Stangensellerie ist im Sommer ein sehr beliebtes Suppenkraut, die Stengel und Blätter sind eine ideale Würze für Suppen und Soßen. Im Herbst und Winter hingegen nutzen wir die Sellerieknollen. In beiden Fällen aber hab en wir es nicht nur mit einem Küchengewürz oder einer Beilage (Selleriesalat zum Gänsebraten) zu tun, sondern mit einem sehr wirksamen Heilkraut.
Durch den Einsatz von Sellerie kann man eine Reihe von gesundheitlichen Störungen erfolgreich bekämpfen:
Bei aller Heilkraft muss man auch vor Sellerie warnen: Nierenleidende sowie Schwangere sollten auf Sellerie verzichten. Fast 40% aller Nahrungsmittel-Allergien werden durch Sellerie ausgelöst.
Sellerie wird in der Mittelmeer-Küche sehr oft verwendet. In meinem Buch "Die heilende Kraft der Kräuter", erschienen im Kneipp-Verlag, gebe ich folgendes Rezept:
Zutaten für 2 Portionen, pro Portion 381 kcal.
150 g Sellerie geschält,
ein Ei,
40 g Parmesankäse gerieben,
50 g Mehl,
zwei Esslöffel Öl,
40 g Champignons,
20 g Sojasprossen,
10 g Schnittlauch,
ein Teelöffel Butter,
100 g Weizennudeln.
Sellerie in vier 5 mm dicke Scheiben schneiden, dämpfen oder in Salzwasser kochen. Dann auf Küchenkrepp abtropfen lassen. In der Zwischenzeit das Ei aufschlagen und mit dem Parmesankäse zu einem dickflüssigen Brei verrühren. Selleriescheiben in Mehl wenden und in die Parmesan-Ei-Masse hineingeben. In eine beschichtete Pfanne Öl geben und die getauchten Selleriescheiben darin beidseitig anbraten, bis sie goldbraun sind. Die geschnittenen Champignons mit den Sojasprossen und dem Schnittlauch in Butter sautieren. Weizennudeln kochen und mit einer Gabel auf vorgewärmte Teller drehen, Jeweils zwei Scheiben Sellerie-Piccata draufgeben, mit der sautierten Champignon-Sojasprossen-Schnittlauch-Garnitur bestreuen.
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