Es ist ein Heidenspaß, tut Wunder für unsere Gesundheit, macht uns fit und fröhlich - das Schwimmen. Aber es birgt auch Gefahren, ist gefährlich und kann zu schweren Infektionen führen. Worauf Sie beim schönsten Sommerspaß unbedingt achten müssen, was beim Schwimmen wichtig ist.
Schwimmen ist eine natürliche Therapie
Viele Erwachsene, Jugendliche und Kinder empfinden das Schwimmen im Urlaub als beste Form der körperlichen Bewegung, weil es erholsam ist, weil es Spaß macht und weil es unter anderem für viele einfach zu den Ferien am Meer dazu gehört. Schwimmen sollte aber mehr für uns bedeuten. Dieser Freizeitsport ist eine faszinierende, natürliche Therapie für unsere Gesundheit. Wir können damit dem Körper viel Gutes tun.
Schwimmen trainiert den Kreislauf
Schwimmen ist aus der Warte der Sportmedizin ein wunderbares Training für den gesamten Kreislauf. Ideal wirkt sich dieser Freizeitsport auf die Atmung aus, und damit auf die Funktion der Lunge. Der natürliche Wasserdruck vertieft die Phase des Ausatmens und des Einatmens. Die Atem-Muskulatur wird allgemein gestärkt, das Fassungsvermögen der Lungen für Sauerstoff vergrößert. Durch die Muskelarbeit beim Schwimmen wird der Sauerstoffverbrauch des Organismus gesteigert. Bei der Bewegung im Wasser nimmt der Mensch aber auch mehr Sauerstoff auf, als er sonst außerhalb des Wassers konsumieren kann. Daher kann Schwimmen bis zu einem gewissen Grad dem vorzeitigen Altern der Körperzellen entgegenwirken.
Zusätzlich bringt das Schwimmen auch einen großen psychischen Vorteil. Es hebt nachweislich die Laune des Menschen. Es entspannt, schafft innere Freude und ist ein ideales Mittel, um rasch aus belastenden Stress-Situationen herauszufinden.
Eine Stunde am Tag
Wichtig für die Nutzung der gesundheitlichen Vorteile: Machen Sie langsame und bewusste Schwimmtempi. Schwimmen Sie möglichst oft auf dem Rücken. Damit wird die Wirbelsäule hervorragend entlastet. Und es ist eine Wohltat für die strapazierten Bandscheiben. Übertreiben Sie nicht mit diesem Freizeitsport. Ideal: Schwimmen Sie im Urlaub täglich eine Stunde. Ruhen Sie sich danach aus.
Eines aber sollten Sie vergessen, wenn Sie im Urlaub schlank werden wollen : Schwimmen ist nicht der geeignete Freizeitsport, bei dem man gut abspecken kann. Viele Mediziner haben bereits nachgewiesen: Mit dem Schwimmen nimmt man nicht ab, weil man danach besonders hungrig wird und die abgebauten Kalorien schnell wieder aufgetankt hat.
Kein Kopfsprung in unbekannte Gewässer
Man möchte im Urlaub in einem See, im Meer oder in einem Fluss schwimmen. Man muss in einem fremden Gewässer aber vorsichtig sein. Alle Jahre kommt es in der schönen Jahreszeit zu vielen Unfällen mit Verletzten und Toten. Denn speziell das Wasser kann zur Gesundheits-Fall werden. Man muss Einiges beachten, um Gefahren aus dem Weg zu gehen, um Unfälle zu vermeiden.
Hygiene ist ganz wichtig
Viele glauben, den gefürchteten Reisedurchfall kann man ausschließlich durch leichtfertiges Essen und Trinken in exotischen Ländern bekommen. Man weiß heute: Allein durch den Kontakt mit verseuchtem Wasser kann man schlimme Durchfälle bekommen, da minimale Spuren des Wassers beim Schwimmen immer wieder durch den Mund in den Körper gelangen. Verschmutztes Wasser führt aber auch oft zu Hauterkrankungen und zu Wurmerkrankungen.
Wie kann man sich nun vor derart unliebsamen Urlaubsüberraschungen schützen? Ganz einfach: Sie müssen sich vor einer Reise genau bei Hygiene- und Tropen-Instituten, bei seriösen Tourismus-Organisationen und Autofahrer-Clubs erkundigen, wo das Wasser, wo Strände und Buchten empfehlenswert sind. In jedem Fall sollte man Badeorte bevorzugen, deren Küsten und Strände saniert sind. Lassen Sie sich nicht von traumhaften Urlaubsfotos in Prospekten verleiten.
Achten Sie aber auch selbst vor Ort auf Ihre Gesundheit: Gehen Sie nach dem Schwimmen im Meer unter die Dusche. Wechseln Sie nasse Badekleidung. Meiden Sie Buchten und Strände, die von streunenden Hunden bevölkert sind. Meiden Sie Gewässer mit sichtbarem Schmutz, auch wenn Einheimische dort baden. Schlucken Sie beim Schwimmen kein Wasser. Kinder sollten mit Sand am Strand nicht den Mund berühren. Und: Gehen Sie Quallen aus dem Weg. Diese können Gifte in die Haut injizieren. Das kann zu Verätzungen und Nervenstörungen führen.
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