Donnerstag 14. Jan. 09: Radio Arabella Fitness-Plan 2010 mit Prof. Hademar Bankhofer
Das ist ein guter Vorsatz, der schwer einzuhalten ist, aber auch nicht unbedingt notwendig. Für manche süße Sachen gibt es ein klaraes Nein, für andere wieder ein Ja, aber in Maßen.
Man sollte durchaus Torten, Kuchen und das Süßen von Getränken abstellen. Das sind schnelle Kohlenhydrate, die in den Körper stürzen und die Bauchspeicheldrüse stressen.
Doch man muß nicht auf alternative süße Genüsse verzichten. Mit diesem Trick kann man viel für die Gesundheit tun:
Ja, und dann ist auch der Zeitpunkt für die Aufnahme von Süßem entscheidend. Morgens ist da mehr erlaubt als zu anderen Tageszeiten. Haben Sie zum Frühstück auch regelmäßig Appetit auf etwas Süßes: auf Kuchen, süßes Gebäck, Marmelade oder Konfitüre aufs Brot ? Oder gar auf Nougat-Creme? Vielleicht haben Sie sich auch gefragt: Warum hat man spezielle nach der Nacht so eine Sehnsucht nach Süßem? Das ist ganz einfach zu erklären: Der menschliche Körper braucht den ganzen Tag das Gute-Laune-Hormon Serotonin, auch Glückshormon genannt. Unnd dann in der Nacht, wenn wir schlafen, verbraucht er noch viel mehr, allein schon für unsere Träume. Die Folge ist, daß wir am Morgen nach dem Aufstehen einen extrem niedrigen Serotonin-Spiegel haben. Da wir aber mit Süßem neues Serotonin im Gehirn produzieren können, ist der Appetit auf Süßes morgens besonders groß. Das heißt: Es ist legitim, wenn wir zum Frühstück Marmelade oder Nougatcreme aufs Brot geben, wenn wir eine Banane oder einen süßen Apfel essen und wenn wir am Vormittag mit Leidenschaft ein Fruchtjoghurt geniessen oder wenn uns der Sinn nach süßem Obst steht. Wir brauchen das einfach für unser Glücksgefühl, für unser Wohlbefinden. Und das ist wieder eine gute Voraussetzung für unsere Immunkraft.
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