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Klimawandel & Gesundheit

Krank durch Klimawandel: Naturmittel helfen

Die anderen sind aggressiv, Sie haben Kopfschmerzen und sind absolut schlecht drauf: Ständige Wetterwechsel, am Vormittag noch ein Hoch, am Nachmittag schon ein Tief - der Klimawandel greift unsere Seele an, die Nerven liegen blank. Depressionen jagen Aggressionen - wir leiden am Klimawandel-Syndrom. Das können Sie selbst behandeln: Zehn wichtige Tipps, damit Sie der Klimawandel nicht aus der Bahn wirft, Naturmittel, die Ihnen helfen.


Wir alle erleben das in letzter Zeit mehr und mehr: In vielen Teilen Mitteleuropas gibt es keinen richtigen Winter mehr. Dort, wo früher eine schneeweiße Decke die Landschaft verzaubert hat, ist alles in ein ödes, tristes Grau gehüllt. Statt auf Eis und Schnee treten wir auf weichen, schlammigen Untergrund. Es ist zeitweise viel zu warm. Und das hinterläßt Spuren in unserer Seele. Viele niedergelassenen Ärzte und Psychiater berichten immer häufiger: Der Wechsel der vier Jahreszeiten ist für die meisten Menschen in unseren Regionen ganz wichtig. Er stellt so eine Art Seelen-Jogging dar. Und da auf Grund des Klimawandels dieser Rhythmus vielfach nicht mehr stimmt, leiden viele darunter. Man hat beobachtet: Der Klimawandel fördert depressive Zustände, schlechte Laune, Kopfschmerzen und Agressionen. Man spricht auch vom Klimawandel-Syndrom.

Ein starkes Spezialprogramm

Wer also kein Seelen-Opfer des Klimawandels werden möchte, der sollte sich da ein spezielles Programm zurechtlegen, mit dem er sich gegen all die Wetter-Kapriolen und Temperatur- Attacken stark machen kann. Man kann auch von einer " Klima-Hygiene" für die Seele sprechen.

Wenn man tagsüber mit Staub konfrontiert wurde und geschwitzt hat, dann kann das Problem abends, sobald man daheim ist, ganz einfach lösen. Man stellt sich unter die Dusche und ist wieder sauber. Was aber macht man mit den Anspannungen, mit den schwachen Nerven, mit der seelischen Disharmonie, die durch das Klima- Chaos in uns entsteht, weil wir uns einfach im Winter bei plus 10 Grad Celsius oder mehr nicht wohlfühlen?

Die "seelische Klima- Sanierung":

Maßnahme Nr. 1: Sorgen Sie für ausreichend Schlaf. Sie sollten speziell in Zeiten von extremen Wetter-Verhältnissen unbedingt 6 bis 7 Stunden tiefen und ungestörten Schlaf haben. Das macht stark gegen Streß-Belastung, stärkt aber auch das Immunsystem. Wenn das Klima verrückt spielt, dann läßt sich der Organismus besonders leicht aus dem Schlaf bringen. Daher ist es jetzt besonders wichtig, daß man im Schlafzimmer für absolute Dunkelheit sorgt, daß keine zu stark duftenden Blumen in der Vase stehen und daß auch keine Musik oder Lärm von draußen die Ruhe stört.

Maßnahme Nr. 2: Schirmen Sie sich gegen Streß ab. Wenn das Wetter nicht so ist, wie es dem Kalender nach sein sollte, dann belastet das Körper und Seele mit deutlichem Streß. Der Körper schüttet vermehrt das Streß-Hormon Cortisol aus. Trinken Sie Lavendelblüten-Tee, Melissen-Tee oder Hopfenblüten-Tee. Die ätherischen Öle all dieser drei Tees bringen das gestörte vegetative Nervensystem wieder in die ursprüngliche Harmonie. Es ist auch sehr sinnvoll, zum Stärken der Nerven jeden Morgen 2 Teelöffel Lecithin-Granulat ( Reformhaus) in einen Becher Joghurt zu verrühren. Lecithin aus der Sojabohne stärkt die Wände der Nervenzellen und macht sie weniger anfällig für Streß.

Maßnahme Nr. 3: Nehmen Sie sich eine Auszeit. Wenn Sie sich wieder einmal so gar nicht wohlfühlen, weil draußen extrem warmes Wetter mit Föhnlage herrscht, dann ziehen Sie sich ins Badezimmer zurück und nehmen ein Wannenbad. Gießen Sie in das Badewasser 3 Liter Rosenblüten-Tee, verweilen Sie 20 Minuten in der Wanneund legen Sie sich dann für eine Stunde zum Nachschwitzen und Ruhen ins Bett. Und so wird der Rosenblüten-Tee zubereitet: Übergießen Sie in einem Topf 3 Hand voll getrocknete Rosenblütenblätter ( Apotheke) mit 3 Luter kochendem Wasser, lassen Sie das Ganze zugedeckt 15 Minuten ziehen, durchseihen. Sehr wichtig für die klimagestreßte Seele: Hören Sie beim Liegen in der Wanne Musik, die Sie besonders mögen.


Maßnahme Nr. 4: Wandern Sie dem veränderten Klima mutig entgegen. Wenn völlig konträre Witterungsverhältnisse herrschen, die zu einer seelischen Belastung werden, dann sollte man zum Angriff übergehen. Ziehen Sie sich dem Wetter entsprechend an und unternehmen Sie eine Wanderung. Je öfter man direkten Kontakt zu Natur hat, desto besser können sich Körper und Seele dem veränderten Klima anpassen. Wer sich frustriert in seine Wohnung zurückzieht, der macht genau das Falsche.


Maßnahme Nr. 5: Kuscheln Sie sich nach einer ausgedehnten Wanderung oder nach einem hektischen Tag in Ihren Lieblingsstuhl und lesen Sie ein Buch. Oder hören Sie Musik. Auch einige Telefonate mit lieben Freunden können der Seele viel Kraft geben.


Maßnahme Nr. 6: Machen Sie sich schlau, in welcher Jahreszeit Sie besonders unter dem Klimawandel leiden. Und dann schauen Sie nach, wieviel Urlaubstage Ihnen noch zur Verfügung stehen. Diese sollten Sie dafür nutzen, um genau in der Krisen-Zeit Ferien zu machen. Am besten in einem Wellness-Hotel, wo Sie sich nach Herzenslust verwöhnen lassen sollten. Mit Massagen, Schwimmen, Sauna, und gesunder Ernährung.


Maßnahme Nr. 7: Wenn das ungewohnte Wetter mit ungewohnten Temperaturen die Seele belastet, dann sollten Sie jeglichen Druck von sich schieben. Zwingen Sie sich zur Abgeschiedenheit: Stellen Sie einmal für einen halben Tag ihr Mobil-Telefon ab. Nur dann können Sie sich wirklich ungestört fühlen. Verzichten Sie zwischendurch einen Tag lang auf Zeitung, Radio und Fernsehen.


Maßnahme Nr. 8: Organisieren Sie ein Meeting mit Menschen, die Sie mögen und gerne sehen. Entspannende Gespräche machen streßfest. Sorgen Sie dabei aber für gute Laune. Vom Herzen lachen: Das ist eine wirksame Naturarznei gegen die Seelenbelastung des Klimawandels. Dann ist Ihnen an einem klassischen Wintertag eine Temperatur von plus 15 Grad egal.


Maßnahme Nr. 9: Wenden Sie sich auch kulinarisch der Natur zu. Gehen Sie auf den Markt einkaufen, greifen Sie zu frischen Früchten und knackigem Gemüse. Dann begeben Sie sich nach Hause und genießen in der Küche das Zubereiten von gesunden, köstlichen Speisen. Dabei ist vollkommen egal, ob Sie für nette Gäste oder für sich allein kochen. Wichtig ist, daß Sie so natürlich wie möglich kochen und Zusatzstoffe wie etwa Glutamat verzichten. Die sind zum Teil schuld, daß wir uns nicht wohlfühlend und uns auch den neuen klimatischen Gegebenheiten nicht anpassen können. Daher sollten Sie tunlichst auf Pizza aus dem Tiefkühlfach und auf Fertiggerichte verzichten.


Maßnahme Nr. 10: Für ruhelose Stunden, wenn es im Winter draußen zu warm und im Sommer zu kalt ist, können Entspannungsübungen eine große Hilfe sein. Freunden Sie sich in einem Kurs mit Yoga, Autogenem Training und Meditation an. Bauen Sie innere Kraft durch Wärmeenergie auf: Trinken Sie eine Tasse Ingwer-Tee, schließen Sie die Augen und spüren Sie, wie neue Kräfte in Ihren Körper einziehen. Der Ingwer-Tee ist schnell zubereitet: Schneiden Sie von einer geschälten, frischen Ingwer-Wurzel 5 dünne Scheiben ab, legen Sie diese in eine Tasse und überbühen Sie sie mit ¼ Liter kochendem Wasser. Dann zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen, lauwarm werden lassen und mit etwas Honig langsam in kleinen Schlucken trinken.


Und bitte denken Sie immer daran: Der Klima-Wandel ist für unseren Körper schon genug Belastung. Schützen Sie daher Ihre Seele davor.