Bei Frauen in höherem Alter kommt Diabetes recht häufig vor. Jetzt haben Forscher entdeckt: Diese Frauen haben ein doppelt so hohes Risiko an Darmkrebs zu erkranken wie Frauen ohne Diabetes. Was diese Erkenntnis bedeutet, wie Sie damit umgehen müssen.
Darmkrebs ist sowohl bei Männer wie auch bei Frauen die zweit häufigste Krebserkrankung. Bei ihren Forschungen auf diesem Gebiet sind amerikanische Forscher der weltberühmten Mayo-Klinik in Rochester/USA darauf gestoßen, dass bei Frauen mit Diabetes ein wesentlicher Zusammenhang mit einer Erkrankung an Diabetes besteht. Ihre Erkenntnisse beruhen auf einer Langzeitstudie mit 37 000 Frauen. Diese Studie startete 1986. Im Lauf der Jahre erkrankten 2 361 der Teilnehmerinnen an Diabetes vom Typ 2 und rund 1 200 an einem Darmkrebs.
Diese Zahlen bedeuten, dass die Frauen mit Diabetes rund doppelt so oft an Darmkrebs erkrankten wie Studienteilnehmerinnen, die keinen Diabetes hatten. Dieses Wissen kann zu einer verbesserten Früherkennung und Behandlung von Darmkrebs verhelfen.
Es wäre also sinnvoll, mit einer ausgewählten Ernährung und einem Präventionsprogramm sowohl gegen Diabetes wie auch gegen Darmkrebs vorzubeugen. Eine entscheidende Rolle spielt dabei:
Alle diese Stoffe schützen den Darm, bauen ihn auf.
Präventiv für beide Krankheiten sollten Sie in Ihren Speiseplan vermehrt Obst und Gemüse einbauen. Folgendes Gemüse stellen eine interessante Diabetes- und Darmkrebsvorsorge dar: alle Kohlgemüse, Tomaten. Ganz wichtig für den Darm: 5 mal am Tag Obst und Gemüse in allen Farben, soviel man in eine Hand hineinbekommt. Für ein vermindertes Krebsrisiko im Darm brauchen wir täglich 30 bis 35 Gramm Ballaststoffe, weniger Fett, kein rotes Fleisch, keinen Alkohol, kein Nikotin. Wir sollten Milchsäure-Bakterien zuführen: mit Sauerkraut, Brottrunk, milchsauer vergorene Gemüsesäfte.
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