Montag ist der "schwarze" Tag der Woche: Es passieren die meisten Unfälle, wir sind schlecht gelaunt, der Berufsverkehr wird zur Höllenfahrt, Streit und Ärger am Arbeitsplatz sind Normalzustand, die Krankmeldungen schnellen nach oben. Das Wochenende hat uns geschlaucht, die Freizeit war Stress - wir sind fertig, bevor die Arbeitswoche angefangen hat. Wie uns da die Banane hilft, warum Acetyl-Cholin und Lecithin so wichtig sind, wie wir Leistungsstärke tanken und dem Montags-Blues entkommen können.
Das falsch gelebte Wochenende
Zum Wochenbeginn fühlen wir uns nicht wohl, sind schlecht gelaunt, leiden verstärkt unter Kopfschmerzen, Migräne und Rheuma-Beschwerden. Am Montag geht so Vieles schief, was sonst bestens klappt. An diesem Tag gibt es die meisten Verkehrs- und Arbeitsunfälle. Warum ist das so? Seit Jahren versuchen Wissenschaftler diesem Phänomen auf den Grund zu gehen. Und sie kommen immer wieder zu dem Schluß: Es gibt diesen verhängnisvollen Montag tatsächlich bei vielen Menschen.
Arbeitsmediziner führen den " blauen Montag" auf ein falsch gelebtes Wochenende zurück. Die meisten Menschen sind zum Wochenanfang müde, erschöpft und schlecht gelaunt, weil sie Sonnabend und Sonntag zuviel unternommen haben und in einem regelrechten Freizeitstreß waren, weil sie am Sonntag zwar lange geschlafen, aber dann abends lange unterwegs waren und am Montagmorgen unausgeschlafen sind. Sie haben das Wochenende nicht - was ja der Sinn wäre - zur Erholung und zum Energie-Aufladen benutzt, sondern haben sich einfach übernommen.
Dazu kommt noch, daß nach den zwei freien Tagen die Pflichten und Aufgaben der neuen Woche wie ein riesiger Berg vor einem stehen, sodaß man sich überfordert fühlt. Dazu kommt, daß am Montag beruflich die meisten Telefonat geführt werden, viele E-mails beantwortet werden müssen und in vielen Firmen eine Planungssitzung die andere jagt.
Montagvormittag: Höchste Unfallgefahr
Dazu kommt noch, daß nahezu jeden Montag auf dem Weg zur Arbeit ein besonders starkes Verkehrs-Chaos herrscht und damit auch die Gefahr für Unfälle im Straßenverkehr steigt. Am Montag gibt es besonders viele Unfälle. Auch im Laufe des Vormittags am Arbeitsplatz. Ganz logisch: Wer sich seinem Lebens-Rhythmus nach in einem Tief befindet und obendrein wenig zu Lust auf Arbeit hat, der macht Fehler. Eine Untersuchung der Arbeitsunfälle in Deutschland hat ergeben: Die meisten passieren am Montag zwischen 10 und 11 Uhr vormittags. Besonders unfallgefährdet sind Frauen und Männer im Alter zwischen 35 und 40, weil sich speziell junge Leute in diesem Alter am Wochenende nicht erholen, sondern ihre Energie für Freizeit-Aktivitäten verbrauchen. Man muß sich das vorstellen: Am Montag ist die Unfall- und die Verletzungsgefahr drei Mal so hoch wie an anderen Tagen.
Das schlechte Image des Montags bewahrheitet sich auch, was die Gesundheit betrifft. Am frühen Morgen gibt es ein stark erhöhtes Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. Und zwar in der Zeit zwischen 6 und 12 Uhr. Dafür gibt es eine ganz logische Erklärung. Am frühen Morgen steigt bei Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen der hohe Blutdruck noch mehr an. Damit kann sich das Infarkt-Risiko verdreifachen. Nach dem Aufwachen kommt es auch zu einem raschen und deutlichen Anstieg der Pulsfrequenz. Das Herz braucht jetzt viel Sauerstoff.
Welche Erklärung gibt es, daß speziell am Montag früh soviele Menschen besonders schlecht gelaunt in den Tag gehen? Die meisten haben sich übers Wochenende falsch ernährt und haben nun am Montag ein Defizit in der Versorgung mit bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und Aminosäuren.
So holen Sie sich gute Laune
Gute oder schlechte Laune werden vom Gehirn aus durch Botenstoffe gesteuert. Und diese Botenstoffe können wir durch ganz bestimmte Ernährung oder durch bestimmte Heilkräuter anregen und beeinflussen. Hier die bekanntesten Botenstoffe, die speziell zum Wochenbeginn für gute Laune und positives Denken zuständig sind:
Ernährungstest
Ratgeber Gesundheit