Mehr als 200 000mal erleben Menschen in Deutschland eine gesundheitliche Blitz-Katatstrophe: Den Schlaganfall. Kommt nicht ganz schnell Hilfe, dann wird das Hirn schwer geschädigt, Lähmungen, Taubheitsgefühle, Seh-, Sprach- und Sprachverständnisstörungen sind die Folge. Und ein Jahr nach dem Schlaganfall sind über 40 Prozent der Betroffenen tot. Von den Überlebenden bleiben 64% Pflegefälle. Wie Sie das Risiko mindern könne, wie Sie einen kommenden Schlaganfall erkennen können, wie die Erste Hilfe aussehen muss.
Die auslösenden Faktoren
Der Schlaganfall wird fast immer durch ein Blutgerinnsel ausgelöst. Die Entstehung eines solchen wiederum wird in den meisten Fällen durch eine Gefässverkalkung ausgelöst. Wir kennen das auch als Arteriosklerose. Die grössten Risikofaktoren dafür sind:
Was Sie beachten müssen
Deshalb ist es wichtig, Ihr persönliches Risiko zu erkennen - und es zu senken. Beachten Sie einfach folgende Punkte:
Tempo rettet Leben
Kommt es zu einem Schlaganfall, dann können Tempo und die richtige Erstversorgung Leben retten. Bemerken Sie Symptome wie Lähmungserscheinungen, Taubheit, Seh- oder Sprachstörungen bemerkbar, so wählen Sie unverzüglich den Notruf 112. Tempo ist unglaublich wichtig, denn es dürfen zwischen dem Schlaganfall und der Behandlung im Krankenhaus nicht mehr als drei Stunden vergehen. Wenn ein Schlaganfall-Patient innerhalb dieser Frist fachgerecht medizinisch versorgt wird, dann stehen seine Chancen gut. Dann können bleibende Schäden im Gehirn verhindert werden.
Also: Der Notarzt muss her, und zwar so schnell wie möglich. Bis zu seinem Eintreffen können Sie sich aber als Lebensretter betätigen - auch ohne grosse medizinische Vorbildung.
Die "Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat ein Info-Telefon eingerichtet: 0180/50 93 093.
Foto: 200.000 Bundesbürger sind jährlich von einem Schlaganfall betroffen. Mehr als die Hälfte der Betroffenen bleibt danach lebenslang ein Pflegefall.
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