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An diesen Symptomen erkennen Sie Asthma

Asthma, ist schon längst eine Volkskrankheit geworden unter der Millionen Menschen leiden. Die Gründe: Die sich ständig verschlechternde Luftqualität, Belastung durch Abgase und Feinstaub, mangelndes Lungentraining, zuwenig Bewegung an frischer Luft genetische Vorbelastung. Und viele Menschen erkennen eine sich anbahnende Asthmaerkrankung einfach nicht. Deshalb will ich Ihnen heute aufzeigen: An diesen Symptomen können Sie Asthma rechtzeitig erkennen und sich dann richtig verhalten.

Wenn Sie nachts mehrmals durch trockenes Husten oder durch Kurzatmigkeit aus dem Schlaf geschreckt werden, dann ist das ein deutliches Anzeichen für eine sich anbahnende Asthmaerkankung. Wenn Sie feststellen, das Ihnen das Atmen schwer fällt wenn Sie sich körperlich belasten beim Sport oder beim Treppensteigen - dann sind das Symptome für Asthma. Der Volksmund sagt es deutlich: "Dem geht die Puste aus." Sehr oft kommt zur Kurzatmigkeit auch ein Engegefühl in der Brust: Es ist, als würde man Ihren Brustkorb zusammenpressen, so dass er sich zum Luftholen nicht mehr ausdehnen kann.

Kinder sind besonders gefährdet

Unser Lebensstil scheint die Entstehung von Asthma zu fördern. Vor allem Kinder sind die Opfer: Zehn Prozent unserer Kinder leiden an dieser Erkrankung. Als müssen Sie auch bei Kindern unbedingt auf Symptome achten, an denen Sie Asthma erkennen können. Asthma ist für die medizinische Forschung immer noch ein Rätsel, wahrscheinlich spielen genetische Faktoren eine grosse Rolle. Genau so gross sind aber auch schädliche Umwelteinflüsse auf die Atemnot.

Typisch bei Asthma: Ihre Lunge "pfeift"

Wenn die Entzündung der Atemwege chronisch wird, spielen bestimmte Reize eine grosse Rolle. Die führen dazu, das die Schleimhäute anschwellen und sich die Bronchien verkrampfen. Kommen dann noch körperliche Anstrengungen dazu, dann sind das die Folgen: Husten und Kurzatmigkeit, ständig wiederkehrende Atemnot, krampfartige Anfälle bei denen Sie kaum noch Luft bekommen, Panikattacken, weil Sie glauben ersticken zu müssen. Ein typisches Symptom für eine Asthmaerkankung ist ein pfeifendes Geräusch beim mühsamen Ausatmen, das so genannte "Giemen" .

Tierhaare lösen sehr oft Asthma aus

Auslösen für Asthma-Attacken sind sehr oft allergische Reaktionen. Und da sind die Hauptauslöser Tierhaare (Pferde, Hunde, Katzen, Meerschweinchen oder der Kot von Hausmilben, die wir ja beherbergen. Dann gibt es aber auch allergische Reaktionen durch unspezifische Reize wie plötzlich auftretende kalte Luft, Stress, Tabaksqualm oder stark erhöhte Abgaswerte in Ihrer Umwelt. Bei erwachsenen Asthmatikern sind sehr oft beide Formen von Asthma zu beobachten.

Bei einem Asthmaanfall muss der Notarzt her

Ganz schlimm wird es, wenn asthmakranke Menschen einen Asthmaanfall bekommen. Dann haben sie ein Gefühl, als würde man ihnen die Luft abdrehen. Bei einem Anfall verengen sich die Bronchien innerhalb weniger Sekunden. Es kommt zur Schnappatmung, die Linke bläht sich auf, weil Sie nicht mehr richtig ausatmen können und Sie geraten in Panik. Bei einem Asthmaanfall muss sofort der Notarzt gerufen werden, denn so ein Anfall kann lebensgefährlich werden.

Die Symptome wenn ein Anfall droht

Deshalb ist es wichtig, die Symptome eines nahenden Asthmaanfalls zu kennen:

  • Bei Ihnen setzt eine plötzliche Atemnot ein, Sie ringen krampfhaft nach Luft, auch wenn Sie sich nicht körperlich betätigen.
  • Sie werden von einem quälenden nicht enden wollenden Husten förmlich geschüttelt. In Ihrem Rachen- und Mundraum bildet sich ein Zähren klarer Schleim,. der aber auch gelblich sein kann.
  • Die plötzlich auftretende Luftnot versetzt Sie in Angst und Panik. Diese Gefühle verstärken den Asthmaanfall noch, er wird immer schlimmer.

Das geschieht bei einem Asthmaanfall

Er beginnt meist mit einem trockenen Husten und einem Engegefühl in der Brust. Diese Symptome machen Ihnen das Atmen schwer, vor allem das Ausatmen. Sie glauben, Sie werden die eingeatmete Luft nicht mehr los. Das führte zu Angstgefühlen und verstärkt den Asthmaanfall noch. Das Tempo Ihrer Atemfrequenz steigt an. Jetzt greift Ihre Atemhilfsmuskulatur ein. Das sind Oberkörpermuskeln, welche die Arbeit der Lunge unterstützen. Der Anfall wird begleitet durch starkes Pfeifen und "Giemen" beim Ausatmen - ein typisches Symptom bei einem asthmatischen Anfall. Nach einer Weile lässt die Phase der Atemnot wieder nach, Sie hissten gelben Schleim ab.

Die typischen Symptome während eines Asthmaanfalls

  • Ihr Herzschlag beschleunigt sich deutlich.
  • Durch Sauerstoffmangel im Blut kommt es zu blauen Verfärbungen der Lippen und der Fingernägel..
  • Sie können nicht mehr sprechen, die Fähigkeit sich zu artikulieren ist weg.
  • Ihr Brustkorb bläht sich durch den Luftstau in der Lunge auf.
  • Sie fallen in einen Zustand der Erschöpfung.
  • Ein schwerer Asthmaanfall der nicht schnell behandelt wird kann zu einer Verminderung der Herzfrequenz, zu erniedrigtem Blutdruck und zu totaler Erschöpfung führen. Das kann bis zum Koma gehen.

Das hilft Ihnen auch bei Asthma

Asthma ist nicht heilbar, wer sie hat, der muss mit der Krankheit leben. Aber es gibt sehr viele Medikamente die Asthmakranken das Leben erleichtern. Und natürlich gute und bewährte Hausmittel aus der Natur- und Erfahrungsmedizin.

  • Machen Sie es sich zur Gewohnheit zweimal täglich einen aus Brennnesseln und Taubnesseln (zu gleichen Teilen) gemischte Tee zu trinken. Zwei Tassen genügen.
  • Auch dieser Tee kann Ihre Asthma-Symptome lindern: Je 20 g Kümmel, Holunder, Spitzwegerich, Veilchenblätter und Fenchel mischen. Dreimal täglich einen Teelöffel mit einer Tasse  heißem Wasser übergießen, ziehen lassen, abseihen und trinken.
  • Füllen Sie eine Flasche zur Hälfte mit frischen Fichtenspitzen, mit Rotwein auffüllen und drei Wochen lang im Dunkeln ziehen lassen. Davon täglich zwei bis drei Gläschen ( 2cl) trinken.
  • Verwenden Sie in Ihrer Kosmetik keine ätherischen Öle, diese rufen oft eine allergische Reaktion die zu einem Asthmaanfall führen kann hervor.
  • Und noch ein Tee der Ihnen das Atmen leichter macht: Trinken Sie zwei mal täglich eine Tasse Tee mit Isländisch Moos. Zwei gehäufte Teelöffel Isländisch Moos, ein Viertelliter kaltes Wasser. Das Kraut mit dem kalten Wasser ansetzen und langsam bis zum Aufsieden erhitzen. Danach sofort abseihen.
  • Hilfreich ist auch dieser Brustwickel: Mischen Sie einen EL kleingehackte rohe Zwiebelln oder rohes Sauerkraut flüssigem Bienenhonig und geriebenem Meerrettich ( Verhältnis 1 : 3). Die Mixtur auf die Brust auftragen, mit einem Tucabdecken und über Nacht wirken lassen.

 

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