Sie sind gut fürs Gehirn und bringen gesunde Energie: Die Walnüsse. Jetzt haben amerikanische Forscher im Tierversuch nachgewiesen, dass der regelmässige Verzehr von Walnüssen das Risiko für Brustkrebs deutlich senkt. Schon ältere Studien hatten ergeben, dass die vielfältigen Inhaltsstoffe in Walnüssen das Risiko für Krebs und die Wachstumsgeschwindigkeit von Tumoren verringern. Warum das so ist.
Die Forscher an der Marshall University in West Virginia hatten auf Krebs programmierte Mäuse regelmässig mit Walnüssen gefüttert. Das Ergebnis: Diese Ernährung verringerte deutlich die Wahrscheinlichkeit, Anzahl und Grüsse von Brustkrebstumoren. Genetische Analysen ergaben, dass die Walnuss-Diät die Aktivität verschiedener Gene veränderte, die sowohl bei Mäusen als auch bei Menschen eine Rolle bei Brustkrebs-Erkrankungen spielen. "Den Ergebnissen zufolge könnte ein gesteigerter Konsum von Walnüssen Teil einer gesunden Ernährung sein und das Krebsrisiko für künftige Generationen reduzieren", erklärte Forschungsleiterin Dr. Elaine Hardman.
Auf den Menschen umgerechnet verzehrten die Mäuse täglich 60 g Walnüsse. Walnüsse sind reich an den ungesättigten Omega 3-Fettsäuren, die als gesund gelten und Herz-Kreislauferkrangungen vorbeugen. Die Forschungen ergaben jedoch, dass diese Fettsäuren nicht allein an dem positiven Effekt der Walnüsse verantwortlich waren. Es wurde herausgefunden, dass auch das Vitamin E - ebenfalls reichlich in den Walnüssen enthalten - das Krebswaschstum bremste.
Es ist einfach wichtig zu wissen, was wir essen. Die richtige und bewusste Ernährung beeinflusst die Funktionen unseres Körpers und seine Reaktionen auf in Sachen Gesundheit und Krankheit positiv. Dr. Hardman: "Iss das Richtige, geh runter von der Couch und schalte den Fernseher aus!"
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