Fertig, müde. ideenlos, genervt und am Rande der Erschöpfung: Das Burnout-Syndrom hat Sie in den Krallen. Ausgebrannt - zutreffender kann man diesen Zustand nicht übersetzen. Millionen Menschen sind dem wachsenden Stress unseres oft zu schnellen Lebens nicht mehr gewachsen, versagen plötzlich, treffen Fehlentscheidungen, kriegen ihr Leben nicht mehr in den Griff. Wie das kommt, was da passiert, wie Sie dieses Syndrom schnell behandeln können.
Seit einiger Zeit hört man immer wieder, wenn es um moderne gesundheitliche Störungen geht, den Namen Burnout-Syndrom. Und mancher fragt sich: Was ist das eigentlich genau? Man muß sich das so vorstellen: Es gibt zwei Formen von Streß, den Eu-Streß und den Dis-Streß. Der Eu-Streß, das ist der gute, positive Streß. Er spornt uns an, macht uns kreativ und ideenreich. Durch ihn können wir viel leisten. Der Dis-Streß hingegen ist gefährlich und negativ. Er ist dann da, wenn wir mit dem, was wir leisten müssen, überfordert sind. Und wenn wir in dieser Situation nicht rechzeitig die Bremse ziehen, dann endet das eben oft mit dem gefürchteten Burnout-Syndrom.
Wer jetzt denkt, das ist ein modernes Schlagwort und nicht mehr, der irrt gewaltig. Es gibt eine Reihe von Untersuchungen, die nachweisen, daß ein Burn-out-Syndrom weitaus gefährlicher ist, als man vor ein paar Jahren angenommen hat. Wer nicht rechtzeitig etwas gegen eine Überforderung unternimmt, der verstärkt das Risiko für eine Reihe von massiven gesundheitlichen Störungen. Im Zuge eines Burn out Syndroms kann es zu Kopfschmerzattacken kommen. Das Immunsystem wird geschwächt, und damit steigt die Infektanfälligkeit. Es können Herz-Kreislauf-Probleme, Verdauungsbeschwerden, Störungen im sexuellen Bereich auftreten. Und die Gefahr für Diabetes vom Typ 2 ist sehr groß, vor allem dann, wenn eine familiäre Vorbelastung vorliegt. Ein unbehandeltes oder zu spät behandeltes Burn-out-Syndrom kann aber auch Verspannungen, Konzentratonsstörungen, zu Depressionen und Ängsten führen. Ganz abgesehen davon kommt es sehr schnell zu Nervosität und Kreislauf-Störungen.
Daher sollten wir alles tun, um diese Belastung so schnell wie möglich zu verhindern. Dazu sollte man wissen: Wer ist denn nun eigentlich besonders gefährdert, sich ein Burnout-Syndrom einzuhandeln?
Das Burnout-Syndrom ist bis heute in der Medizin nicht in allen Ländern der Europäischen Union als Diagnose anerkannt. Dennoch brauchen die Betroffenen ärztliche Hilfe.
Und das sind die typischen Symptome des Leidens: körperliche, geistige und emotionale Erschöpfung, allgemeine Kraftlosigkeit, das Gefühl, nicht verstanden zu werden, reduzierte Leistungsfähigkeit, Antriebslosigkeit, in der Folge aber auch Schlafstörungen, Müdigkeit, Atemwegs-Probleme. Die Betroffenen laufen ständig mit einer Erkältung umher, fühlen sich nicht wohl, sind daher mitunter aggressiv oder in sich gekehrt. Ein typisches Warnsignal sind auch schwache Nerven, oft schon zum Beginn eines Tages. Man hat Angst, daß man die Aufgaben, die auf einen zukommen, nicht bewältigen kann.
Zu Beginn der Erkrankung sind die Betroffenen engagiert, aktiv und ideenreich. Sie arbeiten auffallend viel, halten sich für unentbehrlich. Sie vergessen mehr und mehr auf Freizeit und Erholung, bauen das Gefühl in sich auf, daß sie unentwegt gebraucht werden.
Und dann plötzlich - meist aus heiterem Himmel - kommen die negativen Seiten der Dauerbelastung. Unbehandelt kann das Burnout-Syndrom in Resignation, sozialer Isolation und Depression enden.
Was ist die auslösende Ursache für so eine Entwicklung? Da gibt es verschiedene negative Impulse: unbewältigter Streß, eine ständige Produktion von zuvielen Streßhormonen, fehlende Anerkennung bei Kollegen, Freunden oder Familien-Angehörigen, Mobbing am Arbeitsplatz, negative Erlebnisse im Privatleben.
Wie kann man nun die Gefahr für ein Burnout Syndrom rechtzeitig stoppen oder abbremsen? Wie kann man die Kurve kriegen. Da gibt es einen speziellen Maßnahmen-Katalog:
Bauen Sie täglich Gemüse, Obst und Vollkornprodukte in Ihren Speiseplan ein. Wenn Sie plötzlich bei der Arbeit Hunger verspüren, dann greifen Sie nicht zu Keksen, sondern zu einem Apfel oder einer Banane.
Was aber tun, wenn bereits deutliche Anzeichen eines Burnout Syndrom vorhanden sind? Dann sollte man in einem Wellness-Hotel unter ärztlicher Kontrolle Entspannungs-Therapien erlernen und durchführen. Und man sollte aus der Naturmedizin Kräfte nützen, welche Ängste und depressive Stimmungen nehmen und die Entspannung fördern: dazu gehören Johanniskraut-Tee, Lavendelblüten-Tee und Lecithin, am besten als Lecithin-Granulat aus der Sojabohne, zum Frühstück ins Joghurt eingerührt.
Ein sehr wirkungsvolles Rezept gegen das Burn-out-Syndrom: Öffnen Sie ein Fläschchen mit ätherischem Blutorangen-Öl und schnuppern Sie daran. Und damit Sie nicht zuviel davon einatmen, geben Sie besser ein paar Tropfen in ein Taschentuch und riechen daran.
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