Man braucht einen immer größeren Abstand zum Text, bei Dunkelheit verschwimmen die Konturen, auf weite Entfernung kann man kaum mehr etwas erkennen - die Augen werden schlechter. Ein Schicksal, das etwa 15 Millionen Deutsche miteinander teilen. Warum das so ist, was Sie mit Naturmitteln dagegen tun können.
Von diesem Nachlassen der Sehkraft sind übrigens Frauen häufiger betroffen als Männer. Los geht es meist um die Mieter der 40er Jahre mit leichten oder auch schweren Problemen. Etwa 1,2 Prozent aller Erwachsenen sind da schon nicht mehr in der Lage ohne Sehhilfe eine Zeitung zu lesen. Bei über 65jährigen ist dieser Anteil schon doppelt so hoch.
Wenn Sie diese Probleme haben, dann sollten Sie die nicht als Schicksal einfach hinnehmen. Die moderne Medizinforschung hat viele wunderbare Methoden und Medikamente erfunden, um die Sehfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern. Aber auch Mutter Natur hat da etliche erprobte Hausmittel in ihrem Schatzkästlein:
Besser sehen mit Obst & Co.
Schon lange hat die Wissenschaft die Bedeutung der Carotinoide für ein gutes Sehen entdeckt. Die Vitamine aus Karotten, Blaubeeren und ähnlichen Gewächsen steigern nicht nur die Sehkraft, sie können Augen auch vor Blendungen in der Nacht und vor altersbedingten Schäden bewahren. Verantwortlich dafür sind die Inhaltsstoffe Latein und Zeaxanthin. Diese beiden Wirkstoffe sind vor allem enthalten in:
Wenn die Augen brennen, wenn sie sich trocken anfühlen, wenn Sie Probleme haben, Entfernungen richtig einzuschätzen - dann haben Sie so genannte "müde Augen". Der Ursprung für diese Augenschwäche: Lange Nachtfahrten, stundenlanges Arbeiten am Computer, Fernsehen ohne Ende, die verschmutzte und aggressive Luft. Dagegen gibt es bewährte Hausmittel.
Altersweitsicht: Neuer Laser hilft
Altersweitsicht kommt sehr häufig vor. Jetzt soll da ein neues Laserverfahren helfen, mit dem die Linse wieder elastisch und flexibel gemacht werden soll. Eingesetzt wird ein sogenannter Femtosekunden-Laser, der ultrakurze Pulse aussendet. "Der Laser schneidet gezielt feinste, dreidimensionale Muster in die Linse", sagt Prof. Holger Lubatschowski von der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG). "Die dadurch erzeugten Gleitebenen sollen die Elastizität erhöhen, sodass sich das Auge wieder dynamisch auf nahe Ziele einstellen kann."
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