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Schweinegrippe: Schaden mir die Impfstoffe?

Die Impfstoffe für die Schweinegrippe sind da - die Reaktion der Deutschen jedoch ist eher verhalten: Keine Warteschlangen vor den Arztpraxen, keine Rangeleien um die letzten Ampullen mit dem rettenden Impfstoff. Im Gegenteil: Unsicherheit und Ängste machen sich breit, viele beschäftigt die Frage: Sind die Nebenwirkungen nicht unter Umständen gefährlicher als der Schutz vor der Grippe? Höchste Zeit, den letzten Stand der Dinge mitzuteilen.


  1. Unsere Regierung hat zwei Sorten Impfstoff bestellt. Einen mit, den anderen ohne Impfverstärker. Das sind so genannte Adjuvantien. Diese Zutatenliste ist lang, sie reicht von Quecksilber über Vitamin E bis zu einem Haifischextrakt. Manche Zutaten sollen das Serum haltbar machen, andere sollen das Immunsystem stärken. Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA sagt: "Ein Adjuvans soll eine bessere Reaktion stimulieren." Kritiker hingegen warnen vor dem unkalkulierbaren Risiko bei Nebenwirkungen.
  2. Insgesamt stehen über 50 Millionen Impfdosen zur Verfügung, 200 000 davon sind ohne Wirkverstärker. Für die Abnahme des Impfstoffes mit Wirkverstärker hatte sich die Bundesregierung schon vor langem verpflichtet. Der Schweinegrippe-Impfstoff "Pandemrix" ist ein Spaltvirus-Impfstoff. Er enthält nur Bruchstücke des Grippevirus, so daß man nicht erkrankt, der Körper aber Antikörper bildet. Dieser Impfstoff wurde aus dem Vogelgrippe-Virus H5N1 entwickelt. Und der hat Zusatzstoffe. Die verbessern aber nicht nur die Haltbarkeit und die Wirkung, sondern erhöhen auch das Risiko von Nebenwirkungen. Die können von Hautreaktionen bis zu Muskel-, Gelenk- und Kopfschmerzen reichen. Bei einem Vergleich von wirkstoffverstärktem Impfstoff mit wirkstofffreiem Impfstoff wurde der Erstere deutlich schlechter vertragen. Test an Schwangeren und Kindern unter drei Jahren liegen noch nicht vor.
  3. Der Impfstoff Celvapan ist wirkverstärkerfrei. Er ist ein Ganzvirus-Impfstoff, enthält also ganze Viren. Die in Celvapan enthaltenen Viren werden in Zellen von Säugetieren gezüchtet (Grüne Meerkatzen). Die anderen in Hühnereiern.
  4. Es sind mehrere Impfstoffe in der Entwicklung die ebenfalls weder Konservierungsmittel noch Wirkstoffverstärker enthalten.
  5. Bisher geht man davon aus, daß Sie für einen funktionierenden Schutz zwei Impfungen brauchen. Zehn Tage nach der zweiten Impfung wäre der Schutz dann komplett. Zwischen den beiden Impfungen liegt ein Abstand von ca. zwei Wochen.

Fazit: Es liegen ganz einfach noch zu wenig Erkentnisse vor um generell sagen zu können: Wirkstoffverstärkter Impfstoff kann Ihnen schaden.




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