Abnehmen mit Kapuzinerkresse

Abnehmen mit Kapuzinerkresse

© Axel Gutjahr - Fotolia.com

In der Kapuzinerkresse stecken große natürliche Hilfskräfte. Sie ist antibakteriell, tötet auch Viren ab. Das Heilkraut stärkt die Nieren und die Galle und baut die Darmflora auf. Darüber hinaus wehrt sie Schädlinge im Gartenbeet ab. Ihre Inhaltsstoffe dämpfen den Hunger und sie hat kaum Kalorien. Was die Kapuzinerkresse noch alles kann, wie man sie einsetzen soll.

Die Kapuzinerkresse ist ein Alleskönner

Sie kennen sicher die kleinen Karton-Boxen in den Supermärkten, in denen frische Kresse angeboten wird. Sie ist klein und zart, schmeckt angenehm scharf und gibt jedem Salat einen köstlichen Geschmack. Es schmeckt auch wunderbar, wenn man damit eine Scheibe Butterbrot dick belegt. Doch es gibt da noch eine weitere spezielle Kresse, die ganz anders aussieht und richtige Heilkräfte hat. Es ist die Kapuzinerkresse.

Leider ist sie nur eine einjährige Pflanze. Sie stammt aus Südamerika, verträgt keinen Frost. Man sät sie dort aus, wo man sie dann auch ernten möchte. Die Kapuzinerkresse benötigt feuchten Boden mit viel Nährstoffen. Doch das Wasser muss im Boden abfließen können. Die Pflanze verträgt keine Stau-Nässe. Die Sprossen ranken sich gern an Zäunen oder Stöcken hoch: und zwar oft bis zu 1, 5 Meter. Das Faszinierende an der Kapuzinerkresse sind die mitunter sehr großen, schildförmigen, rundlichen Blätter und die trompetenförmigen Blüten, die von Gelb, über Orange bis Rot sein können. Die Blütezeit ist von Juni bis August.

In der Küche verwendet man die Kapuzinerkresse für Soßen, Suppen und als Beigabe zum Blattsalat. Man kann damit einen sehr schmackhaften Kräuteressig herstellen. Die Blüten eignen sich zum Garnieren von Salaten und belegten Broten. Und die Knospen legt man in Olivenöl ein und kann sie dann wie Kapern zum Würzen verwenden. Die Kapuzinerkresse ist auch die Polizei im Gemüsebeet. Sie wehrt schädliche Fadenwürmer in der Erde ab, aber auch Läuse. Damit schützt die Kapuzinerkresse rundum alle Pflanzen.

Beeindruckend sind die Heilkräfte der Kapuzinerkresse

  • Sie fördert die Verdauung, kann Verstopfung bekämpfen.
  • Sie kann leicht erhöhte Cholesterinwerte senken.
  • Sie wirkt blutreinigend.
  • Sie kann Keime abtöten. Daher nennt man sie auch das Antibiotikum aus dem Garten.
  • Und sie ist - kombiniert mit Meerrettich - eines der besten Naturmittel, um eine beginnende Erkältung abzuwehren. Denn die Heilpflanze kann auch Viren bekämpfen und Gifte aus dem Körper abtransportieren.
  • Die Kapuzinerkresse hat auch bei Müdigkeit eine stark belebende Wirkung.
  • Sie reinigt Nieren und Galle.
  • Und sie fördert den Aufbau der Darmflora, der Welt der positiven Bakterien im Darm.
  • Kresse liefert reichlich Vitamin C, A sowie alle aus der Gruppe der B-Vitamine, weiters Kalium, Calcium, Eisen und Phosphor. Besonders interessant sind die sanften Jod-Gaben, die für die Schildddrüse interesssant sind.

Aber die Kapuzinerkresse kann auch das, was die herkömmliche Kresse nicht kann: Sie versorgt uns mit dem Spurenelement Chrom. Und Chrom steuert das Sattsein. Wer abnehmen will, sollte jeden Tag 3 gehäufte Esslöffel kleingeschnittene Blätter von der Kapuzinerkresse konsumieren - etwa auf einem Brot mit ganz wenig Butter. Sie sind dann mit weniger Essen schneller satt.

Haarwasser mit Kapuzinerkresse

Man kann mit einem Spezial-Rezept die Kapuzinerkresse auch zu einem Haarwasser verarbeiten, das die Haare stärkt. 250 Gramm blühendes Kraut mit den Blättern und Blüten werden in einem Mörser zerdrückt, dann mit 1 Liter kaltem Wasser übergossen. Nun sollen die Blätter im Wasser in einem verschlossenen oder zugedecktem Gefäß 12 Stunden angesetzt werden. Dann Durchseihen, auspressen und durch ein Filter laufen lassen. Damit massiert man mehrmals am Tag die Haare und die Kopfhaut ein. Mit dem Rest wäscht man das Gesicht. Man muss das Haarwasser jedes Mal frisch zubereiten.

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