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Halsschmerzen: Aloe vera und Salbei helfen

Halsschmerzen: Aloe vera und Salbei helfenDer Winter geht, das Frühjahr kommt. Mal ist es warm, dann pfeift ein eisiger Wind, wir sind eigentlich fast immer falsch angezogen, weil das Wetter so schnell wechselt - Halsschmerzzeit: Halsschmerzen sind die allerersten Vorboten fast jeder Erkältung, werden oft nicht ernst genommen. Aber Halsschmerzen müssen sofort bekämpft werden. Nehmen Sie die Warnung Ihres Körpers nicht ernst, bricht die Erkältung aus und ist oft nicht mehr zu stoppen. Wer in seinen Körper hineinhorcht und rechtzeitig etwas tut, der bleibt in vielen Fällen gesund. Was Sie tun müssen:


Die Erkältung kündigt sich an

Gerade abends oder nachts im Bett spürt man es ganz deutlich: Man hat einen trockenen, schmerzhaften Hals. Die meisten, die diese erste Warnung verspüren, nehmen das nicht ernst und tun vorerst gar nichts. Die Folge: Ein paar Stunden später – oder am nächsten Morgen – ist die Erkältung voll da und oft nicht mehr zu stoppen.

Woher kommen die Halsschmerzen, das erste Symptom für eine Erkältung – angefangen vom Schnupfen bis zum grippalen Infekt? Die brennenden, scharfen Schmerzen werden durch Erkältungsviren verursacht. Wenn man rechtzeitig etwas dagegen unternimmt, klingen die Symptome normalerweise binnen weniger Stunden wieder ab. Mitunter dauern Halsschmerzen auch ein paar Tage. Wenn eine bakterielle Entzündung dazu kommt – in der Medizin spricht man dann von einer „Super-Infektion“ –, dann kann das schnell zu einer Angina führen.

Heiße Kartoffeln gegen den Halsschmerz

Das bedeutet: Auch wenn es sich vorerst bloß um scheinbar harmlose Halsschmerzen handelt: Sobald Fieber auftritt und die 38 Grad Celsius-Marke überschreitet, dann sollte man sofort einen Arzt aufsuchen. Das wäre auch wichtig, wenn auf den Mandeln im Gaumen kleine weiße, punktförmige Ablagerungen zu sehen sind. Ernst zu nehmen ist die Sache auch dann, wenn die Lymphknoten im Hals anschwellen und auf Druck Schmerzen bereiten. Und wenn deutliche, schmerzhafte Schluckbeschwerden auftreten.

Früher war es üblich, fünf Pellkartoffel zuzubereiten. Diese wurden mit einer Gabel zu einem Brei zerdrückt, in ein feuchtes Baumwolltuch eingeschlagen, um den Hals gelegt und mit einem zweiten trockenen Baumwolltuch fixiert. Was ist das Besondere an diesem Hausmittel? Die gleichmäßige Wärme fördert im Halsbereich die Durchblutung. Dadurch wird die Immunkraft in den Schleimhäuten aktiviert. Das wieder führt dazu, dass Viren und Bakterien daran gehindert werden, sich zu vermehren und zu verbreiten.

Gurgeln mit Salbei oder Aloe vera

Heute wartet die Apotheke mit einem reichen Angebot an verschiedenen natürlichen Gurgel-Lösungen auf. Da gibt welche, die aus Salbei und aus Thymian zubereitet wurden. Sehr bewährt aber hat sich das Aloe vera-Gel oder der Saft aus der Aloe vera Barbadensis. Sein Hauptwirkstoff ist das Acemannen. Und das stärkt die Immunkraft. Man kann das selbst testen:Wenn man nachts mit Halsschmerzen wach wird, sollte man sofort mit purem Aloe vera Saft einige Minuten gurgeln. Dann geht man wieder zu Bett. Wenn man am nächsten Morgen aufsteht, sind in den meisten Fällen die Halsschmerzen vollkommen verschwunden. Man hat mit Aloe vera Saft die Erkältung abgefangen und im Keim erstickt.

Was sollte man tun, wenn die Halsschmerzen tagsüber – wie aus heiterem Himmel – auftauchen? Da sollte man vernünftig reagieren. Also: Nicht wie gewohnt weiterarbeiten und Termine absolvieren. Ziehen Sie die Notbremse und ruhen Sie sich aus. Gehen Sie nach Hause. Der drohende Infekt belastet den Organismus. Der braucht jetzt Zeit zum Kräfte sammeln. Das bedeutet: Schluss mit Stress, Ärger, Diskussionen. Man muss sich bewusst sein, dass man alles tun sollte, um eine schwere Erkältung zu verhindern.

Feuchte Luft ist wichtig

Egal, ob man mit Schongang am Arbeitsplatz bleibt oder sich doch nach Hause begeben hat: Sorgen Sie dafür, dass die Raumluft einen Feuchtigkeitsgrad von 50 bis 60 Prozent erreicht. Man kann das auf einem sogenannten Hygrometer ablesen. Trockene Raumluft bekämpfen Sie, indem Sie feuchte Tücher aufhängen, Wasserschalen auf die Heizung stellen oder ein Luftbefeuchtungsgerät aufstellen. Auch großblättrige Zimmerpflanzen spenden Feuchtigkeit. Außerdem sollte man bei Halsschmerzen reichlich lauwarmes Wasser trinken. Zu kalte und zu heiße Getränke schaden den Schleimhäuten und der Viren-Abwehr.

Halten Sie den Hals warm

Wer unter Halsschmerzen leidet, wird sich kaum ins Bett legen. Dafür sind die ersten Erkältungssymptome zu harmlos. Aber es ist wichtig, ab sofort draußen eine Kopfbedeckung und warme Kleidung zu tragen. Auch wenn die erste Frühjahrssonne trügerisch scheint. Wichtig ist auch ein warmer Schal. Bei Halsschmerzen ist es nicht ratsam, sich von der warmen Sonne bestrahlen zu lassen. Dabei sinkt meist die Immunkraft und der klassischen Erkältung steht auch in dieser Jahreszeit nichts mehr im Wege.

Man kann Halsschmerzen leicht und schnell aus der Welt schaffen, wenn man sich unterstützend gesund ernährt. Das heißt: Der Körper braucht ein Mehrangebot an Vitaminen und Mineralstoffen. Bauen Sie Orangen, Kiwis, Paprikaschoten, Sauerkraut und Pellkartoffeln in den Speiseplan ein.

Zwei schnelle Rezepte gegen plötzlich einsetzende Halsschmerzen:

Großmutters Hausrezept …

Unsere Großmütter sorgten dafür, dass der Halsschmerz-Patient in der Familie sofort mit lauwarmem Salbeitee gurgeln konnte. Sehr beliebt war es auch, in einem Glas mit lauwarmem Wasser 2 Teelöffel Kochsalz aufzulösen. Auch damit hat man gegurgelt.

… und die Kochsalzlösung

Warum funktioniert das Rezept mit der Kochsalzlösung? Sobald man damit intensiv gegurgelt hat, wird die Sekretbildung in den Schleimhäuten angeregt. Und feuchte Schleimhäute können sich besser gegen Viren wehren. Trockene Schleimhäute hingegen können zu Tummelplätzen für Krankheitserreger werden.

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