Rund 8 Millionen Männer in Deutschland haben Probleme mit der Libido. Aber auch Frauen leiden in zunehmendem Maße in unserer hektischen Zeit darunter: Es fehlt vielen Menschen an der nötigen Liebeslust und an der Liebeskraft. Sie haben keine erotischen Energien. Und da ist doch vorerst zu überlegen: Wie immer, wenn es um die Gesundheit geht, sollte man zuerst die Kräfte der Natur nützen, vor allem jene Kräfte, die keine Nebenwirkungen haben. Zum Beispiel die Nahrung.
Wenn kein organisches Leiden vorliegt, wenn der mangelnden Potenz kein tiefes seelisches Problem zugrundeliegt, dann kann die Natur helfen. Irgendwie ist es logisch: Wenn unser Körper ausgelaugt, durch Streß, mangelnde Bewegung und falsche Ernährung geschwächt ist, dann sind nicht nur die natürlichen Abwehrkräfte in einer Krise, sondern dann klappt es auch in der Liebe nicht oder nur dürftig. Wird der Körper dann wieder durch verschiedene Naturkräfte aufgebaut und gestärkt, dann klappt eben wieder alles - auch in der Liebe. Das gilt für Mann und Frau.
Natürliche Liebes-Elixiere führen über verschiedene Wege zum Ziel: Die einen verbessern die Laune,bauen Streß ab und fördern damit die Liebes-Bereitschaft. Die anderen bringen pflanzliche Homonstoffe in unseren Organismus, welche die mangelnden körpereigenen Hormone unterstützen oder zum Teil ersetzen. Und wieder andere aktivieren die körpereigenen Liebeskräfte.
Man kann sogar mit Obst und Gemüse erotische Erfolge erzielen. Da gibt es einige sehr konkrete Beispiele:
- Auf den Antillen ist es seit jeher üblich, daß Frauen und Männer sich ein anregendes Gefühl für die Liebe aus der Ananas holen. Es muß allerdings eine vollreife Ananas sein. Der Saft wirkt nur, wenn er auf der Zunge brennt.
- Der Granatapfel enthält große Mengen an pflanzlichen Hormonen, vor allem Östrogene. Der Granatapfel stärkt vor allem die Liebeskraft der Frau.
- Spargel kann die Potenz fördern. Man hat dieses Gemüse früher oft den „sinnlichen Stengel“ genannt. Das Geheimnis: Spargel liefert reichlich vom Spurenelement Zink und Molybdän. Und die braucht der Mann für seine Potenz. Verstärkt wird die Wirkung durch die Asparagin-Säure.
- Zink und Molybdän sind auch reichlich im Knoblauch enthalten, den man im Mittelalter die Liebeszwiebel genannt hat. Das Allicin fördert die Durchblutung im Unterleib,wa der potenz auch förderlich ist. Das Problem: Der Geruch. Daher: Ein Mittel, das beide konsumieren müssen. Dann stört es nicht. Besonders wirksam: Knoblauchzehe über Nacht in Honig eintauchen und kauen.
- Das Vitamin C und das Cynaridin in der Artischocke aktivieren unsere Sexualdrüsen. Es werden mehr Sexual-Hormone produziert.
- Da auch das Vitamin E potenzfördernd wirkt, haben manche Erfolg, wenn sie regelmäßig Weizenkeime essen.Entweder frischgekeimt oder getrocknet aus dem Reformhaus.
- Bei manchen Männern wirkt Sellerie, nicht bei allen. Hier sind es vor allem die ätherischen Sellerie-Öle, die die Liebeskraft verbessern.
- Im Orient gilt das Kauen und Knabbern von Mandeln als potenzfördernd.
- Unseren Drüsen lassen sich nur dann ausreichend Sexual-Hormone entlocken, wenn sie mit hochwertigem Eiweiß und mit dem Spurenelement Zink versorgt werden. Prof.Dr. Horst Noelle aus Bremerhaven nennt als ideale Potenzförderer in einer Studie: Austern, Muscheln, Krabben, aber auch den Hering.
Es gibt auch Kräuter, die man für die Liebeskraft einsetzen kann.
- Um die Jahrhundertwende war das Liebesmittel Nr. 1 bei den Männern frische Petersilie,die man einfach gekaut hat. Das Apiin in die Petersilie wirkt anregend, fördert die Sinnlichkeit.
- Zur Zeit der großen Seefahrer war es üblich, daß die Matrosen, bevor sie in den Heimat-Hafen kamen, eifrig getrocknete Salbeiblätter kauten. Weil sie dann daheim nach langer Abwesenheit "vollen Einsatz" leisten konnten.
- Auch Grüner Hafer galt bereits unter Pfarrer Kneipp als Förderer der Liebe: und zwar als Tee.
- In Ungarn hat man früher den Brennessel-Samen in einem Mörser zerrieben, mit Honig gemischt und eingenommen. Man hat das auch den alten Pferde-Hengsten eingegeben, damit sie sexuell länger jung und vital bleiben.
Es gibt auch klassische Liebes-Förderer aus der Natur, die sich bewährt haben:
- Der Rote Ginseng zum Beispiel: Seine Hauptwirkstoffe - insgesamt 28 Ginsenoide - greifen in den Stoffwechsel einer Substanz mit dem Namen Stickoxydul im männlichen Körper ein. Und das Stickoxydul ist mit für die Errektion verantwortlich.
- Es klappt bei vielen Männern in der Liebe nicht, wenn sie zu wenig vom Fettstoff Lecithin im Gehirn und im Samen haben.Medizinische Untersuchungen in den USA haben ergeben: Wenn ein Mann 10 Wochen regelmäßig Naturlecithin aus derApotheke nimmt - egal ob flüssig oder in fester Form -,verbessert sich das Sexualleben merklich. Lecithin ist auch für die Steuerung des Samen-Transportes im Organismus verantwortlich.
- Interessante Untersuchungen gibt es mit Bienen-Blütenpollen. Sie können das sexuelle Leistungs-Potential des Mannes erheblich verbessern. Studien in Ungarn von Dr.Gabor, in Italien von Prof.Dr. Corletto ,von Dr. Osmanagic, Prof.Dr.Biel in Deutschland und Dr. Chmaitilli aus Beirut im Libanon haben ergeben: Die regelmäßige Aufnahme von Bienenpollen - täglich 2 - 3 Kapseln aus der Apotheke - bringen folgende Erfolge im Liebesleben: die Libido wird verstärkt, sexuelle Streßerscheinungen werden aufgehoben, Durchblutungsstörungen im genitalen Bereich werden bekämpft, die Zeugungsfähigkeit wird verbessert und die Samen-Qualität des Mannes, die durch die zunehmenden Umweltbelastungen immer schlechter wird, verbessert sich enorm. Innerhalb von 3 Monaten wurde bei der Studie die Anzahl der Spermien von nur 16 Millionen auf 80 Millionen vermehrt. Das ist mehr als 4 Mal soviel.
Es gibt auch Akupressur-Griffe aus der Traditionellen Chinesischen Medizin, mit denen man Liebeskraft in sich aufbauen kann:
- Akupressur-Griff Nr.1: Man muß mit dem Daumen an der Innenseite des Oberschenkels, genau in der Mitte, den Punkt Le 9 suchen. Hier massiert man 1 bis 2 Minuten in kreisenden und drückenden Bewegungen.
- Akupressur-Griff Nr. 2: Man massiert die äußeren Knöchel beider Füße mit den Daumen.