Jeden dritten Deutschen erwischt es statistisch gesehen einmal im Jahr: Eine Durchfallerkrankung. Von der Kinderkrippe, über Schulen bis hin zum Altersheim - gefährliche Durchfallerreger wie Rotaviren, Salmonellen oder Camphylobakter haben jetzt in der kalten Jahreszeit Hochsaison. Vor allem der gefürchtete Norovirus tritt jetzt überall auf. Ganze Altersheime mussten deswegen geschlossen werden. Die Gefahr sich anzustecken, war noch nie so groß wie in diesem Jahr. Allein an diesem Virus erkranken weltweit rund 300 Millionen Menschen im Jahr. Deshalb möchte ich Ihnen über den Norovirus, seine Wirkung, die Vorbeugung und Bekämpfung alles sagen, was wichtig ist.
A. Das Virus
Es tritt vorwiegend in den Wintermonaten auf, für diese Saison erwartet das Robert-Koch.Institut in Berlin rund eine Million erkrankter Menschen. Das Virus verursacht Erbrechen und starke Durchfälle. Dazu kommen ein Krankheitsgefühl, Mattigkeit, Kopfschmerzen und Übelkeit. Nach dem Abklingen kann das Virus noch bis zu 48 Stunden übertragen werden. Patienten können Noroviren noch bis zu zwei Wochen danach ausscheiden.
B. Die Symptome
Eine Erkrankung durch Noroviren führt wegen des Durchfalls zu einem erheblichen (bei Kleinkindern und alten Menschen auch lebensbedrohenden) Flüssigkeitsverlust. Der Elektrolythaushalt gerät völlig durcheinander. Mehr als 50% der Erkrankten leiden an starken Brechanfällen. Das trifft vor allem auf Jugendliche zu.
C. So wirken die Viren
Wenn Noroviren in den Magen-Darm-Trakt gelangen, dringen sie in die Zellen der Darmwand ein und vermehren sich dort explosionsartig. Die Zellen werden geschädigt oder sterben ab, sie können der Nahrung keine Flüssigkeit mehr entziehen. Dadurch strömt vermehrt Flüssigkeit ins Innere des Darms - es entsteht flüssiger Durchfall. Um den Eindringling los zu werden reagiert der Körper auch mit Erbrechen.
D. Das müssen Sie tun
Da es noch keine Impfung gegen Noroviren gibt, müssen Sie die Auswirkungen und Folgen möglichst rasch eindämmen. Vor allem müssen Sie den Flüssigkeitsverlust ausgleichen. Es empfiehlt sich:
E. Dann müssen Sie zum Arzt
Ernährungstest
Ratgeber Gesundheit