Newsletter: jetzt kostenlos anmelden:


Wohlbefinden & Wellness

Mit natürlichen Kräften gegen Schlafstörungen

Das Hauptproblem dabei: Die meisten greifen, ohne vorher mit einem Arzt zu sprechen, zu starken Schlaftabletten mit erheblichen Nebenwirkungen. Es wäre sinnvoller, wenn die Betroffenen zuerst überlegen, welche Störfaktoren sie im Schlafzimmer haben. Oft gibt es ganz banale Ursachen für die Schlafprobleme.



  • Wer vor den Fenstern keine Vorhänge oder Jalousien hat, der wird oft die ganze Nacht von durch Lichteinfall von draußen gestört: von Scheinwerfern, Straßenbeleuchtung oder Leuchtreklamen. Andere wieder haben am Nachttisch eine Lampe brennen. Licht während des Schlafes stört den Tag- und Nacht-Rhythmus des Menschen. Die Produktion des Schlafhormons Melatonin wird blockiert.
  • Mangelnde Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer trocknet die Mund- und Nasenschleimhäute aus. Darauf fühlen sich Viren und Bakterien besonders wohl. Das Immunsystem läuft auf Hochtouren und stört den tiefen Schlaf. Die Luftfeuchtigkeit im Schlafzimmer sollte zwischen 50 und 60 Prozent betragenn und kann von einem Hygrometer abgelesen werden,den man in jedem Kaufhaus bekommt.
  • Verfallen Sie nicht in den Irrglauben, daß es so wahnsinnig gesund ist, in den kalten Monaten bei offenem Fenster zu schlafen. Der Orga nismus ist dann während des Schlafes ständig auf Produktion von Wärme und Immunabwehr programmiert. Und das stört ganz gehörig den Schlaf. Außerdm ist die Wintrluft, die von außen eindringt, sehr trocken.
  • Pflanzen im Schlafzimmer können den Schlaf gehörig stören: alle stark riechenden Blumen wie etwa Orchideen, Hyazinthen und
    Lilien. Rosen können den Schlaf fördern. Aber auch Aloe vera, Bogenhanf und Alpenveilchen sind fürs Schlafzimmer zu empfehlen. Sie wandeln nämlich auch nachts schlechte Luft in Sauerstoff um, was alle anderen Pflanzen nur tagsüber tun.
  • Oft kann man bloß nicht schlafen,weil Kopf und Schultern auf zu hohen Kissen gebettet sind. Betten Sie den Kopf flacher.
  • Achten Sie darauf,daß Sie auf einer guten Matratze liegen. Sie darf nicht durchhängen,darf auch nicht zu hart sein. Matratzen sollten alle 8 bis 10 Jahre erneuert werden. Sie nehmen viel Schweiß auf und sind nach so langer Zeit mit Hausstaubmilben besiedelt.
  • Vor dem Zubettgehen darf man nicht zu viel und nicht zu üppig essen. Man sollte zwei Stunden vorher nicht rauchen. Im Schlafzimmer selbst sollte überhaupt nie geraucht werden.
  • Bettzeug und Nachtkleidung müssen leicht und atmungsaktiv sein.

Wenn all diese „Feinde“ im Schlafzimmer ausgeschaltett sind und immer noch Schlafprobleme vorhanden sind, dann gibt es nich immer keinen Freibrief für starke Schlaftabletten.

Wissenschaftler haben spezielle Naturstoffe entdeckt und ihren komplizierten Mechanismus enträtselt, mit dem der Schlaf auf sanfte und natürliche Weise eingeleitet und gefördert werden kann. Es sind die Lignane in der Baldrian-Wurzel, die den „Müde-Schalter“ im Gehirn aktiviern. Das ist ein entscheidender Durchbruch in der Schlafforschung.

Wenn wir wach und aktiv sind, verbrauchen wir im Gehirn viel Energie. Als Abfall-Produkt entsteht dabei Adenosin, eine körpereigene Aminosäure, die an sognannte A 1-Rezeptoren - das sind die „Müde“-Schalter - andockt und ein Schlafbedürfnis entstehen läßt. Je mehr man angestrengt tätig ist, desto mehr Adenosin entsteht, desto stärker wird die Müdigkeit. Dieser Regelkreis schützt den Organismus und sorgt dafür, daß sich Körper und Geist mit Hilfe von Schlaf erholen und regenerieren.

Streß, Sorgen, aber auch organische Störungen können diesen Mechanismus aus dem Gleichgewicht bringen. Die Folge: Schlafstörungen. Die Lignane in der Baldrian-Wurzel können hier als Naturarznei eingesetzt werden. Sie docken an die „Müde-Schalter“ im Gehirn an und benehmen sich wie das Adenosin. Der „Müde- Schalter“ wird von den Baldrian-Lignanen überlistet. Dieses Wirkprinzip ist weitaus schonender als das der meisten chemisch-synthetischen Schlafmittel mit erheblichen Nebenwirkungen.

Allerdings hat man herausgefunden: Die Lignane sind nur wirksam, wenn sie in hoher Dosierung angewendet werden. Vor dem Hintergrund dieser neuen Erkenntnis ist es der Klosterfrau-Naturstoff-Forschung gelungen, ein extrem lignanreiches Schlafdragee auf Baldrian-Basis zu entwickeln: Klosterfrau Nervenruh Baldrian forte, rezeptfrei. Als Grundlage dient der wirkstoffreiche Kloster-Baldrian, der ausschließlich für arzneiliche Verarbeitung genützt wird.

In einer kürzlich abgeschlossenen Studie konnte Prof. Dr. Winfried Dimpfel von der Universität Gießen, einer der weltweit renommiertesten Hirn- und Schlaforscher, zeigen: Das Baldrian-Dragee mit einem extrem hohen Anteil an Lignanen wirkt sich äußerst positiv auf die Schlafqualität des Menschen aus. Das Ergebnis der Studie: Schlafgestörte Patienten schliefen tiefer und erholsamer, fühlten sich am nächsten Morgen ausgeruht und energiegeladen.


Weiterlesen: Tipps bei Schlafstörungen







12761