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Gesunde Ernährung

Fettwerte: Die Kräuter-Diät für Ihr Blut

Blutfettwerte, böses Cholesterin, gutes Cholesterin - diese Begriffe kennt inzwischen jeder Mensch, der sich um seine Gesundheit kümmert. Sie sind der Gradmesser für unsere Befindlichkeit, zeigen bei Störungen beginnende Gefässerkrankungen an, sind Vorboten von Schlaganfall und Herzinfarkt. Sind also absolut ernst zunehmen. Die Schulmedizin und die moderne Mediezinforschung helfen mit Medikamenten. Und die Natur hilft mit wohlschmeckenden Heilpflanzen.


Schlechte Blutfettwerte haben mit Essen zu tun. Nur logisch, dass man ihnen auch mit der Nahrung beikommen kann. Negativ: Zuviel Fleisch, zuviel tierisches Fett. Positiv: Pflanzenöle, Meeresfisch un d zwei Pfkanzen, die man unbedinmgt zum Essen beifügen sollte. Seit der Antike schätzen Feinschmecker die großen grünvioletten Blütenköpfe der Artischocke (Cynara scolymus). Vorzugsweise die fleischigen Hüllblätter sowie der Blütenboden ergänzen edle Speisen als Gemüse. Für Artischockenextrakte, die als Arzneimittel die Fettverdauung normalisieren, werden jedoch die Laubblätter der Pflanze eingesetzt. Sie eknoblauchnthalten erheblich mehr Wirkstoffe als die Blütenblätter.
Übermäßig fettes Essen oder ein gestörter Gallenfluss verursachen nicht selten heftige Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, die sich in Bauchschmerzen, Blähungen oder Übelkeit äußern. Hier regen Artischockenextrakte den Gallenfluss an. Mehr Gallenflüssigkeit sorgt dafür, dass auch größere Fettmengen einfacher verdaut werden.
Die Wirkung der Artischocke auf den Gallenfluss zieht noch einen weiteren gesundheitlich wertvollen Effekt nach sich: Mit der Gallenflüssigkeit wird Cholesterin ausgeschieden, wodurch erhöhte Blutfettspiegel sinken. Studien zeigten, dass das vor allem das "schlechte" LDL-Cholesterin betrifft. In anderen Untersuchungen bewiesen Forscherteams, dass der Cholesterinaufbau in der Leber direkt gehemmt wird.

Knoblauchpulver hilft Ihnen besser

Im Mittelalter lobte man den Knoblauch (Allium sativum) wegen seiner Eigenschaften als Heilmittel. Benediktinermönche bauten ihn an, weil sie ihn als Mittel gegen Infektionskrankheiten hielten. Sogar vor der Pest sollte er schützen.
Heute wird Knoblauch gegen Krankheiten empfohlen, die durch zu üppige Ernährung verursacht werden: hohe Blutfettspiegel und Arteriosklerose. In Studien senkte Knoblauch deutlich den Gesamtcholesterinwert, und auch Ablagerungen in den Gefäßen nahmen nach mehrwöchiger Einnahme von Knoblauch-Präparaten ab. Hauptwirkstoffe sind die schwefelhaltigen Bestandteile des Knoblauchs. Neben öligen Knoblauchauszügen werden in erster Linie Kapseln eingesetzt, die Knoblauchpulver enthalten. Um das Pulver zu gewinnen, werden frische Knoblauchzehen geschält und klein geschnitten und danach im Luftstrom drei bis vier Tage lang schonend getrocknet. Das Pulver enthält alle wertvollen Inhaltsstoffe der Knolle in konzentrierter Form, daher eignen sich diese Zubereitungen besser für eine arzneiliche Anwendung als frischer Knoblauch.






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