Newsletter: jetzt kostenlos anmelden:


DDR verkaufte Bürger als Versuchskaninchen an Pharmakonzerne

Wenn es stimmt, dann ist das eine Horrorvision, dann ist das die völlige Entartung der Medizin, dann wurden alle ethnischen Grundsätze über Bord geworfen: Angeblich haben westliche Medizinkonzerne während der DDR-Zeit an Kliniken in Berlin und in Sachsen im Westen nicht zugelassene Medikamente geheim an Patienten getestet. Die Untersuchungen zu diesen Vorwürfen haben begonnen.


Davor hat jeder normale Patient Angst: Man liegt hilflos im Bett, schluckt Medikamente - und weiss nicht, was das wirklich ist. Der Patient als unwissendes Versuchskaninchen, skrupellos missbraucht von hemmungslosen Wissenschaftlern a la Dr. Mabuse. Und das ausgerechnet in der DDR. Das ist der Tatvorgang wie er vom Fernsehmagazin "extra" enthüllt wurde:

Zwischen 1985 und 1989 führten westliche Pharmaunternehmen mit Wissen des DDR-Gesundheitsministeriums in Ostberlin und der gesamten DDR an nicht informierten Patienten Tests mit Medikamenten durch, die in der Bundesrepublik nicht zugelassen waren. Über mehrere Jahre hinweg seinen Medikamente erprobt worden, darunter Antidepressiva. Es soll zu schweren Erkrankungen, ja sogar zu Todesfällen gekommen sein.

Ein Mitautor des Fernsehbeitrags sagte: "Es hat bereits zahlreiche Reaktionen im Internet-Forum gegeben. Wir haben über 40 mails bekommen, mit denen sich möglicherweise Betroffene gemeldet haben." Nach seinen Informationen seien nachweislich über drei Millionen Mark in die Staatskasse der DDR geflossen. Die Dunkelziffer dürfte jedoch viel höher liegen. Das alles bedarf jetzt der Aufklärung.

Meine Meinung:

Dass die DDR in vielen Bereichen ein skrupelloser Schweinestaat war ist hinlänglich bekannt. Dass sie aber ihre Bürger als Versuchskaninchen an geldgierige Medizinkapitalisten verkaufte - das ist neu und haut einen schon um. Aber - das war ein Geschäft, das nur funktionieren konnte, wenn sich gewissenlose Pharmakonzerne über alle Regeln des menschlichen Anstands hinwegsetzten und mit grossen Geldbündeln die genau so unanständigen Pseudo-Sozialisten aus Ostberlin verführten. Wenn sich kommunistische Menschenverachtung und kapitalistische Geldgier vereinen, dann sind es harmlose und kranke Menschen, die leiden müssen. Das muss aufgeklärt und bestraft werden.




Gesundheits-Newsletter