt, dann geschieht das durch Betrachten, Fragen, Hören, Betasten und Riechen. Er wird auch ein sehr ausführliches Patientengespräch über Lebensgewohnten und Essverhalten (was schmeckt Ihnen, wovor ekeln Sie sich) führen und daraus seine Rückschlüsse ziehen. Wichtig sind in der TCM die Zungen- und die Pulsdiagnose. Bei der Puls¬diagnose fühlt der Arzt mit Zeige-, Mittel- und Ringfinger an drei verschiedenen Stellen jedes Handgelenks in drei verschieden Schichten den Puls. Dabei ist nicht entscheidend, ob der Puls zu schnell oder zu langsam ist. Die TCM kennt 32 unterschiedliche Pulsqualitäten (voll, leer, fein, oberflächlich, tief, unregelmäßig, gespannt, abgehackt, schlüpfrig und so weiter).
Zur TCM gehören verschiedene Fachgebiete wie Akupunktur, Ernährunsglehre, Bewegungslehren (Quigong und Taijiquan, die Moxibustion (Erwärmung von Akupunktur-Punkten) und Massagetechniken.
Die TCM ist in Deutschland nur begrenzt anerkannt. Nur die Akupunktur wird seit 2007 bei chronischen Schmerzen der Lendenwirbelsäule und des Kniegelenks als Kassenleistung anerkannt. Von der Wissenschaft und der Schulmedizin wird die Wirksamkeit der TCM in vielen Bereichen bestritten.
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