Probleme mit der Prostata, eine Vergrößerung, vielleicht sogar ein Tumor - der Alptraum vieler Männer ab 50. Jetzt lässt ein Bericht von Krebsforschern der Goethe-Universität aufhorchen und verspricht neue Hoffnungen: Dort werden derzeit Medikamente gegen Prostatakrebs erprobt. Vor allem Patienten bei denen der Krebs bereits auf die Knochen übergegriffen hat werden damit behandelt.
Das neue Medikament setzt vor allem auf die Wirkung der radioaktiven Substanz Radium 223. Es greift die Krebszellen im Knochen an und zerstört sie. Die Universität nennt den großen Vorteil des neuen Medikaments: Die Auswirkungen beschränken sich auf die Tumorzellen im Knochen, das umliegende Gewebe wird nicht angegriffen.
Das Medikament befindet sich in der letzten Erprobungsstufe vor der Zulassung. Dabei wird untersucht, ob eine Behandlung mit diesem radioaktiven Präparat die Überlebenszeit von Patienten deren Prostatakrebs bereits Metastasen in den Knochen gebildet hat und nicht mehr auf eine Hormontherapie ansprechen, verlängern und die Lebensqualität verbessern kann. Bisher konnten solche Patienten nicht mehr behandelt werden und hatten nur noch eine Lebenserwartung von etwas über einem Jahr.
Dr. Steffen Wedel, Leiter der internationalen Studie in Deutschland: "Das Radium 223 wird mit einer Injektion verabreicht. Es bewirkt offenbar, daß Krebszellen im Knochen zerstört werden und gesundes Gewebe dabei verschont bleibt."
Das ist natürlich eine gute Nachricht, auch wenn sie noch Zukunftsmusik ist. Aber es ist auch eine Mahnung, daß wir Männer uns um unsere Prostata kümmern müssen. Ab 50 ist es einfach ein Pflicht, einmal im Jahr die Prostata untersuchen zu lassen. Wer das unterlässt, der spielt mit seiner Gesundheit, ja sogar mit seinem Leben. Aber wir sollten auch die Vorsorge in Sachen Prostata mit Kräften unterstützen. Das können wir durchaus wirkungsvoll mit gesunden alten Hausmitteln machen. Um nur einige zu nennen:
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