Und schon wieder eine Zahl, die uns entsetzen muß: In den nächsten fünf Jahren soll die Zahl der von Schlafmitteln abhängigen Menschen von jetzt 2.2 Millionen auf über fünf Millionen ansteigen!. Das hat das Institut für Sucht- und Drogenforschung in Hamburg geschätzt. Die Verkaufszahlen mancher Schlafmittel haben sich Forschern zufolge verdreifacht, meldet die Presse-Agentur AP. Die verführerischen Müdemacher aus dem Tablettenröhrchen, der Flasche oder der Packung - können wir ohne die nicht mehr leben? Wie Sie schlafen können ohne synthetische Medikamente, was es an Naturmitteln gibt.
Schlechter Schalf ist auf Dauer ein sehr ernstzunehmender Faktor für die gesamte Gesundheit. Wir können uns nicht mehr erholen, das Immunsystem bekommt keine Pause, Kreislauf und Blutdruck werden geschädigt, wir werden nervös, können keine Leistung bringen, sind anfällig für Infektionen. Und unter Schlafstörungen haben immer mehr Menschen zu leiden. Die Gründe dafür liegen auf der Hand:
Generell muß man sagen, daß der Schlaf eine sehr individuelle Sache ist. Der eine Mensch ist um 21.00 Uhr schon müde, und um 5.30 Uhr wieder wach, der andere geht erst gegen Mitternacht ins Bett und will nicht vor 7.00 Uhr aufstehen, dem einen genügen sechs Stunde, der andere braucht mindestens acht. Eines aber gilt für alle Menschen: Es müssen zwei Tiefschlafphasen erreicht werden, mit zusammen möglichst drei bis vier Stunden ungestörten Schlaf. Und genau das schaffen Millionen Menschen nicht. Also muß dem Schlaf nachgeholfen werden. Und da sollen Medikamente helfen, endlich Ruhe zu finden. Davor muß gewarnt werden.
Erstens: Schlafmittel sorgen nur kurzfristig für besseren Schlaf, können jedoch nicht helfe, die eigentlichen Probleme der Schlafstörung zu beheben. Man sollte sie also nur in wirklich akuten Fällen nehmen.
A) Bei akutem Stress, der nicht zu bewältigen ist.
B) Wenn man vor großen geistigen und körperlichen Anstrengungen steht und unbedingt ausgeschlafen sein muß.
C) Wenn man keine andere Möglichkeit sieht, zu ausreichend Schlaf zu kommen.
Zweitens: Schlafmittel haben große und manchmal bedenkliche Nebenwirkungen und sie haben ein eindeutiges Suchtpotential. Das gilt sogar für rezeptfreie Mittel.
Deshalb raten Ärzte, nach der längeren Einnahme von Schlafmitteln, diese langsam und in Raten abzusetzen: Auf einen längeren Zeitraum gestreckt immer weniger.
So, was kann man denn nun mit natürlichen Mitteln, mit Tricks und gesunden Hausmitteln gegen die Schlaflosigkeit tun - ohne gleich wieder zu Medikamenten zu greifen?
Wenn Sie Ihre Schlafstörungen mit Naturmittel bekämpfen, müssen Sie bedenken: Es dauert manchmal bis zu sechs Wochen, bis die Wirkung der Mittel einsetzt.
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