Bitter für Mann und Frau, wenn er im Bett die Segel streicht, wenn er keine Erektion mehr schafft. Das kommt in unserer Zivilisation immer häufiger vor und es betrifft nicht nur Männer im Alte ab 65. Das geht schon sehr viel früher los. Die Gründe: Stress, falsche Ernährung, zu grosse Erwartungen, Rauchen, zu viel Alkohol, Übergewicht. Jetzt wurde ein weiterer wichtiger Grund für Erektionsstörungen entdeckt: Je mehr verschiedene Medikamente ein Mann einnimmt, desto grösser ist sein Risiko für eine Erektionsstörung.
Je mehr Medikamente, desto weniger Erektion
Früher schrieb man dieses männliche Versagen bösen Geistern oder den Hexen zu. Das fällt ja nun heutzutage als Begründung aus. Heute leidet jeder fünfte Mann zwischen 30 und 80 am Problem Erektionsschwäche, kurz ED - Erektile Dysfunktion - genannt. Im Rahmen einer Studie mit rund 38 000 Männern zwischen 45 und 69 Jahren wurde am "Kaiser Permanente Medial Center in Los Angeles wurde festgestellt: Je mehr verschiedene Arzneimittel ein Mann einnimmt, desto größer ist das Risiko für eine gestörte Erektion.
Es wurde ermittelt:
Leider wurde in der Studie nicht ermittle, welche Mittel denn nun die Auslöser für eine Erektionsschwäche waren. Aber, so Dr. Stephan Krähenbühl, Chefarzt der klinischen Pharmakologie am Unikrankenhaus Basel: "Von einigen wissen wir aber, dass sie als Nebenwirkung eine ED verursachen können."
Medikamente unter Verdacht
Am häufigsten tritt dieses Problem bei blutrucksenkenden Betablockern, bei Thiaziden (Entwässerung bei Wasseransammlungen und bei Herzschwäche), sowie bei Medikamenten gegen psychische Erkrankungen auf. So Könnern zum Beispiel blutdrucksenkende Mittel zu einer Gefäßerweiterung in den Schwellkörpern im Penis führen, die sich dann nicht mehr ausreichend füllen. Psychopharmaka könnten die Konzentration von Botenstoffen im Gehirn wie Serotonin durcheinanderbringen, die für eine ausreichende Erektion wichtig sind. ACE-Hemmer sind dagegen Blutdruckmittel, die keine Erektionsstörungen hervorrufen.
Ein Hauptgrund ist aber die allgemeine Lebensführung. Leidet jemand zum Beispiel unter Bluthochdruck, Diabetes und raucht dazu auch noch, kann dies die Blutgefäße im Penis schon so geschädigt haben, dass Blutdruckmedikamente eine ED alleine nicht erklären, aber verstärken können.
Generell sollten Sie das Problem mit Ihrem Arzt besprechen und genau angeben, welche Medikamente Sie nehmen. Auf jeden Fall aber sollten Sie es ernst nehmen. Denn Erektionsstörungen sind sehr oft die Vorboten eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls. Wie immer gibt esd aber auch zu der medikamentösen Behandlung eine Hilfe durch gesunde Hausmittel:
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