Die Schweinegrippe grassiert, die Fälle häufen sich, schon sind Zehntausende erkrankt. Besonders gefährlich an dieser Form der Grippe: Die H1N1-Viren erzeugen sofort ein sehr hohes Fieber, das besonders für Kinder, Jugendliche und immun geschwächte Menschen gefährlich ist. Jetzt haben deutsche Forscher entdeckt, wie bei der Schweinegrippe das Fieber entsteht - und daß es viele gesunde Hausmittel gegen die gefährliche Epidemie gibt.
In der Fachzeitung "Nature Immunology" veröffentlichten die Forscher aus München und Bonn ihre Entdeckung: Einen neuen Signalweg, über den die gefährlichen Viren das hohe Fieber und die Entzündungsreaktionen des Körpers auslösen können. Körpereigene Sensoren erkennen die fremden Viren und schütten den Entzündungsbotenstoff Interferon aus. Dieser versetzt körpereigene "Killerzellen" in Kampfbereitschaft, die haben die Aufgabe, von den Viren befallene Zellen abzutöten. Nur so kann die Ausbreitung der Grippe-Viren gestoppt werden, denn die infizierten Zellen müssen vernichtet werden, weil die nun selbst neue Viren produzieren.
Jetzt müssen die Forscher herausfinden, ob diese erhöhte Interferon-Ausschüttung nicht negative Folgen für den Verlauf der Schweinegrippe habe und diese so gefährlich mache. Das erklärt auch das bei der Schweinegrippe plötzlich auftretende hohe Fieber: Die Überproduktion kann zu extrem schweren Verläufen von Viruserkrankungen führen.
In der Fachzeitschrift "Arznei-Telegramm" warnt der Pharmakologe Peter Schönhöfer vor den "möglicherweise schwerwiegenden Nebenwirkungen der Schutzimpfung "gerade im Hinblick auf den meist milden Verlauf" der Schweinegrippe. Vor alle, weil der Impfstoff unverhältnismäßig schnell unters Volk gebracht worden sei. Impf-Kritiker Schönhöfer ist der Meinung, die Schweinegrippe sei zwar hochinfektiös, aber nicht schwer und bedrohlich was ihre Auswirkungen angehe. "Gesunde Menschen stehen das mit gesunden Hausmitteln durch", ist laut "Zeit" seine Meinung.
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Hausmittel bei Schweinegrippe