Newsletter: jetzt kostenlos anmelden:


Küchenkräuter: Rosmarin

Rosmarin zaubert uns den Duft der Mittelmeerküche auf den Tisch. Kaninchen, Huhn, Lamm oder eine frische Makrele wunderbar. Oder ein Schafskäse in Olivenöl, mit Rosmarinnadeln bestreut - einfach wunderbar. Inzwischen können auch wir ohne dieses Küchengewürz gar nicht mehr auskommen. Wie gut Rosmarin das Essen schmecken lässt - das wissen viele Menschen. Dass dieses Küchenkraut aber auch eine wehr wertvolle Naturarznei ist nur sehr wenige.


Die Heilkraft des Rosmarin ist vor allem auf seine ätherischen Öle zurück zu führen: Das sind Alpha-Pinene, Eukalyptol, Kampfer, Borneol und Verbenon das dem Rosmarin seinen typischen Geruch gibt. Die Rosmarinsäure sowie die Bitterstoffe Rosmanol und Carnosol sind für den bitteren Geschmack zuständig. Außerdem ist das Kraut reich an den Flavonoiden Luteolin und Apigenin.

Aus dem Zusammenwirken all dieser Inhaltsstoffe besteht die gesundheitliche Wirkung des Rosmarins. Lesen Sie, was das Küchenkraut Rosmarin für Ihre Gesundheit alles tun kann:

  1. Rosmarin aktiviert das herz und den Kreislauf, hilft bei niedrigem Blutdruck und bei kalten Händen und Füßen. Es wirkt bei Müdigkeit, Erschöpfungszuständen und Trägheit. Es macht Sie fit für den ganzen Tag. Ein Tipp: Reiben Sie sich morgens nach dem Duschen die Fußsohlen mit Rosmarinöl (Apotheke, Reformhaus) ein und trinken Sie eine Tasse Rosmarintee.
  2. Rosmarin als Tee oder in den Speisen aktiviert Leber und Galle. Dadurch werden der Magen und der Zwölffingerdarm gestärkt.
  3. Waschen Sie sich Ihr Gesicht mit kaltem Rosmarintee - das macht den Teint wieder munter und gut durchblutet.
  4. Durch Einreibungen mit Rosmarinöl kann man die Durchblutung und damit die Leistung der Muskeln verbessern. Es können so auch rheumatische Schmerzen sowie Nervenschmerzen bekämpft werden. Es macht auch Sinn, Rosmarinöl nach dem Sport gegen Muskelkater einzusetzen.
  5. Mit der Verbesserung der Durchblutung kann man die Gedächtnisleistung stärken. Reiben Sie die Kopfhaut mit Rosmarinöl ein, oder flechten Sie sich einen Rosmarinzweig ins Haar.

Hier zwei Tipps wie Sie die Heilkraft des Rosmarins nutzen können:

Rosmarinöl selber machen

Schieben Sie einige Rosmarinzweige in eine Flasche, gießen Sie kaltgepresstes Olivenöl darüber und lassen Sie das ganze sechs Wochen lang in der Sonne stehen. Danach durchseihen und das Massageöl in eine braune, lichtgeschützte Flache füllen.

Rosmarinwein selber machen

Schieben Sie einige Zweige Rosmarin in eine Flasche mit trockenem Weißwein und lassen Sie die Flasche verkorkt zehn Tage lang stehen. Dann in eine dunkle Flasche umfüllen und davon jeden Tag 1 bis zwei Likörgläser in kleinen Schlucken trinken.

Man kann viele Gewürze mit Rosmarin würzen. Aber mit am Besten schmeckt Brathuhn. Aus meinem Buch: "Die heilende Kraft der Küchenkräuter" (Kneipp Verlag) stammt folgendes Rezept:

Brathuhn mit Rosmarin

Zutaten für 4 Portionen, pro Portion 898 kcal.

Zwei Brathähnchen,

Salz,

Rosmarin,

Paprika,

ein Esslöffel Sonnenblumenöl.

Hähnchen mit Salz und Paprikapulver einreiben, innen Salzen und mit Rosmarin würzen. Mit Öl bestreichen und mit der Brustseite nach unten in die Pfanne legen. Im Rohr bei 220 Grad ca. eine Stunde braten, häufig übergießen, nach der halben Garzeit die Hähnchen wenden. Dann vierteln und anrichten. Als Beilagen zu empfehlen sind: Reis, Gemüsereis, Dinkelreis.




Gesundheits-Newsletter