Unsere Zunge ist ein echtes Gesundheitsbarometer: Sie zeigt Erkrankungen an, sie warnt vor Magen- und Leberleiden - und vor angegammelten Lebensmitteln. Wir können an ihrem Zustand Entzündungen erkennen. Deshalb sollten wir sie jeden Morgen kontrollieren und jeden Tag pflegen. Was uns die Zunge alles verrät, wie wir sie pflegen können, warum die Zungen-Diagnose so wichtig ist.
Beispiele für die Zungen-Diagnose
Wir brauchen sie, wenn wir sprechen. Wir brauchen sie, wenn wir essen und die Speiseteilchen schlucken. Wir brauchen sie aber auch, wenn wir Süßes, Salziges, Pikantes oder Bitteres wahrnehmen wollen. Es ist unsere Zunge mit ihren fast 10.000 Geschmacksknospen. Doch jeder von uns erlebt es fast jeden Morgen im Badezimmer vor dem Spiegel: Die Zunge kann noch viel mehr. Wenn wir unsere Zunge weit herausstrecken, dann erkennen wir, ob sie rosarot leuchtet, ob sie stark oder wenig belegt ist, ob sie Risse hat oder angeschwollen ist. Das ist ja auch der Grund, warum der Hausarzt den Patienten meistens als erstes bittet: " Zeigen Sie mir bitte Ihre Zunge!"
Die Zunge ist ein wichtiges Instrument, das uns enorm viel über unseren gesundheitlichen Zustand verraten kann. Die Hinweis auf etwaige gesundheitiche Störungen sollte man durchaus ernst nehmen und sollte sofort mit dem Arzt darüber sprechen. Hier einige Beispiele für die "Zungen-Diagnose":
Rote Zungenspitze: Sie haben Herzprobleme
Zungenbrennen: Sie brauchen Eisen
Parallel dazu aber macht es Sinn, Lecithin-Granulat, Artischockensaft oder Mariendisteltee einzusetzen. Vom Lecithin-Granulat ( Reformhaus) rührt man einige Zeit jeden Morgen 2 Eßlöffel in einen Becher Naturjoghurt. Vom Artischockensaft nimmt man 3 mal täglich 2 Eßlöffel in etwas Wasser. Und vom Mariendisteltee trinkt man 3 mal täglich eine Tasse, lauwarm und ungesüßt. Alle drei - Lecithin, Artischockensaft und Mariendisteltee - haben einen überaus positiven Einfluß auf die Leber.
Die Traditionelle Chinesische Medizin hat die Zunge als Spiegelbild der Gesundheit schon vor vielen tausenden Jahren anerkannt. Und auch die indische Ayurveda-Medizin hat neben der Pulsdiagnostik immer auch die Inspektion der Zunge wichtig genommen.
Daraus ergibt sich die Erkenntnis: Wenn Ärzte und Wissenschaftler der Zunge eine so große Bedeutung zuerkennen, sollte jeder von uns viel mehr für die Zunge tun. Das heißt: Wir alle sollten Zungen-Hygiene betreiben. Und zwar genau in dem Ausmaß und mit jener Intensität, wie es sich für die Zähne gehört.
Die Zunge täglich bürsten
Warum macht es denn Sinn, die Zunge zu reinigen? Ganz einfach: Fast zwei Drittel der Bakterien in der Mundhöhle nisten sich in der Zunge ein, weil sie dort ein ideales Klima vorfinden. Bakterien lieben feuchtes, warmes Milieu. Und sie freuen sich über zahllose Nahrungsreste und über abgestorbene Mundschleimhautzellen. Dazu kommt noch: Auf der Zunge vermehren sich Krankheitserreger besonders schnell.
Wie sollte man die tägliche Säuberung der Zunge durchführen? Da gibt es ganz einfache Maßnahmen:
Ernährungstest
Ratgeber Gesundheit