Der Dioxinskandal wird immer größer: Dioxinverseuchte Futtermittel wurden in großen Mengen an Schweine verfüttert. Die besondere Gefahr: Das Gift lagert sich vor allem Fett ab, bleibt dort auf Jahre und wir nicht ausgeschieden. Die Gefahr im fetten Fleisch, was Sie tun können, welche Hilfe es gibt, wie es weiter geht.
Das Verfüttern von dioxinbelasteten Futtermitteln an Schweine ist besonders gefährlich. Der Grund: Die hochgiftigen und krebserregenden Verbindungen reichern sich vor allem im Fett an. Und Schweinefleisch hat nun mal den höchsten Fettanteil im Fleisch bei Schlachttieren. Hinzukommt: Es gibt Dioxinverbindungen, die im Körper erst nach 20 Jahren abgebaut werden. Das bedeutet: Da Schweine zwischen einem Lebensalter von vier bis ca.12 Monate geschlachtet werden, hat deren Organismus gar keine Chance, das mit dem verseuchten Futter aufgenommene Dioxin wieder auszuscheiden. Die Belastung wächst von Monat zu Monat.
Wir nehmen Tag für Tag mit fast jedem Lebensmittel hochgiftige Dioxinverbindungen auf, die sich in unserem Körper speichern. Diese Mengen steigen von Jahrzehnt zu Jahrzehnt, da die Umweltbelastung zunimmt. Bisher sind die Mengen so, dass wir noch unter einem akuten Bedrohungszustand liegen. Aber niemand kann sagen, wann die überschritten sind. Wenn jetzt durch den Dioxin-Skandal eine plötzliche Erhöhung der Dioxinwerte in unserer täglichen Nahrung auftritt, dann kann das genau der Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Das heisst: Der uns krank macht.
Dabei ist es egal, wie und worin man das Dioxin aufnimmt. Ob Eier, Geflügel-, Schweine- oder Rindfleisch, ob in der Milch oder in fetten Milchprodukten, oder auch im Fisch - entscheidend ist, wievielt Dioxin das Lebensmittel enthält, wievielt sich im Fett angelagert hat. Und da ist die Gefahr, das sich im Schweinefleisch (das hat nun mal viel Fett) mehr Dioxin befindet als in anderen Lebensmitteln, eben sehr groß.
Was Ihnen bei Dioxin helfen kann
Mit das grösste Problem beim Dioxon-Skandal ist: Man kann sich kaum gegen eine Kontaminierung schützen. Sie können:
Silicium finden Sie in folgenden Nahrungsmitteln. Milligramm je 100 g Nahrungsmittel:
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