Das Kniegelenk ist das größte Gelenk des menschlichen Körpers. Und es ist das Gelenk, das am meisten benutzt wird. Deshalb ist es auch das Gelenk, das am häufigsten verletzt wird oder beschädigt ist. Das wissen Millionen Menschen aus eigener leidvoller Erfahrung. Schmerzen beim Gehen, Schmerzen beim Stehen, Schmerzen sogar beim Schlafen (das dann nicht mehr möglich ist), Schmerzen Tag und Nacht: Probleme im Kniegelenk bedeuten einen hohen Verlust an Lebensqualität.
Ivana Radelic (18) hat diesen Verlust erfahren. Die Münchnerin ist Auszubildende (Bürokauffrau) bei der Telekom - und leidenschaftliche Fussballerin. Nicht irgendeine: Sie ist in der 1. Mannschaft des FC Bayern, kämpft in der Bundesliga, hat alle Chancen, in der Nationalelf zu spielen. Bis sich eine sportliche Katastrophe ereignete: Kreuzbandabriss im rechten Kniegelenk. Für jeden Sportler eine Horrornachricht, oft auch das "Aus" für die Karriere.
Aber, die junge Sportlerin ist ja beim FC Bayern, und deshalb hatte Ivana Glück: Denn Ihr Mannschaftsarzt heisst Dr. Gabriel Wasmer - und der ist eine Koryphäe in Allem, was das menschliche Knie anbelangt. Vor allem in der Kniechirurgie, und da ganz besonders bei Kreuzbandabriss. Ivana: "Der Doktor Wasmer hat mich operiert, das war ein ganz kleiner Schnitt, die Narbe sieht man kaum mehr. Dann habe ich die Rehabilitation gemacht, ich bin wieder fit und ich kann weiterspielen." Die Narbe ist ganze vier Zentimeter lang.
Die Knorpelmasse regenerieren
Nun gibt es aber Millionen Menschen in Deutschland, deren Knie nicht wegen einer Sportverletzung Probleme macht, sondern wegen der allgemeinen Abnutzung, wegen der gefürchteten Arthrose. Das ist ein Gelenkverschleiss, der über das altersübliche Mass hinausgeht. Verursacht wird er meist durch erhöhtes Körpergewicht, Fehlstellungen der Gelenke, berufliche oder sportliche ständige Überlastung oder eine Gelenkentzündung. Dr. Wasmer: "Hier kann man durch vernünftiges Verhalten und durch richtige Ernährung präventiv selbst tätig werden. Aber auch wenn man an einer Arthrose leidet, ist heute Hilfe möglich. In der modernen Medizin gehen wir solche Gelenkschäden, die durch den Abbau der Knorpelmasse verursacht werden, mit der Regeneration des Gelenkknorpels an. Soweit das möglich ist."
Das ist ein letzter erfolgversprechender Schritt vor dem Einsatz einer Kniegelenksprothese. Dr. Wasmer geht dabei nach der MACI-Methode vor (MACI = Matrix-gekoppelte Autologe Chondrozyten-Implantation). Das klingt furchtbar kompliziert ist aber - wie die meisten guten Dinge - relativ einfach. So funktioniert MACI:
Zerstörtes Knorpelgewebe wird ersetzt
Was geschieht dann? Dr. Wasmer: "Wir führen dann eine minimal-invasive Operation unter Teil- oder Vollnarkose durch. Zuerst wird der Knorpeldefekt gesäubert, schadhaftes Knorpelgewebe entfernt. Dann wird das MACI-Implantat passgenau auf den Defekt zugeschnitten und mit einem Bio-Kleber (Fibrin) in den Defekt eingebracht. Das ist so haltbar, dass nicht mehr genäht werden muss, weil das Implantat von der umgebenden gesunden Knorpelschulter geschützt wird. Eventuell muss noch eine Drainage gelegt werden, damit Wundsekret und Blut abfliessen können. Dann wird die Operationswunde genäht - das wars dann."
Jetzt geschieht in Ihrem Knie folgendes:
Dr. Gabriel Wasmer hat selbst schon hunderte solcher Operationen durchgeführt. Europaweit sind es bereits tausende. Als Fazit kann gesagt werden: Über 70 Prozent der MACI-Patienten bewerten ihren Zustand nach der Operation als "besser oder viel besser."
Nach der Operation lautet die Empfehlung durch den Experten Dr. Wasmer:
Operationen wie die oben beschriebenen führt Dr. Gabriel Wasmer knapp tausendmal im Jahr in der Klinik "Orthopädische Chirurgie München" (OCM) durch. Zum Beispiel:
Schonende Arthrosebehandlung
Der Facharzt für Orthopädie, Sportmedizin und Unfallchirurgie ist spezialisiert auf die Behandlung von Knie- und Sprungelenksverletzungen und Arthrose. Vor allem bei Anwendung der MACI-Methode hat er grosse Erfahrungen gesammelt. Er gilt als einer der Pioniere dieser schonenden Arthrosebehandlung und der minimal-invasiven Chirurgie. Dr. Wasmer: "Wenn Schmerzen und Probleme überhand nehmen, wenn schon alle Versuche unternommen wurden, dann ist die MACI-Behandlung immer noch der letzte Schritt vor dem künstlichen Kniegelenk. Sie hat schon viele Menschen davor bewahrt."
Bericht auf München.TV
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Die medizinische Laufbahn des Erfolgs-Arztes:
- 1981 Approbation als Arzt an der Universität München
- 1982 Promotion an der Universität München
- 1981 – 1983 Klinik für Unfallchirurgie, Prof. Burri, Prof. Kinzl Universität Ulm
- 1983 – 1987 Staatliche Orthopädische Klinik München und Orthopädische Klinik im Klinikum München-Großhadern bei Prof. Jäger, Prof. Wirth, Prof. Rosemeyer
- 1988 – 2002 Niederlassung als Facharzt für Orthopäde in Gemeinschaftspraxis Ambulante OP-Tätigkeit, Belegarzt in der Sana-Klinik
- Seit 1996 Gründungs- und Vorstandsmitglied im LAOB – Landesverband Ambulantes Operieren Bayern
- 2003 Gesellschafter der OCM Orthopäde im Kollegialsystem der OCM Ärztlicher Leiter der OCM Klinik GmbH
- Seit 2006 Ärztlicher Leiter OCM-Medizinisches Versorgungszentrum
- Seit mehreren Jahren Mannschaftsarzt der Frauen- Bundesligamannschaft des FC Bayern.
Mehr über Wasmer und seine Methode:
Tel.: 089 20 60 82 102
Fax: 089 20 60 82 333
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