Die weltberühmte Sängerin Amy Winhouse starb Ende Juli. Jetzt weiss man, dass sie 4.16 Promille Alkohol im Blut hatte - das war die Todesursache. Darüber wurde weltweit berichtet. Nicht berichtet wird über den Tod von Tausenden von Menschen, die wie Amy Winhouse täglich ebenfalls an einer Alkoholvergiftung sterben. Alkohol macht fröhlich, er entspannt, er vertreibt Sorgen - und er ist tödlich. Fast jeder von uns trinkt hin und wieder ein Gläschen, manchmal auch eins zu viel. Aber fast niemand weiss: Wann wird es gefährlich, wann ist es Sucht, und ab wann kommt der Tod? Die Antworten.
Wenn Sie Alkohol trinken, egal ob Wein, Bier oder Schnaps und egal wie viel, dürfen Sie nie vergessen: Alkohol und Medikamente vertragen sich nicht. Selbst kleinere Mengen Alkohol können zusammen mit Drogen oder Medikamenten im Körper eine verheerende Wirkung haben. Bis hin zu einer tödlichen Alkoholvergiftung.
Diese beginnt meist mit einer euphorischen Stimmung, Sie könnten die ganze Welt umarmen, sind eine Stimmungskanone. Bei weiterem Alkoholgenuss kommt es zur Wende: Sie werden weinerlich oder auch aggressiv. Später folgt eine Bewegungsunfähigkeit. Der Betroffene ist wie paralysiert. Hierbei besteht die Gefahr, dass die Zunge zurückfällt und die Atemwege blockiert. Auch kann Erbrochenes wieder eingeatmet werden. In beiden Fällen droht der Betroffene zu ersticken.
In Promillezahlen ausgedrückt sieht der Weg zum Tod folgendermassen aus:
Diese Entwicklung verläuft bei jedem Menschen anders. Deshalb sollten Sie die Symptome einer beginnenden oder bestehenden Alkoholvergiftung kennen:
Was aber sollen Sie tun, wenn Sie es eindeutig mit einer betrunkenen Person zu tun haben, auf die diese Anzeichen (oder einige davon) zutreffen? Das sind die Hilfsmassnahmen, die Sie einleiten sollten:
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