Backpulver findet sich in jedem Haushalt, in dem noch selbst gebacken wird. Aber es ist nicht nur eine Treibhilfe für leckeren Kuchenteig - Backpulver ist auch ein wertvolles Naturheilmittel - und dazu auch noch spottbillig. Was Backpulver alles kann, bei welchen Gesundheitsproblemen es hilft.
Unsere Grossmütter wussten es noch: Backpulver hilft bei Übersäuerung und Sodbrennen. Wenn Sie es für Ihre Gesundheit einsetzen wollen, dann muss es zusatzfreies Natriumbicarbonat (NaHCO3) sein, im Volksmund auch Natron genannt, sein. Viele herkömmliche Backpulver enthalten Zusätze wie phosphathaltige Säuerungsmittel oder auch aluminiumhaltige Verbindungen - und deren gesundheitlicher Wert ist eher zweifelhaft.
Das Backpulver, von dem wir hier reden, ist eine natürlich vorkommende Substanz und wurde etwa um die Mitte des 19. Jahrhunderts entdeckt. Zuerst wurde es nur in Bäckereien verwendet, Pater dann aber auch in Privathaushalten, um Brot, Kuchen und Torten zu backen. Schon bald merkte man, dass dieses Pulver eine positive Wirkung entfaltet, wenn im Körper von Menschen eine Übersäuerung herrschte: Backpulver hat eine stark basische Wirkung und lässt die Körper -ph-Werte wieder ansteigen.
So war es damals durchaus üblich, nach einem schweren und fetten Essen, einen Löffel Natron zu reichen. Aber im lauf der zeit wurden immer mehr heilende Wirkungen des Backpulvers entdeckt:
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