Bei Sauerampfer denkt man automatisch an Sauerampfersuppe, an Salat und an Soße. Wer besonders gut informiert ist, der weiß auch noch, daß man Sauerampfer nicht in großen Mengen verzehren darf, denn er hat einen großen Gehalt an Oxalsäure und die führt zur Bildung von Nierensteinen. Wenn man das beachtet, dann ist Sauerampfer ein großartiges Heilkraut, das auf dem Teller gut schmeckt und im Körper vieles reparieren kann.
Aus meinem Buch "Die heilende Kraft der Kräuter", erschienen im Kneipp Verlag, zwei Rezepte:
Hirselaibchen mit Sauerampfer und Kräuterjoghurt
Zutaten für 4 Portionen, pro Portion 532 kcal.
200 g Hirse,
ein halber Liter Wasser,
50 g Weizen-Vollkornmehl,
100 g Hafer-Vollkornflocken,
200 g Porree,
15 Sauerampferblätter,
5 Eier, Salz, Pfeffer,
Knoblauch,
Suppenwürze aus Gemüsebrühe.
3/4 Joghurt mit 1.5% Fett,
Kräuter je nach Jahreszeit,
Salz.
Die Hirse in ein Sieb geben und mit kochend heißem Wasser abbrühen. Aus Wasser und der Suppenwürze einen Fond herstellen, die Hirse darin kochen und aufquellen lassen. Fein geschnittenen Porree, gehackte Kräuter, Eier, Weizen-Vollkornmehl und Gewürze vermischen und 20 Minuten ruhen lassen. Laibchen formen und langsam braten. Als Beilagen eignen sich Gemüse oder Salat. Ganz besonders gut schmeckt dazu der Kräuterjoghurt.
Zanderfilet in Sauerampfersoße mit Pellkartoffeln
Die Soße wird so zubereitet:
Eine fein gehackte Zwiebel in Butter goldgelb andünsten, mit Weißwein ablöschen und einige Minuten aufkochen. 1/4 Kilo Sauerampferblätter gut waschen, klein schneiden und mit der Zwiebel weich dünsten. Dazu etwas Gemüse-Suppenwürze, wenig Salz und Pfeffer geben. Mit dem Mixstab eine fein pürierte Soße bereiten und mit Sahne verfeinern.
Ernährungstest
Ratgeber Gesundheit