Gesund bleiben
Grippewelle 2009: Hilfe mit Impfung und Naturmedizin
Eine große gefahrbringende Krankheitswelle überrollt Deutschland: Die "Brisbane-Grippe" kommt mit Macht. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts hat sie Ende Januar den Nordosten und die Mitte Deutschlands voll erfasst. Im Süden kommst sie von Österreich her. Dort ist teilweise bereits der Impfstoff ausgegangen. Die "Brisbane-Grippe" wütete 2007 in Australien, es gab Todesopfer, erreichte 2008 Europa - jetzt ist sie bei uns. Die "Brisbane-Grippe" ist eine echte Virus - Infektion und vor allem für Kinder und Babies lebensbedrohend. In Portugal sind bereits am ersten Januarwochenende 2009 über 50 000 Menschen in Hospitälern und Tageskliniken behandelt worden. "Es ist höchste Zeit, sich impfen zu lassen," rät Dr. Lindbauer-Eisenach, Mitglied der deutschen "Ständigen Impfkommission". Was Sie selbst gegen die Grippe tun können, welche Natur- und Hausmittel helfen.
Gar keine Frage: Wen diese Grippe erwischt, der muss sich in ärztliche Behandlung begeben. Noch besser ist: Sofort zur Schutzimpfung! Da der diesjährige Impfstoff den Impfstamm Influenza A/H3N2/Brisbane/10/2007 enthält, raten Mediziner dringend zur Impfung. „Es ist höchste Zeit sich impfen zu lassen. Der Impfstoff reagiert sehr gut auf die jetzt zirkulierenden Influenza-Viren. Vor allem in Familien, in denen ältere Personen und Kinder gemeinsam leben, sollten sich die Großeltern unbedingt gegen Grippe impfen lassen, um die Kinder nicht anzustecken“, rät Lindlbauer-Eisenach.
Was aber können Sie selbst tun, um erstens eine Ansteckung zu vermeiden und zweitens um die Erkrankung - wenn es Sie erwischt hat - zu lindern.
Die Grippe-Prophylaxe
- Bauen Sie einen Schutzwall aus Vitamin C auf: Zitrusfrüchte, roten Paprika, Sauerkraut, Rote Bete.
- Heiße Hühnersuppe, mit Knoblauch, Ingwer und Zitronensaft gewürzt - enthält viel schützenden Zink.
- Versuchen Sie, Menschenansammlungen zu vermeiden: U-, S- und Trambahn, Faschingsbälle, Sportveranstaltungen.
- Seien Sie lieber unhöflich und stellen Sie das Händeschütteln ein.
- Lässt es sich nicht vermeiden, dann waschen Sie sich mehrmals am Tag die Hände.
- Überlegen Sie, ob Sie Ihr Kind in die Kinderkrippe oder den Kindergarten schicken. Erkundigen Sie sich täglich, wie dort die Situation ist.
- Jeden Morgen drei Minuten Atemübungen am offenen Fenster. Wenn möglich mit bloßem Oberkörper.
- Eine Virus-Grippe (Influenza) kündigt sich mit folgenden Vorzeichen an:
- hohes Fieber
- berstender Kopfschmerz
- starke Müdigkeit
- Gliederschmerzen
- trockener Husten
- Schnupfen
- starkes Krankheitsgefühl
Vor allem bei Kindern kann es auch zu Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommen. - Diese Personengruppen sollten unbedingt eine Schutzimpfung machen
- Menschen über 60 Jahre
- Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge von Grundleiden wie chronischen Krankheiten der Atemwegsorgane inklusive Asthma und COPD, chronischen Herz-/Kreislauf-, Leber- oder Nierenerkrankungen, Diabetes und anderen Stoffwechselerkrankungen, multipler Sklerose mit durch Infektionen getriggerten Schüben, bei Personen mit angeborenen oder erworbenen Immundefekten, HIV-Infektionen sowie Bewohnern von Alters- und Pflegeheimen.
- Menschen mit erhöhter beruflicher Gefährdung wie medizinisches Personal, Personal in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr sowie Personen, die als mögliche Infektionsquellen für von ihnen betreute ungeimpfte Risikopersonen fungieren können.
- Generell Reisende aus den genannten Personengruppen, die nicht über einen aktuellen Impfschutz verfügen, für andere Reisende ist eine Influenza-Impfung nach Risikoabwägung entsprechend Exposition und Impfstoffverfügbarkeit sinnvoll.
- wenn eine Epidemie aufgrund von Erfahrungen in anderen Ländern droht und der Impfstoff die neue Variante enthält.
Unterstützung der Behandlung, wenn Sie an Grippe erkrankt sind
- Führen Sie innerhalb von 24 Stunden nach dieser Erkrankung Ihrem Körper verstärkt Zink zu: Das verhindert die Ausbreitung der Erreger.
- Erhöhen Sie unbedingt ihre Vitamin C-Zufuhr. Das kann vor einer Lungenentzüdung schützen.
- Ihr Immmunsystem braucht jetzt verstärkt Selen. Das finden wir in Weizen, Reis und Fleisch.
- Ja nicht den Helden spielen und sich in angestecktem Zustand zur Arbeit schleppen. Sie fügen sich schweren Schaden zu und gefährden andere.
- Schlafen Sie so viel wie nur möglich.
- Fieber ist ein Zeichen, daß der Körper den Kampf aufgenommen hat. Wird es aber zu hoch (ab ca. 39.5 Grad), dann helfen Wadenwickel: Handtücher in kaltes Wasser oder in ein Alkohol/Wasser-Gemisch tauchen und damit die Waden umwickeln. Mehrmals wiederholen, bis das Fieber sinkt.
- Ist die Grippe mit Halsweh verbunden, dann hilft ein Halswickel mit gekochten, heißen und zerdrückten Kartoffeln.
- Trinken Sie Rotbusch-Tee. Der enthält das Flavonoid Asphalatin, das stärkt das Immunsystem.
- Legen Sie über Nacht die Hälften einer aufgeschnittenen Zwiebel neben sich ans Bett.
- Kein Sport, wenn Sie sich angesteckt haben. Keine Sauna-Besuche, da explodieren die Viren geradezu.
- Reden Sie mit Ihrem Arzt über die so genannten Neuraminidase-Hemmer: Die stoppen die Vermehrung der Viren.
- Mehr unter www.gesunde-hausmittel.de, Stichwort Grippe.
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