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Alzheimer: Mit einem neuen Test die Krankheit früh erkennen

Alzheimer - bisher war die Früherkennung unmöglich, ein schnelles Eingreifen vor dem Ausbruch der Krankheit mit Medikamenten und Naturmitteln daher fast unmöglich. Jetzt ist deutschen Wissenschaftler ein Durchbruch gelungen: Es gibt einen neuen Test zur Früherkennung der Gehirnerkrankung.


Die Diagnose "Sie haben Alzheimer" erfolgte bisher fast immer erst dann, wenn die Krankheit schon voll ausgebrochen war. Wenn es aber soweit gekommen war, konnten bestimmt Medikamente nur noch eingeschränkt helfen - die Krankheit schritt unaufhaltsam vor. Jetzt aber ist es Forschern der Goethe-Universität in Frankfurt gelungen, die Konzentration von alzheimertypischen Eiweissablagerungen im Nervenwasser auch schon in sehr geringen Mengen zu messen. Aus dieser Erkenntnis kann nun ein Test für die Früherkennung der tückischen Krankheit entwickelt werden, meldet www.netdoktor.de

Alzheimer wird ausgelöst durch Eiweiss-Plaques im Gehirn. Die wiederum können jetzt entdeckt werden durch Messungen im Nervenwasser von Alzheimer-Patienten. Die Forscher entdeckten: Je grösser die Gedächtnisstörungen und der geistige Verlust im Gehirn von Alzheimer-Patienten war, desto mehr solcher Ablagerungen waren zu finden.

Studienleiter Harald Hample: ""Die meisten anderen aktuell verfügbaren Nachweismethoden, sogenannte Biomarker, können deutlich weniger sicher den Schwund der geistigen Fähigkeiten anzeigen". Ausserdem sei es möglich, mit diesem Test die Wirksamkeit von Alzheimer-Medikamenten zu prüfen, die den Abbau der gefährlichen Eiweissablagerungen beschleunigen oder deren Bildung verhindern sollen. Allerdings seien noch weitere Studien nötig, um die Ergebnisse dieser ersten Untersuchung zu bestätigen.




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