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Naturmedizin statt Doping

Das sind doch erschreckende Zahlen: Nach einer Erhebung geben über 800 000 Deutsche zu, daß sie regelmäßig zu Doping-Mitteln greifen um körperlich und geistig fit zu sein, um den immer größer werdenden Belastungen am Arbeitsplatz und im Privatleben gewachsen zu sein. Über zwei Millionen Menschen greifen hin und wieder zu solchen Mitteln. Da wird geschluckt und gespritzt was das Zeug hält - und das alles ohne Rücksicht auf die schweren gesundheitlichen Schäden, die einfach in Kauf genommen werden. Welch ein Irrsein: Da dopen sich Menschen in die Krankheit, nur weil sie der Krankheit entrinnen wollen. Und das sind nicht irgendwelche durchgeknallten Leistungssportler, das sind Lehrer, Angestellte, Beamte, Schüler, Pflegerinnen, Arbeiter am Fließband. Das geht quer durch die ganze Bevölkerung - das sind wir. Psychopharmaka, wohin wir schauen. Dabei gibt es genügend Mittel in der Natur, die uns auch helfen können.


Die Erhebung wurde von der Deutschen Angestellten Kasse (DAK) unter 3000 Arbeitnehmern durchgeführt. Die wachsende Nachfrage nach Psychopharmaka läuft parallel zu einem starken Anstieg an seelischen Krankheiten. Die sind inzwischen bei uns die vierthäufigste Krankheitsart. Häufigste Ursache: Chronischer Stress im Job. Das beginnt für viele Menschen schon in der Lehre oder im Studium. Die Medikamente, mit denen am häufigsten gedopt wird:

  • Antidepressiva
  • Mittel gegen Demenz
  • Medikamente gegen Aufmerksamkeitsstörungen


Viele dieser Mittel haben ein hohes Suchtpotential, dazu kommen meisten starke Nebenwirkungen wie:

  • Bluthochdruck
  • Magen- Darmstörungen
  • Übelkeit
  • Kopfschmerzen


Viele Menschen wissen um diese Gesundheitsgefährdungen, greifen aber aus Angst um Job und Karriere dennoch zu dieser Art von Doping-Mitteln. Dabei gibt es in der Natur- und Erfahrungsmedizin sehr gute Naturmittel die auch helfen - und in der Regel ohne Nebenwirkungen und ohne Suchtgefahr.

1. Körperliche Leistungssteigerung

Aufbau- und Belastungstraining, das langsam Schritt für Schritt voranschreitet. Lassen Sie sich im Fitness-Studio oder vom Pysiotherapeuten beraten, lassen Sie sich Ihre Trainingseinheiten sozusagen auf den Leib schneidern. Steigern Sie Ihr Potential nicht von Tag zu Tag und auch nicht von Woche zu Woche, sondern besser von Monat zu Monat. Starke Bewegung führt zu einer vermehrten Ausschüttung von Glückshormonen - ohne synthetische Stimmungsaufheller mit Nebenwirkungen.
Für ein solches sich steigerndes Leistungstraining brauchen Sie vermehrt die Vitamine der B-Gruppe. Diese finden Sie in Vollkornprodukten, Obst, Gemüse und stark lecithinhaltigen Ölen (Weizenkeimöl).

2. Wach bleiben

Wenn Sie vor großen, viele Stunden anhaltenden Belastungen stehen, die Ihre ganze Aufmerksamkeit fordern, wenn Sie einfach hellwach sein müssen, dann helfen Ihnen die Wirkstoffe der Guarana-Pflanze, die vor allem sehr viel Koffein enthält. Das sind rein pflanzliche Produkte, die aber sparsam genommen werden sollten.

3. Pflanzen- statt Medikamentendoping

  • Baldrian beruhigt die Nerven, stärkt die Konzentration und hilft bei der Stressbewältigung.
  • Brennnessel, Spinat und Salate enthalten viel Chlorophyll und Eisen. Das regt den Stoffwechsel an, es wird mehr Sauerstoff ins Hirn befördert, das steigert die Leistungsfähigkeit.
  • Um die Impulse (zum Beispiel zum Denken) im Nervensystem schneller zu übertragen brauchen wir B-Vitamine und Cholin. Enthalten in: Sojaprodukten, Weizenkeimen, Leber, Muskelfleisch, Raps- und Sonneblumenöl, Eigelb und allen Vollkornprodukten.
  • Extrakte des Gingko-Baumes enthalten gefäßerweiternde Wirkstoffe, die vor allem die Gehirndurchblutung fördern - Leistungssteigerung auf natürlichem Wege.
  • Bananen fördern die Serotoninbildung im Körper, das macht uns glücklich und stressfest. Kann Stimmungsaufheller überflüssig machen. Nicht mehr als zwei am Tag.
  • Öle und Extraktes des Johanniskrauts: Vertreiben trübe Stimmung und Depressionen.
  • Ginsengextrakte wirken beruhigend auf das vegetative Nervensystem (Nervosität, Unruhe, Angst) und beschleunigt die Übertragung von Impulsen (Aufmerksamkeit).


4. Wichtige Nahrungsmittel

  • Wir brauchen Taurin, um nervöse Zustände zu vermeiden. Haben wir eigentlich im Gehirn, nimmt aber bei Stress und zunehmendem Alter ab. Das finden Sie in Meeresfisch (Thunfisch), rotem Fleisch und Milchprodukten.
  • Bierhefe liefert wichtige Aminosäuren, Enzyme, Spurenelemente und Mineralstoffe zur Erhaltung der Gehirnfunktion unter Belastung.
  • Um unser Gehirn zu schützen und es stressfest zu machen, brauchen wir keine Medikamente, das können wir auch mit den Vitaminen C, E und Beta-Carotin. Am besten wirken: Knoblauch, Brombeeren, Himbeeren, Spinat, Brokkoli, rote Trauben, Paprika, Kiwi, Dörrpflaumen und Erdbeeren.
  • Besonders gut für das Natur-Doping geeignet sind Nüsse. Sie enthalten:
    + Vitamin B , erhöht die Energiezufuhr für unsere Gehirnzellen
    + Das wichtige Cholin. Das ist ein Baustoff für den Neurotransmitter Acetylcholin. Der wiederum beeinflusst den Informationsfluss zwischen den Gehiirnzellen und stärkt die Konzentrationsfähigkeit. Wir können schneller und besser denken. Aber bei Nüssen nie vergessen: Die haben verdammt viele Kalorien.
  • Ananas vermitteln uns über ihre Wirkstoffe Zufriedenheit, Glücksgefühle und gute Stimmung.


Generell kann man sagen: Man wird durch alle diese Maßnahmen nicht klüger. Aber man kann besser lernen, verliert unter Stress die Übersicht nicht und man denkt schneller. Damit sind wir anderen oft voraus, und damit hat das Doping mit Naturmitteln seinen Sinn erfüllt.