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Gesunde Tipps für Morgenmuffel

Gesunde Tipps für MorgenmuffelSehr oft entscheiden die ersten Minuten nach dem Aufstehen über den Verlauf des ganzen Tages: Ob er mies und verdrießlich wird - oder angenehm und erfolgreich. Sie müssen also den Morgenmuffel in sich bekämpfen. Das ist einfacher, als Sie glauben. Jeder kann für einen guten Start in den Tag sorgen, er muß nur einige Verhaltensweisen beachten, das richtige Frühstück zu sich nehmen und den neuen Tag willkommen heißen. Wie das geht ...


Schaffen sie den Rassel-Wecker ab

Der Wecker rasselt Sie mit schrillem Ton aus dem Schlaf, Sie schrecken hoch, das Herz rast, der Blutdruck jagt nach oben - so sollte kein Mensch wach werden und den Tag beginnen.. Probieren Sie die sanfte Tour: Etwa fünf Minuten vor dem Auftsehen ein leises “Vor-Wecken”, am Besten mit dem Radiowecker und schöner Musik. So gleiten Sie ruhig aus dem Schlaf in den Zustand des Wachseins. Noch besser ist, Sie trainieren Ihre “Innere Uhr” auf eine bestimmte Aufwachzeit.Nach einiger Zeit werden Sie zu dieser Zeit von selbst wach.

Den Kreislauf langsam hochfahren

Nie mit einem Sprung aus dem Bett raus: Ihr Kreislauf schläft noch, das Blut sackt aus dem Kopf nach unten - es kann Ihnen schwindelig werden. Besser ist: Langsam aufstehen, sich auf die Bettkante setzen und sich dann ausführlich räklen, die Arme weit ausbreiten und mit den Füßen wippen. Da genügt eine halbe Minute, und der Kreislauf ist wach. Die berühmte eiskalte Dusche zum Aufwachen ist nicht so gut. Wechseln Sie mehrmals von warm auf lauwarm und zurück, das ist besser. Danach nicht trocken rubbeln, sondern die Haut an der Luft trocknen lassen.

Jetzt sollten Sie sich ans offene Fenster stellen oder auf den Balkon gehen und mit bloßem Oberkörper folgende Übung machen: Tief einatmen und dabei auf die Zehenspitzen gehen und die Arme ausbreiten. Dann langsam ausatmen und die Arme beim Ausatmen locker hängen lassen. Beginnen Sie mit acht Atemzügen und steigern Sie sich im Verlauf dieser Woche bis auf 15. Diese Menge behalten Sie dann bei.

Schluß mit dem Zeit-Stress

Eine sehr gute Übung um den Morgenmuff zu vetreiben ist auch ein zweiminütiger Spaziergang durch die Wohnung, wobei Sie bei jedem Schritt von den Fernsen zu den Zehern abrollen. Wenn Sie morgens grundsätzlich in immer in einen Zeit-Stress geraten, dann stehen Sie von Montag an jeden Tag fünf Minuten früher auf. Bis zum Wochenende haben Sie so eine halbe Stunde gewonnen, in der Sie völlig stressfrei den Tag beginnen können. Das gibt Ihnen die Möglichkeit, sich jeden Tag morgens 2 bis 3 Minuten entspannt hinzusetzen und darüber nachzudenken, was Sie heute brauchen, um glücklich zu sein. Und dann versuchen Sie, es im Laufe des Tages in die Tat umzusetzen.

Hören Sie bitte bis zum Frühstück kein Radio: Die Morgensendungen sind meistens sehr hektisch, man wird zugequasselt und unruhig. Legen Sie eine CD mit Ihrer Lieblingsmusik auf.

Keine Probleme beim Frühstück

Sehr positiv für den Tagesverlauf ist es, wenn Sie mit dem Partner oder den Familienmitgliedern Gespräche ohne große Tiefe führen. Bloss keine Problemlösungen, das kann Ihnen den ganzen Tag vermiesen. Handeln Sie nach dem Grundsatz: Es muss nicht immer alles sofort entschieden werden. Viele Dinge erledigen sich auch, wenn man sie erstmal beiseite schiebt. Jetzt kommt das Frühstück. Das ist ein Meilenstein für einen guten und munteren Tagesbeginn.

Der "Gute Laune-Drink" am Morgen

Über Nacht hat der Körper seinen Vorrat an Glückshormonen und Serotoninen aufgebraucht. Also müssen wir da nachfüllen. Grundsätzlich sollten Sie Ihr Frühstück nicht mit all zu viel tierischem Fett belasten: Dick Butter und dann auch noch fette Streichwurst oder vollfetten Käse drauf. Mixen Sie sich doch zuerst einen “Gute Laune-Drink”: 1/8 Orangensaft, 1/8 Apfelsaft, 1/8 Karottensaft mit Mineralwasser verdünnen. Auf einen Frühstückstisch gehört auch Obst: Birnen- oder Apfelschnitze, Trauben, Nüsse. Machen Sie sich einen kleinen Tomatensalat mit Olivenöl und Zitronensaft, dazu ein bis zwei Blätter Basilikum. Eine knackig frische Morgensemmel, eine Scheibe Vollkornbrot. Dazu Hüttenkäse statt Butter. Den mit Schnittlauch bestreuen. Oder mit einer sehr guten Marmelade belegen. Jetzt können Sie die eingesparte halbe Stunde nutzen: Langsam und genußvoll frühstücken, miteinander reden, in der Zeitung lesen, was Sie für wichtig halten.

Ihr Kreislauf, ihre anderen Körperfunktionen sind nun hellwach und auf Leistung eingestellt. Das gilt auch für Ihr Gehirn. Das wird gut mit sauerstoffhaltigem Blut versorgt, Sie können gut denken und haben die besten Einfälle des Tages: Ein leichtes Frühstück kann leicht verdaut werden, der Magen zieht nicht die gesamte Blutversorgung auf sich.

Viel Energie durchs Frühstück

Sie sollten bei der Zusammensetzung Ihres Frühstücks darauf achten, daß Sie genügend Energie aufnehmen um bis zum Mittagessen durchzuhalten. Es wird zwar immer die kleine Mahlzeit zwischendurch empfohlen - aber wer kann die schon einhalten? Also: Viel Eiweiß, viele Proteine, viele Vitamine.

Der schwarze Kaffee schon vor dem ersten Bissen ist nicht zu empfehlen. Wenn Sie dann schon etwas im Magen haben, dann ist er kein Problem mehr und säuert Ihren Magen nicht mehr so stark. Besser ist Tee. Früchte- oder Kräutertee, mit Honig gesüßt. Noch besseer sind ein bis zwei Tassen Grüner Tee, denn dere stärkt das Immunsystem und weckt Ihre Lebensgeister. Übrigens: Wer das braucht, der kann nach dem Frühstück ruhig einen Espresso trinken. Dessen Wirkung setzt dann gegen zehn Uhr ein, wenn Ihre Leistungskurve ganz oben ist: Sozusagen ein kleiner Turbolader.

Zucker bringt zwar schnelle Energie, aber damit sollten Sie morgens sparsam umgehen. Denn wenn dann der Zucker schnell verbrannt ist, schreit der Körper nach neuer Energiezufuhr, Sie setzen so eine Spirale in Gang, die Ihren Insulin-Haushalt völlig durcheinander bringt.

Schaffen Sie eine "Zeit-Reserve

Sie erinnern sich, daß Sie innerhalb dieser Woche die Aufstehzeit um eine halbe Stunde vorverlegt haben? Diese Zeitreserve kommt Ihnen immer noch zugute. Zum Beispiel wenn es darum geht, pünktlich am Arbeitsplatz oder auf einem Termin zu erscheinen. Sie brauchen endlich nicht mehr hetzen. Sie können gelassen bleiben, auch wenn die Ampel mal wieder immer genau vor Ihnen auf “Rot” umschaltet. Oder wenn Ihnen die U-Bahn vor der Nase wegfährt oder ein Autoflegel Ihnen den Parkplatz vor der Nase wegschnippelt. Sie haben ja noch Zeit. Die reicht auch noch, um vor Arbeitsbeginn ein paar außerberufliche Worte mit den Kollegen zu wechseln.

Dann kann es los gehen, Sie sind gerüstet. Sie sind stressfrei, Ihre Laune ist gut, Sie sind bereit und fähig Leistung zu bringen. Und Sie sind nicht schon beim ersten auftauchenden Problem auf Hundert. Wenn Sie das Alles eine Woche durchgezogen haben, dann werden Sie sich fragen: “Morgenmuffel-Laune? Doch nicht bei mir.”




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