Es ist Sommer, es ist heiß - die Kinder wollen raus. Das ist richtig, aber nur mit Eingrenzungen: Denn große Hitze mit Temperaturen über 30 Grad sind eine große Gefahr für unsere Kinder. Hitze, körperliche Anstrengungen und die hohe Ozonbelastung gefährden den Organismus. Was gefährlich ist, was Kinder vermeiden sollten, wie Sie sie schützen können.
Der Berufsverband der Kinderärzte gibt folgenden Ratschlag: "Kinder sollten bei Hitze körperliche Anstrengungen im Freien vermeiden. Die hohe Ozonbelastung kann zu Augenreizungen, Hustenattacken mit Luftnot und zu Herzrasen führen, Kinder mit durch Allergie vorbelasteten Atemwegen sind ganz besonders gefährdet", heißt es. Der Rat:
Das ist nur schwer zu verwirklichen, denn die Kinder wollen raus, und im Schwimmbad nicht nur brav im Schatten liegen, sondern herumtoben. Damit trotzdem nichts passiert, hier einige Tipps:
Beobachten Sie besonders die Ozon Belastung durch den "Sommersmog". So bezeichnet man die Belastung der bodennahen Luft. Er tritt bei sonnigem Wetter auf und entsteht aus Stickstoffoxiden und Kohlenwasserstoffen in Verbindung mit der UV-Strahlung der Sonne. Bodennahes Ozon greift die Atmungsorgane an und schädigt Pflanzen und Tiere. Die Werte werden in Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen. Die Ozonwerte erfahren Sie aus den Tageszeitungen oder aus dem Wetterbericht. Bei einer Konzentration von 180 Mikrogramm(Kubikmeter Luft) muss die Bevölkerung informiert werden. Steigt die Belastung auf über 240 Mikrogramm wird Alarm ausgelöst.
Bei erhöhten Ozonwerten sollten Kinder (aber auch Erwachsene) körperliche Anstrengungen möglichst vermeiden und sich so oft wie möglich in geschlossenen Räumen aufhalten.
Bild: © Franz Pfluegl - Fotolia.com
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