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Abnehmen verlängert Ihr Leben

Abnehmen verlängert Ihr Leben

© Kaarsten - Fotolia.com

Ganz oben in der Kiste der guten Vorsätze liegt bei Ihnen wahrscheinlich auch der Vorsatz: "Ich will abnehmen." Das ist gut so. Denn Übergewicht bedeutet auf Dauer Bluthochdruck, Herz- und Gelenkprobleme. Was Sie tun müssen um die Pfunde purzeln zu lassen, warum ein normales Gewicht so wichtig ist, welche Krankheiten Sie damit vermeiden können.

 

Packen Sie es endlich an: Das Abnehmen. Das ist Ihr fester Entschluss, und nun wollen Sie ihm endlich Taten folgen lassen. Dazu kann ich Ihnen nur gratulieren. Denn immer mehr kommt die medizinische Forschung zu der Erkenntnis: "Übergewicht ist eines der ganz großen Übel unserer Zeit". Es gibt kaum einen Missstand, der so gesundheitsschädlich ist wie Übergewicht oder gar Fettleibigkeit. Und kaum ein Spruch ist so falsch und dumm wie : "Wer ordentlich was auf den Rippen hat, der kann in schlechten Zeiten zusetzen."

Übergewichtige oder gar fettleibige Menschen haben ein stark erhöhtes Risiko für viele Krankheiten. Und davon sind einige lebensbedrohlich.

Dreimal höher als bei Normalgewichtigen ist das Risiko für:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Gallenblasenerkrankungen
  • Atembeschwerden
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Schlafapnoe
  • Arthrose
  • Gicht
  • Koronare Herzkrankheiten

Doppelt so hoch ist es für:

  • Krebserkrankungen wie Gebärmutter-, Brust-, Gebärmutterhals-, Prostata- und Gallenbalsenkarzinom.
  • Chronischen Rückenschmerzen
  • Sexualhormonstörungen

 

Sie haben also beschlossen, abzunehmen? Gut so, denn damit erhöhen Sie Ihre Lebenserwartung. In einer Studie mit 15 069 übergewichtigen Frauen im Alter von 40 bis 64 wurde nachgewiesen, dass Gewichtsreduktion die Sterblichkeitsrate bis zu 20 Prozent senkt. Jedes Kilo weniger erhöht also die Lebenserwartung.

Nun liegt aber bei jedem guten Vorsatz zwischen Beschluss und Erfüllung die Realität. Und die bedeutet: Hunger, Appetit und die Gesellschaft von Menschen, die es sich schmecken lassen. Um diese Barrieren zu überwinden haben ich für Sie ein paar ganz einfach Tipps zusammen gestellt:

  • Essen Sie einige Zeit jeden Tag eine Handvoll Kresse. Sie liefert das Spurenelement Chrom. Und das steuert das Sattsein. Man wird schneller satt.
  • Ersetzen Sie zum Frühstück die Streichwurst (unglaublich viel Fett) durch Hüttenkäse in der Magerstufe.
  • Joghurt ist gesund - aber mit 3.6% Fettgehalt macht er auch dick.
  • Steigen Sie um von Schweine- auf Geflügelfleisch.
  • Alle zuckerhaltigen Getränke (Limo oder Cola) werden rigoros gestrichen.
  • Reduzieren Sie Ihren Alkoholkonsum um rund die Hälfte.
  • Alles, was paniert ist, wird gestrichen (Schnitzel, Kotelett etc.)
  • Vermeiden Sie so genannte "leere" Nahrungsmittel wie Weißbrot, Kuchen und geschälten Reis.
  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt fünf kleine Obst- und Gemüsemahlzeiten am Tag. Hört sich viel an, aber Sie können sich nach der Faustregel richten: Eine Portion sind ca. 100 bis 130 Gramm.
  • Essen Sie so oft wie möglich Kohl. Der unterstützt das Abnehmen maximal. Sehr gut: Jeden Tag einige Gabeln rohes Sauerkraut.
  • Wenn Sie Ihre Ernährung auf leicht und fettarm umstellen und sich täglich eine Stunde im Freien bewegen (Laufen, Radfahren, Nordic walking) dann nehmen Sie garantiert ab.
  • Suchen Sie Kontakt mit Menschen, die auch Abnehmen wollen.
  • Nützen Sie die Kraft der chinesischen Akupressur und bremsen Sie den Hunger mit dem Punkt LG 26. Er liegt genau zwischen den Nasenlöchern und der Oberlippe, genau in der Mitte der Oberlippe. Hier setzt man den Zeigefinger der rechten Hand an und massiert in kreisenden Bewegungen, 30 Sekunden lang. Dann macht man Pause und wiederholt die Übung so lange,bis das Hungergefühl abgeklungen ist.
  • Meiden Sie dubiose Abspeckpillen, aber essen Sie so oft es geht zu jeder Mahlzeit Radieschen und Rettich, am besten geraffelt in Form von Salat. Die Senföle nehmen im Darm etliche Fette aus der aufgenommenen Nahrung auf und transportieren sie ab, so dass sie im Körper keinen Schaden anrichten können.
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