Sauna, baden, schwimmen, turnen - alles wunderbar gesund: Wenn da nicht die Sache mit dem Fusspilz wäre. Denn genau dort lauert er. Fusspilz, das ist eine Krankheit, von der ca. 16 Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind. Wie gefährlich Fusspilz ist, warum Sie ihn unbedingt bekämpfen müssen, welche Naturmittel Ihnen bei der Behandlung am besten helfen
Speziell, wenn es draußen ungemütlich kalt ist, wenn sich der Winter von seiner hässlichsten Seite zeigt, dann ist es ein wahrer Genuss, wenn man sich in ein öffentliche Sauna zurückziehen kann oder wenn man im nahegelegnen Hallenbad im mollig warmen Wasser schwimmt. Der Besuch eines Hallenbades oder einer Sauna ist allerdings mit einer Gefahr verbunden: Das ist der überaus lästige Fußpilz.
Experten schätzen, dass etwa 20 Prozent der Bevölkerung daran leiden. Jeder kann sich ganz schnell so eine Pilzinfektion einhandeln. Es gibt allerdings Risikogruppen, die besonders anfällig sind. Dazu gehören Frauen und Männer , die Durchblutungsstörungen in den Beinen und Füßen haben. Auch ein schwaches Immunsystem fördert die Pilz-Anfälligkeit. Das trifft besonders auf Diabetiker zu. Gefährdet sind auch all jene, die sehr enge Schuhe tragen, die luftundurchlässig sind: zum Beispiel Gummistiefel oder Sportschuhe.
Die Frage: Wie wird denn der Hautpilz übertragen? Die Infektion erfolgt über abgefallene Hautschuppen, die sich am Boden, im Handtuch, im Badetuch, in der Bettwäsche befinden. Doch die Pilzgefahr befindet sich auch zu Hause im Wäschekorb. Deutsche Forscher haben vor ein paar Jahren nachgewiesen: mit Pilzsporen verseuchte Socken und Handtücher sind eine Gefahr für die ganze Familie. Die Sporen werden auch auf die Kleidung der anderen weitergegeben, wenn die Socken zu wenig heiß gewaschen wurden. Pilzkeime gehen erst bei einer Wassertemperatur von mindestens 70 Grad Celsius zugrunde.
Man muss sich im Klaren darüber sein: Fußpilz ist eine hoch ansteckende Krankheit, lästig und langwierig. Meist beginnt die Infektion zwischen der vierten und der fünften Zehe. Genau diese beiden lassen sich nämlich nicht sehr gut spreizen. Der Zwischenraum bleibt lange feucht. Und dieses Milieu erhöhte die Gefahr für eine Pilz-Anfälligkeit.
Man merkt es ziemlich bald, wenn man sich einen Fußpilz eingehandelt hat. Es beginnt zwischen den Zehen zu jucken. Danach entsteht oft auch ein brennender Schmerz. Und die Haut an den Zehen beginnt zu schuppen. Jetzt sollte der Betroffene oder die Betroffene beide Füss ganz genau nach winzig kleinen Rissen oder Wunden untersuchen. Am besten, man geht zum Arzt. Ein Dermatologe soll sich die Sache genau anschauen. Denn eines muss man wissen: Je früher der Fußpilz erkannt wird, desto einfacher und schneller kann man ihn erfolgreich behandeln. Daher gilt die Regel: Besser zum Arzt gehen und erfahren, dass es doch kein Fußpilz ist. Der Laie kann das nicht sicher feststellen.
Ist es aber tatsächlich eine Fußpilz – Infektion, dann muss gezielt behandelt werden. Sonst kriegt man dieses Hautproblem nicht los. Im Gegenteil: Der Pilz verbreitet sich rasch auch auf andere Körperteile. Und man steckt andere Mitmenschen damit an.
Wer nun genau weiß, dass er unter Fußpilz leidet, der braucht viel Geduld, bis er wieder gesund ist. Es gibt viele Möglichkeiten, das unappetitliche Leiden zu bekämpfen. Die Schulmedizin setzt vorrangig Cremes, Gels und Sprays ein, die alle pilzabtötende Wirkstoffe enthalten. Sie sind aber nur dann wirksam, wenn man sie lange Zeit aufträgt: mindestens drei bis vier oder fünf Wochen. Wer die Behandlung zu früh abbricht, der erleidet einen Rückfall. Denn: Auch wenn die Haut nicht mehr juckt, heißt das noch lange nicht, dass alle Pilz-Erreger abgetötet sind. Die Erfahrung vieler Hautärzte beweist: fast 50 Prozent der betroffenen Patienten behandeln ihren Fußpilz nicht mehrmals täglich konsequent. Daher ist die Rückfall-Quote sehr hoch.
Die Naturmedizin –einfache Hausmittel mit einbezogen – kennt eine Reihe von natürlichen Kräfte, die oft verblüffend schnell helfen:
Apropos schützen: Wer zu Fußpilz neigt, darf so einer Infektion keine Chance geben und sollte folgende Maßnahmen beachten:
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