Newsletter: jetzt kostenlos anmelden:


Kranke Leber: Naturmedizin die Ihnen hilft

Haben Sie das auch schon an sich beobachtet? Sie fühlen sich müde, sind abgekämpft und neigen zu trüben Gedanken. Sie haben aber gar keinen ersichtlichen Grund für diese schlechte Stimmung. Da kann die Leber mit im Spiel sein. Amerikanische Forscher bestätigen es immer wieder: Vital, fit und lebenslustig kann man nur sein, wenn die Leber gesund und leistungsfähig ist. Wie Mariendistel, Salbei und Artischocken der Leber helfen.


Schlechte Leber - schlechte Stimmung

Ist es Ihnen auch schon aufgefallen? Wir können so vieles in unserem Körper spüren: wenn die Verdauung nicht funktioniert und uns Verstopfung oder Durchfall plagen, wenn das Herz rasend pocht, wenn uns stechende Schmerzen im Kopf quälen. Wenn aber unsere Leber - die Entgiftungszentrale unseres Organismus - krank ist oder Störfaktoren aufweist, dann wissen wir das oft nicht, weil eine kranke Leber nicht weh tut. Daher kommt keiner von uns auf die Idee, darüber nachzudenken, ob die schlechte Stimmung, die Traurigkeit eventuell von einer gestörten Leber herrühren.

Dazu muß man sagen: Unser Leber arbeitet nicht nur großartig für unsere Gesundheit. Sie ist auch sehr geduldig und nachsichtig. Sie verzeiht lange Zeit viele Sünden, was den Fettkonsum, das Zuviel-Essen und den Alkohol betrifft. Denn ihre Fähigkeit, sich zu regenerieren ist unglaublich. Die Leber arbeitet unermüdlich für uns. Sie filtert Gifte und Schadstoffe aus der Nahrung, liefert Gallensäure für die Verdauung, speichert Vitamine, produziert Hormone und steuert unseren Energie-Haushalt. Damit sie das alles ungestört durchführen kann, müssen wir ihr helfen, müssen sie hegen und pflegen und sollten sie nicht über Gebühr beleidigen.

Die meisten von uns essen in der kalten Jahreszeit üppiger, fetter. Sie trinken mehr Alkohol und nehmen auf Grund von gesundheitlichen Störungen sehr häufig mehr Medikamente ein. Das alles ist eine große Belastung für unsere Leber, die als Chemie-Labor und Entgiftungszentrale bemüht ist, alle Schadstoffe und Gifte rasch wieder aus dem Körper zu entfernen oder zu neutralisieren. Es ist daher speziell im Übergang zur kalten Jahreszeit wichtig, der Leber zu helfen, neue Kraft zu geben, damit sie weiter optimal für uns arbeiten kann. Damit die gesunde Leber gesund bleibt.

Naturhilfe für die Leber

Und das sind die Möglichkeiten, die man für ein Leber-Aufbauprogramm nutzen kann:

  • Die Inhaltstoffe der Mariendistel schützen die Leberzellen und beschleunigen ihre Regeneration. Das macht der Inhaltstoff Silymarin. Er aktiviert die Reparatur von Leberzellen und verhindert , daß geschädigte Leberzellen im Gewebe irreparabel werden. Mit der Stärkung der Leber verbessert die Mariendistel auch die gesamte Verdauung. Man trinkt Mariendisteltee ( Apotheke) aus dem Mariendistelsamen. Man kann aber auch Mariendistel-Präparate in der Apotheke bekommen.
  • Neue Kraft kann man der Leber auch geben, wenn ihr die Bitterstoffe aus dem Heilkraut Salbei zuführt. Trinken Sie eine Woche lang jeden Tag einen halben Liter Salbeitee, der aber ganz speziell zubereitet werden muß: In einen halben Liter kaltes Wasser kommen eineinhalb Eßlöffel getrocknete Salbeiblätter aus der Apotheke. Das Ganze bringt man nun zum Kochen, läßt es dann 3 Minuten kochen. Vorsicht, es schäumt sehr. Dann durchseihen, eine Thermoskanne füllen und lauwarm über den Tag verteilt trinken.
  • Die Artischocke ist eine besonders wichtige und wertvolle Pflanze für unsere Leber. Sie übt einen Schutzeffekt auf die Leberzellen aus. Die Inhaltstoffe Cynarin und Cynaridin sowie andere Flavonoide fangen zellschädigende Stoffe ab, die sogenannten freien Radikalen, verstärken aber auch den Gallenfluß, indem sie die Leberzellen zur vermehrten Produktion von Gallensäure anregen. Sie können aber auch lädierte Leberzellen wieder regenerieren. Entdeckt hat die Wirkstoffe in der Artischocke der bulgarische Wissenschaftler Prof.Dr. Maros im Jahr 1968.

Man kann Kuren für die Leber mit Artischockensaft durchführen, aber auch mit Artischocken-Präparaten - meist in Form von Kapseln - , die aus Artischockenblättern gewonnen werden, die noch mehr von diesen Wirkstoffen enthalten. Prof.Dr. Fintelmann hat schon vor Jahren damitr große Erfolge zur Stärkung der Leber nachgewiesen. Es macht aber durchaus vorbeugend Sinn, regelmäßig Artischocken in den Speiseplan einzubauen, um der Leber etwas Gutes zu tun. Beim Artischockensaft nimmt man im Rahmen einer Leber-Kur einige Zeit 3 Mal täglich 2 Eßlöffel Frischpflanzensaft aus dem Reformhaus in etwas Wasser verrührt.

Ein hohes Entgiftungs-Potential , also eine gute Unterstützung der Leber, stellt der Brottrunk aus dem Reformhaus oder aus dem Drogeriemarkt mit seinen Milliarden an Brotsäure-Bakterien dar. Daher wird er von vielen Ärzten zur Entgiftung der Leber eingesetzt. Die Patienten trinken über eine längeren Zeitpunkt anfangs jeden Tag 1 ganze Flasche,später täglich 1/4 Liter, aber immer mit Waser verdünnt. Die Brotsäure-Bakterien sind eine spezielle intensive Form der Milchsäure-Bakterien. Da spielen aber auch Mineralstoffe und Bioflavonoide mit.

Auch die Stutenmilch wird zur Stärkung der Leber eingesetzt. Im 19.Jahrhundert gab es in Rußland viele Stutenmilch-Kurzentren, in denen leberkranke Alkoholiker erfolgreich behandelt wurden. Stutenmilch gibt es heute tiefgefroren, als Pulver, als Konzentrat und als Präparate in der Apotheke und im Reformhaus.

Hilfe für die Leber von außen

Man kann aber auch äußerlich etwas für die Leber tun. Hier sind die Möglichkeiten:

  • Ein Heumblumen-Wickel: 2 Handvoll Heublumen aus der Apotheke werden in 2 Liter kochendem Wasser überbrüht, 15 Minuten ziehen lassen, duchseihen. Leinentuch eintauchen, leicht auswringen, auf den Oberbauch legen, darüber ein Baumwolltuch, darüber eine Decke. Ins Bett legen. Über die Poren werden Gifte aus der Haut abtransportiert. Ideal: die Kombination mit einer Mariendisteltee-Kur.
  • Ein Wannenbad mit Heublumen-Absud, 10 Minuten bei 38 Grad Celsius, dann den Oberbauch sehr warm duschen mit 42 Grad Celsius, gut abtrocknen und für eine Stunde ins Bett legen.
  • Einmal oder zweimal am Tag sollte man sich für 30 Minuten entspannt flach hinlegen. Dabei wird die Durchblutung der Leber angeregt. Das aktiviert die Entgiftung.
  • Es gibt auch einen Akupressur-Griff zum Anregen der Leber: Sie müssen die Finger beider Hände ineinander verzahnen. In dieser Stellung reiben Sie die Handballen, bis sie sehr warm werden. Von den Handballen gibt es über Energie-Bahnen eine direkt Verbindung zur Leber.
  • Auch sehr wichtig: 20 tiefe Atemzüge in freier Natur. Sauerstoff aktiviert die Leber, fördert den Entgiftungsprozeß. Beim Einatmen die Arme seitlich hochheben, den Brustkorb dehnen, beim Ausatmen die Arme senken, den Brustkorb einsinken lassen.
  • Und bitte nicht vergessen: Auch Lachen verbessert die Leberfunktion. Damit schließt sich der naturmedizinische Kreis. Denn: Wenn Sie vom Herzen lachen können und seelisch gut drauf sind, dann können Sie davon ausgehen, daß Sie eine gesunde Leber haben, die ungestört für Sie arbeiten kann.




Gesundheits-Newsletter