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Abnehmen nach dem Urlaub: Die schlimmsten Dickmacher

Andenken aus dem Urlaub sind immer etwas Schönes: Es sei denn, es handelt sich dabei um überflüssige Pfunde, die sich an Hüfte, Bauch, Schenkeln und Po angesetzt haben. Wie Sie den Urlaubsspecke wieder los werden, wie Sie Dickmacher wie Chips und Torte ersetzen können, was beim gesunden Abnehmen hilft.


Gesund abnehmen leicht gemacht

Wenn die Ferienzeit oder der Urlaub allmählich für viele zu ende gehen, dann merken wir oft mit einem Blick auf die Waage, daß wir uns das Essen und Trinken in dieser Zeit sehr gut haben schmecken lassen. Die Folge: Wir leiden unter dem Urlaubsspeck. Wenn wir diesen schnell wieder loswerden wollen, müssen wir in den nächsten Wochen verdammt aufpassen, daß wir die sogenannten Dickmacher im Angebot der Lebensmittel meiden. Keine Angst: Das bedeutet jetzt aber nicht, daß Sie nicht mehr geniessen dürfen. Sie müssen sich nur schlau machen: Es gibt zu den vielen ungesunden Dickmachern und Kalorienbomben, die uns tagtäglich verführen, gesunde und dennoch köstliche Alternativen.

Pikant, aber gefährlich: Kartoffelchips und Co

Gefährliche Begleiter beim Fernschauen sind die knusprigen Kartoffel-Chips, weil man nicht aufhören kann, ehe die ganze Tüte leer ist. Diese Chips sind extrem fett. Echte Dickmacher. Die gesündere Alternative dazu sind die dünnen Salzstangen, die sich ebenfalls gut zum Knabbern eignen. Sie haben weit weniger Kalorien als die Chips. Und besonders empfehlenswert sind sie, wenn sie anstelle von Salz mit Sesam-Körnern bestreut sind. Empfehlenswert ist es auch, wenn man anstelle der Chips Popcorn knabbert. Da gibt es überzeugende Zahlen. Eine Packung Chips mit einem Gewicht von 170 Gramm liefert 950 Kilokalorien und 60 Gramm Fett. Eine Packung Popcorn hingegen wiegt 90 Gramm, hat 410 Kilokalorien und 20 Gramm Fett. Und es gibt viele Fernseh-Knabberer, die finden Popcorn auch vom Geschmack her besser. Übrigens, zum Vergleich: Eine Packung von den dünnen Salzstangen hat 80 Gramm und liefert 310 Kilokalorien und nur 3 Gramm Fett. Daraus erkennt man: Mit den Kartoffel-Chips fördert man das Dickwerden am meisten. Sie sind wahre Kalorien-Bomben.

Schinken statt Salami

Eine sehr beliebte Wurst für die schöne Jahreszeit -speziell als Proviant bei Wanderungen - ist die Salami. Sie schmeckt gut und verdirbt auch nicht so schnell wie andere Wurstsorten. Aber sie ist die fetteste, kalorienreichste Wurst, die es gibt. Ähnlich ist es bei anderen Dauer-Wurstsorten. Wer schlank werden oder bleiben will, sollte darauf verzichten. Die bessere Alternative ist magerer Schinken oder noch besser Putenschinken, egal ob gekocht oder geräuchert. Das sind weitaus gesündere Genußerlebnisse.

Wenn Sie gern eine Mahlzeit mit einer Suppe beginnen oder zwischendurch Lust auf Suppe haben, dann sollten Sie genau überlegen, für welche Suppe Sie sich entscheiden. Gebundene Cremesuppen enthalten meist Schlagsahne, Butter oder eine schwere Mehlschwitze. Als Vorspeise sind solche Suppen vollkommen ungeeignet, weil sie so viele Kilokalorien wie eine ganze Hauptmahlzeit liefern. Eine gute Alternative ist eine klare Gemüsebrühe. Da kann man genau sehen, daß keine versteckten Dickmacher drinnen sind.

Bratkartoffel sind als Beilage sehr beliebt, fördern das Dickwerden aber sehr, weil sie enorm fett sind. Die knusprigen Kartoffelstücke saugen wahnsinnig viel Fett auf. Ein wertvoller Beitrag zur gesunden Ernährung hingegen sind die klassischen Pellkartoffel. Sie sind fettarm und liefern zahllose Vitamine und Mineralstoffe. Besonders interessant ist die Pellkartoffel als Vitamin- C-Lieferant und als Lieferant für den Mineralstoff Kalium für Muskel, Herz und Verdauung.

Bloß keine Mayonnaise zum Salat

  • Salat essen ist gesund. Doch es kommt dabei sehr auf das Dressing an. Auch zartesten, knackigen Salatblätter werden zu Dickmachern, wenn die Salatsoße mit Mayonnaise oder mit Schlagobers zubereitet worden ist. Und wenn Sie die Mayonnaise fertig kaufen, dann kommen außer dem Fett noch Konservierungsstoffe dazu. Was ist gesünder? Welche Alternative gibt es da? Mischen Sie kleingehackte Kräuter,etwas Senf, Essig und hochwertiges, kaltgepreßtes Olivenöl oder Rapsöl und gießen Sie dieses Vinaigrette-Dressing über die Salatblätter. Erstens wird damit der Eigengeschmack des Gemüses nicht gestört. Und zweitens liefern Sie dennoch dem Salat etwas Fett. Das ist notwendig, weil dadurch die fettlöslichen Vitamine wie das E, A und Betacarotin im Salat besser verwertet und aufgenommen werden können.
  • Eine Scheibe Brot mit Leberstreichwurst hat so viele Kilokalorien wie eineinhalb Scheiben Brot mit Putenwurst, einer Tomate und einer süßsauren kleinen Gurke. Wenn Sie also eine Scheibe Brot mit Putenwurst geniessen, sind Sie - was Ihre Figur betrifft - besser dran.
  • Ähnlich ist es, wenn Sie auf eine echtes bayerische Leberkäs-Semmel verzichten und besser ein Vollkorn-Brötchen mit Putenwurst essen. Das hat nur die Hälfte der Kilokalorien.
  • Ein Corissant ist sehr fett und hat über 500 Kilokalorien. Ein Hörnchen hingegen, das zum Kaffee genau so lecker schmeckt, hat nur 126 Kilokalorien.
  • Verzichten Sie auf eine Portion Puten-Cordon-Bleu von etwa 230 Gramm. Die bessere Lösung ist ein Putenschnitzel natur mit 150 Gramm. Das hat weniger als die Hälfte der Kilokalorien.

Schokolade: Dunkel statt hell

  • Die meisten von uns lieben Vollmilch-Schokolade. Ein Erlebnis, wenn so ein Stück im Mund zergeht. Sie enthält allerdings viel Fett und Zucker. Beides schlecht für die Figur. Es gibt eine Alternative: dunkle Schokolade mit einem Kakao-Anteil von 70 bis 80 Prozent. Der Bioaktivstoff Resveratrol in der dunklen Schokolade stärkt Herz und Kreislauf. Ein kleines Stück fördert auch die Produktion von Glückshormonen.
  • Zu den Hochgenüssen am Nachmittag in der Cafe-Konditorei zählen fette, süße Torten. Ein Beispiel: die Schwarzwälder Kirschtorte. Weitaus weniger Kilokalorien und daher viel gesünder ist eine Schnitte Bisquit-Roulade. Der Unterschied ist gigantisch: Die Schwarzwälder Kirschtorte mit Sahne hat 540 Kilokalorien und 40 Gramm Fett. Ein Stück Bisquit-Rolle hat bloß 100 Kilokalorien und nur 2 Gramm Fett. Und so eine Biskuit-Roulade ist etwas Köstliches.
  • Ein anderes überzeugendes Beispiel ist eine Portion Tiramisu. Da stecken 600 Kilokalorien drin, und 36 Gramm Fett. Ein Berliner Krapfen hingegen hat nur 166 Kilokalorien und 10 Gramm Fett.

Wer schlank bleiben oder werden will, der muss auch beim Obst genau überlegen, was er essen sollte:

Sehr beliebt sind Bananen. Allerdings lassen sie den Insulin-Spiegel stark ansteigen. Das stört die Fett-Verbrennung. Da die Banane viele wertvolle Vitamine und Mineralstoffe liefert, sollte man nicht darauf verzichten. Aber eine Banane am Tag genügt. Die ideale Alternative sind Äpfel. Sie sind reich an Vitalstoffen und liefern den Faserstoff Pektin, der den Darm stärkt und zu hohe Cholesterinwerte senken kann. Außerdem: Äpfel haben wenig Kilokalorien.

Sie sehen: Es ist gar nicht so schwer, nach dem Sommerurlaub etwas fürs Schlankbleiben oder Schlankwerden zu tun. Und das Wichtigste dabei: Man muss dabei auf keine Gaumenfreuden verzichten.

Foto: © kmit - Fotolia.com




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