Sie haben das sicher auch schon erlebt: Der erste Vorbote für eine Erkältung ist ein schmerzhafter, hartnäckiger Reizhusten. Oder aber er begleitet die Infektion oder stellt sich beim Abklingen der Erkältung als quälendes Folge-Symptom ein. Beim Reizhusten sind die Atemwege - im Speziellen die Bronchien - durch Fremdkörper gereizt, die entfernt werden sollen. Dabei kann es sich um Staub, Schleim, Gase, Kälte, Viren oder Bakterien handeln. Zuerst entsteht der Reiz in der Schleimhaut. Von hier werden Signale ans Gehirn weitergeleitet. Und von da werden dann Befehle an die Muskeln des Oberkörpers, des Rückens und des Bauches gegeben, damit die Atemwege wieder frei werden. Daher kommt es auch beim Husten zu mehr oder minder starken Schmerzen im Rücken und in der Brust.
Kalte Füße machen Husten
Wichtig ist, daß man sofort etwas gegen den Husten unternimmt, damit die Atemwegsinfektion gelindert und ausgeheilt wird. Und da ist es sinnvoll, Kräfte der Natur einzusetzen.
Isländisch Moos schützt die Schleimhäute
Der Name der Flechte kommt daher, daß man sie im 17. Jahrhundert in Island erstmals als Heilpflanze einsetzte und für eine Moosart hielt.
Eine Flechte ist die Lebensgemeinschaft eines Pilzes mit einer Alge. Der Pilz bildet dabei das Gerüst. Die Alge liefert auf Grund ihrer Fähigkeit zur Photosynthese die Energie. Gemeinsam sind Pilz und Alge stark. Sie ergänzen sich und entwickeln enorm viele Wirkstoffe zum eigenen Schutz, die wir Menschen nützen können.
Der wichtigste Wirkstoff im Isländisch Moos ist der Pflanzenschleim. Er macht 70 Prozent der Flechte aus. Dann finden wir darin bittere Flechtensäuren, die schwach antibiotisch und reinigend auf die Bronchien wirken. Dann sind da noch Jod, Enzyme, die Vitamine A, B 1 und B 12 und Aromastoffe, die die Immunkraft der Atemwege stärken.
Und so sieht die Wirkung von Isländisch Moos auf die Atemwege aus:
Isländisch Moos hat keine Nebenwirkungen
Äußere Reize werden abgeschirmt. Hochaggressive freie Radikale - Schadstoff-Moleküle - können neutralisiert werden.
Der Stress in den Atemwegen wird Zug um Zug abgebaut. Die Irritation der Schleimhaut wird beendet. Durch all diese Eigenschaften ist Isländisch Moos eine ideale Naturarznei gegen Reizhusten und gegen andere Katarrhe der oberen Atemwege. Bei der Anwendung von Isländisch Moos gibt es keine unerwünschten Nebenwirkungen. Interessant ist, daß sich zur Behandlung von Reizhusten die Kombination von Isländisch Moos mit Malve - auch Käsepappel genannt - bewährt. Die Blätter und Blüten enthalten ebenfalls Schleim- und Gerbstoffe mit bakterizider und reizlindernder Wirkung.
Man nützt die Kraft von Isländisch Moos, indem man daraus einen Tee zubereitet. Hier ist das Rezept: 2 gehäufte Teelöffel Isländisch Moos ( Apotheke) werden mit 1 Liter kaltem Wasser übergossen, langsam zum Sieden gebracht und sofort durchgeseiht. Man trinkt 2 bis 3 mal eine Tasse lauwarm mit etwas Waldhonig gesüßt. Diabetiker trinken den Tee ungesüßt.
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