Newsletter: jetzt kostenlos anmelden:


Riesenbetrug mit AIDS-Medikamenten

In Berlin haben die Polizei und die Staatsanwaltschaft einen ganz üblen Betrug mit Medikamenten für die AIDS-Behandlung aufgedeckt. Ein Apotheker und sieben AIDS-Kranke wurden festgenommen. Der Schaden beträgt mindesten zehn Millionen Euro.


Nach monatelangen schwierigen Ermittlungen stand für die Polizei fest: Hier wird gewerbsmäßiger Abrechnungsbetrug begangen. Zehn Wohnungen in Berlin, Fulda und Kiel wurden durchsucht. Danach wurden die Hauptverdächtigen Personen festgenommen: Ein Apotheker und sieben mit AIDS infizierte Patienten. Der dringende Tatverdacht: Zwischen 2007 und 2009 hat der Apotheker hochpreisige Rezepte über AIDS-Medikamente bei den Krankenkassen abgerechnet, ohne die verschriebenen Medikamente an die Patienten auszuliefern.

So gingen die vermutlichen Täters vor: Die mit dem HIV-Virus infizierten Patienten erschlichen sich bei Ärzten erheblich mehr Rezepte, als sie tatsächlich brauchten. Diese Rezepte soll der Täte aufgekauft haben und bei den Krankenkassen abgerechnet haben - so., als hätten die Patienten ihre Medikamente erhalten. Der Wert einer solchen Verordnung liegt bei durchschnittlich 2 000 EURO. Bei dem verdächtigen Apotheker konnten 200 000 EURO sichergestellt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass noch viele Ermittlungsverfahren eingeleitet werden müssen. Die dadurch den Kassen entstandenen Schäden würden dann noch wesentlich höher liegen.

Mein Kommentar:

Eigentlich gebe ich Tipps für die Erhaltung der Gesundheit von Menschen. Dieser Vorfall ist aber so übel und mies, dass ich mich dazu äußern will: Wie tief müssen Menschen sinken, dass sie mit AIDS einen Betrug lancieren? Ich rede nicht von den erkrankten Patienten, die mitgemacht haben - ich rede von dem offensichtlich betrügerischen Apotheker und sicherlich auch von einigen Ärzten, die wohl beide Augen zugemacht haben. Da macht sich einer reich - und wir müssen dafür bezahlen. Das Ganze ist abscheulich.




Gesundheits-Newsletter